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Der Zermürbungskrieg der Mainstream-Medien, anno 2017

Profil_ISIS
Ja, da kann man schon Kopfschmerzen bekommen. Aua.

Im „unabhängigen“ Wochenmagazin Österreichs, dem Profil, stolperte ich über einen Artikel bezüglich Gegenwart und Zukunft der Terrormiliz Islamischer Staat, kurz IS oder ISIS oder ISIL oder weiß der Teufel, welche Namen da immer wieder genannt werden. Da nun die irakische Stadt Mossul vom IS und dem „Führer aller Gläubigen“ Al-Baghdadi befreit ist, stellt sich nun die Profil-Redaktion die Frage, wie es wohl mit der Terrormiliz weitergehen würde. Dazu wird natürlich ein Experte eingeladen, der auf die üblichen Fragen die üblichen Antworten gibt. Nichts Neues unter der Sonne, mit Ausnahme vielleicht, dass der OSZE-Beauftragte die Integration von Muslimen in der westlichen Gesellschaft sowie die Beseitigung rechtsfreier Räume (kurz „No-Go-Zonen“) in den Vordergrund der „Terrorbekämpfung“ rücken möchte. Aha. Wer hätte das gedacht? Da frage ich mich leise, ob diese Problemstellen nicht schon längst hätten zur Sprache gebracht werden müssen. Damals, in den 1970ern, als die Industrie nach (billigen) Mitarbeitern dürstete, um damit die Gewerkschaften unter Druck setzen zu können. Heutzutage ist es ja nicht anders, gerade im boomenden Deutschland, auch dort verlangt die Industrie billige(re) Arbeitskräfte, um bei der globalisierten Lohnsklaverei nicht den Anschluss zu verlieren. Die Nebenkosten dieser Wirtschafts- und Willkommensstrategie – seien sie finanziell, seien sie kulturell – dürfen die Bürger stemmen. Natürlich. Das ist ja die Essenz des neoliberalen Kapitalismus: Profite werden privatisiert, Verluste verstaatlicht. Nur damit das klar ist.

Zurück zur Terrormiliz. Für mich unbegreiflich, wie Journalisten und Redakteure ihre Gehirne ausschalten, wenn es darum geht, bunte Fabeln sachlich und nüchtern zwischen die Seiten zu kleistern. Da wäre ich gerne mal bei einer redaktionellen Sitzung dabei. Gibt es da Alkohol? Lassen sich die klugen Leute volllaufen, bevor sie sich an die „Schreibmaschine“ setzen und die Agenturmeldungen ohne Sinn und Verstand, sozusagen ungeprüft, aufs virtuelle Papier tippen? Oder sind diese erfahrenen Journos so abgebrüht, dass sie mit einem zynischen Achselzucken über alle Merkwürdigkeiten einer Story hinwegsehen? Gut möglich, dass sie sich gegenseitig anerkennend auf die Schulter klopfen, wenn sie wieder einmal ihre Seiten mit hochtrabendem Blabla gefüllt haben. Oder schmeißen gar ne Party. Yeah.

Der Mainstream verliert an Glaubwürdigkeit. Im Besonderen bei der jüngeren Generation, die sich im Internet schlau macht. Das ist den Mächtigen ein Dorn im Auge. Viel Geld wird in die Hand genommen, um einerseits neue Gesetze zu verlangen, die das Internet reglementieren (kurz: zensurieren) sollen, andererseits um alternative Info-Seiten zu kaufen bzw. zu infiltrieren bzw. zu diskreditieren. Es ist ein Zermürbungskrieg, der da in aller Heimlichkeit abläuft. Die Cabal, die Mächtigen, sie wissen, dass sie mit ihrer gefüllten Kriegskasse Politiker korrumpieren und unangenehme Wahrheitssucher mit 30 Silberlingen auf den Pfad der Verdunkelung bringen können. Vor allem ist es ein Kampf um die Gehirne der Kinder und Jugendlichen. Dabei ist die Konditionierung und Formung ganzer Generationen in Kindergärten, Schulen und Universitäten eine längst gut eingespielte, gut funktionierende Strategie – nur das noch in den Kinderschuhen stehende Internet (zusammen mit dem Smartphone) verhindert die totale Auslöschung der eigenen Vernunft.

George Orwell hat es in seinem Buch 1984 längst vorweggenommen, wie die Zukunft der Menschheit aussehen wird. Das hat nichts mit dem „Überwachungsstaat“ oder dergleichen zu tun. Vielmehr geht es darum, dass die Partei, die Mächtigen, in der Lage sind, den Verstand des Menschen zu manipulieren, ohne dass der Mensch es bemerken würde, kurz Doublethink. So wird „2+2=5“, wenn es die Partei wünscht und niemand, der den Fehler bemerken würde. Nicht unähnlich verhält es sich ja mit der offiziellen Version von 9/11, die klar ersichtlich die Gesetze der Physik negiert und niemand in der breiten Masse und dem Mainstream, dem es auffallen und zur Sprache bringen würde.

So. Und jetzt stellen Sie sich vor, ein religiöser Anführer würde mit einer kleinen Schar getreuer Kämpfer in Wien „einmarschieren“ und auf der Kanzel im Stephansdom das Kalifat ausrufen. Drei Jahre lang wird Wien von diesem Anführer und seinen Getreuen, die gerne auf offenen Pritschenwagen durch die Gegend fahren, beherrscht. Erst als die ganze Stadt sowie der Stephansdom in Schutt und Trümmer liegt, gelingt es den Militärs die Gotteskrieger zu besiegen. Man muss jetzt nicht viel vom Kriegshandwerk verstehen, da reicht der gesunde Menschenverstand vollkommen aus, dass diese ganze Geschichte einfach nur zum Himmel stinkt und so nicht stimmen kann. Würde sie stimmen, müssten sich die Regierungsverantwortlichen im Westen in die Hosen machen, aus Angst, dass ein paar Gotteskrieger gleich mal ne Stadt besetzen.

Die Lösung dieses Puzzles ist ganz einfach. Hier geht es nicht um ein paar Gotteskrieger, sondern um ein gut ausgebildetes und bestens ausgerüstetes Söldnerheer, das mit Hilfe des Pentagons (Black Ops / geheime illegale Operationen) auch Luftunterstützung genießt und vom Himmel versorgt werden kann. Der „Anführer“ Bagdhadi ist nur ein Schauspieler, der als böser Junge herhalten soll (Osama bin Laden 2.0), während im Hintergrund die Militärs ordentliche Schlachten abliefern, in Divisionsstärke (etwa 10.000 Mann), inklusive mechanisierter Einheiten, wie Panzer, Schützenwagen, Artillerie, usw. Siehe Aleppo.

Ein paar Fanatiker, in schwarzen (!)* Tüchern gekleidet, die mit ihren Kalaschnikows auf japanischen Pritschenwagen quer durch die Wüste fahren, sollen wirklich eine Gefahr für das Militär darstellen? Glauben Sie das jetzt wirklich? Diese Bilder sind nur für die gutgläubigen TV-Zuschauer gemacht. Die tatsächliche internationale Streitmacht wird nicht gezeigt. Zu professionell. Zu gut ausgerüstet. Zu gut angeleitet. Nope. Da könnte vielleicht jemand hellhörig werden. Das wollen die Mächtigen nicht. Verstehen Sie jetzt wie das Spiel gespielt wird?

Da Präsident Donald Trump nun endlich die finanzielle Unterstützung der „Rebellen“ in Syrien (und damit auch jene im Irak), die Obama eingefädelt hatte, aufkündigt, ist die Sache gegessen. Söldner kämpfen nun mal nicht für Luft und Liebe oder dem wahren und einzigen Gott, die wollen Dollars sehen. Kein Geld, kein Krieg. So einfach ist das. Mal schauen, was dem Deep State so einfällt, um wieder Öl ins Feuer zu gießen. Chaos und globale Konflikte sind deren Elixier und die Mainstreamleute klatschen dazu begeistert in die Hände. Vermutlich völlig besoffen.

*) Die erste Regel des Kriegshandwerks heißt, vom Feind nicht gesehen zu werden. Zu Beginn des 1. Weltkriegs merkten die französischen Infanteriesoldaten ziemlich schnell, dass es gar keine gute Idee war, mit roten Hosen in die Schlacht zu ziehen.

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Wenn die journalistische Welt aus den Fugen gerät #Syrien

Salzburger Nachrichten
Propaganda 2.0: Bitte das Sickbag bereithalten. Danke.

Zugegeben, der Leitartikel in den Salzburger Nachrichten ist bald eine Woche alt, aber nichtsdestotrotz ein Paradebeispiel, wie Propaganda in einer sogenannten Qualitätszeitung aussehen kann. Eigentlich ist es erschreckend, dass solch ein manipulierendes Machwerk kein Einzelfall ist, ganz im Gegenteil. Es ist, als würden all die Redakteure der freien und unabhängigen Blätter auf Zuruf förmlich mit Schaum vor dem Mund in die Tasten hauen. Zwar geben sie sich nach außen hin als Pazifisten und verdammen Kriege und Konflikte, aber wenn man sie von der Leine lässt, kann es ihnen nicht blutig genug gehen und sie stöhnen leidenschaftlich auf, wenn endlich Marschflugkörper auf den Weg geschickt werden, um „Despoten“ zu bestrafen.

Es ist alles blanke Heuchelei. Wenn man alt genug ist, kennt man diese propagandistischen Spielchen, die da in Texten verpackt werden, schon in- und auswendig. Immer die gleiche Leier. Immer die gleichen Phrasen. Immer die gleichen „Lösungen“. Wie diese „Lösungen“ aussehen, kann man heute in Libyen, Afghanistan oder Irak bewundern. Würden die Redakteure ihre Kinder beispielsweise nach Tripolis schicken? Sozusagen als Geste des guten Willens. Immerhin haben sie, die Redakteure, alle im Chor händeringend nach einer No-Fly-Zone geschrie(b)en, um den „verrückten Diktator“ Gaddafi endlich das Handwerk zu legen und Infrastruktureinrichtungen in Trümmer. Dank all dieser „pazifistischen“ Schreiberlinge können nun Stammeskrieger, Söldner, „private“ Sicherheitsleute, Kriminelle und selbsternannten Gotteskrieger ihren blutigen Kampf auf libyschen Boden austragen. Gleichzeitig dient das chaotische Libyen als Knotenpunkt für internationale Waffen- und Söldnerschiebereien. Das Ziel des libyschen Verteilungszentrums: Syrien und all die Staaten, die auf der schwarzen Liste stehen.

Von alledem lesen Sie in den Blättern nichts. Nada. Besser, sagt sich die Pressemeute, ein paar Bomben zu viel abwerfen als eine zu wenig – es wird schon die bösen Jungs treffen. Der Zweite Weltkrieg gibt leider all diesen falschen Predigern ihren Heiligenschein und Politikern die Legitimierung, ganze Städte (und deren Bevölkerung) in Schutt und Asche feuerzubomben, weil, ja, weil das Regime unvorstellbare Gräuel begehen und begangen hat. Gibt und gab es Opfer unter den Zivilisten, zucken die geheiligten Textfabrikateure die Schulter und murmeln: „Die Leute sind mitschuldig, weil … ich mein, sie hätten ja etwas dagegen tun können!“

Es ist wahrlich ein starkes Stück, dass ein Chefredakteur und Familienvater, irgendwo im friedlichen Österreich, in seinem klimatisierten Büro sitzt und eine weitere „Strafe“ für den „Giftgasmörder“ verlangt, ja, geradezu darum bettelt. Die Auswirkungen solcher „Strafaktionen“, wir sollten es doch längst wissen, spüren immer nur die Unschuldigsten. Ich meine, wie verblendet und verbohrt muss man sein, um immer in die gleiche blutige Kerbe zu schreiben? Als wäre die Antwort auf Gewalt noch mehr, viel, viel mehr Gewalt anzuwenden.

Warum, frage ich mich, stellen sich all diese klugen Reporter und Redakteure dümmer als ein Stück Brot? Warum hinterfragen sie nicht den Sachverhalt? Warum prüfen sie nicht nach, welche „Gräuel“ von welcher Seite begangen wurden und begangen werden? Warum blenden sie sogenannte False Flag Aktionen aus? Und gab es nicht schon mal unter Obamas Regierungszeit einen Giftgasangriff, der Assad in die Schuhe geschoben werden sollte? Über die Terrormiliz IS, die gerne mal Köpfe abhackt und Ungläubige auf den Scheiterhaufen wirft – auch eine Form der Propaganda, wenn man so will -, ist im Artikel beispielsweise nichts zu lesen. Statt dessen ist von „gemäßigten Rebellen“ die Rede, die Washington „halbherzig“ unterstützt. Ich frage mich, auf welchem Planeten der gute Mann die letzten Jahre zugebracht haben muss, um so einen Blödsinn zu schreiben. Ist es nicht traurig, dass es eine deutsche Satire-Sendung braucht, um mit schwarzem Humor die von der Presse ausgeblendete Realität ins Wohnzimmer zu zurückzuholen?

Ich versuche zum Abschluss die so „vertrackt“ gewordene Situtation in Syrien auf den springend Punkt zu bringen:

Washington (Deep State) und Tel Aviv wollen Assad stürzen, um Syrien zu schwächen, aufzubrechen und zu balkanisieren (Kurdenstaat im Norden). Das hat u.a. geopolitische (Iran, Russland, Israel) als auch wirtschaftliche (Pipeline, Wasserquellen auf den syrischen Golanhöhen) Gründe. Um einen sogenannten Regimechange durchzuführen, wird das immergleiche Rezept angwendet: dank der Propaganda in westlichen Medien wird das legitime Staatsoberhaupt diskreditiert und ein „Volksaufstand“ TV-gerecht in Szene gesetzt, der sich kurze Zeit später zum „Bürgerkrieg“ ausweitet; im Hintergrund werden Söldnerheere mit modernster Ausrüstung in das Land geschleust um den Kampf gegen das loyale Militär (und gegen die Zivilisten) aufzunehmen. Falls notwendig, bombardiert man das Land in die Steinzeit. Am Ende wird das unliebsame Staatsoberhaupt gestürzt, mit einem pro-westlichen Diktator ersetzt, der wiederum kurzerhand im ersten Chaos die Gegnerschaft ausmerzt und das Volk drangsaliert, aber von den westlichen Medien als neuer Heilsbringer hofiert wird.

So war es 1953 im Iran – damals ging es um „britisches“ Erdöl; so war es 1954 in Guatemala – da ging es um „amerikanische“ Bananen; so war es 2011 in Libyen. Die Liste amerikanischer (Deep State) Einflussnahme in souveräne Staaten ist lang, sehr lang. Ich denke, es wäre an der Zeit, die schreibende Zunft, die einerseits fürstlich andererseits hungerlöhnlich für ihre gedankliche „Quacksalberei“ bezahlt wird, an den Ohren und zur Verantwortung zu ziehen. Denn früher oder später, wenn wir dieser Propaganda nicht einhalten gebieten, kann es sein, dass einem hier, auf der Insel der Seligen, die Bomben und Marschflugkörper um die Ohren fliegen, nur weil die Presstitutes in nah und fern eine Strafaktion für das (zukünftige) Strache-Hofer-Regime in Austria verlangen.

Wie heißt es so schön im Englischen: What goes around, comes around.

*

P.S.: Übrigens, können Sie sich noch daran erinnern, dass die Presse monatelange eine heimliche Verbindung zwischen Putin und Trump vermutet, behauptet und manchmal sogar bestätigt hat? Man ging sogar so weit, Moskau zu bezichtigen, die amerikanische Präsidentenwahl „gehackt“ zu haben, um Trump zum Sieg zu verhelfen. Es gab auch Stimmen, die meinten, Trump würde wegen indiskreter Videos bzw. Schuldenberge von Moskau erpresst. An anderer Stelle hieß es, dass Trump seine milliardenschweren Geschäftsdeals in Russland nicht aufs Spiel setzen möchte. Aber nun liest man, dass es zwischen Russland und den USA zu einem neuerlichen Kalten Krieg kommen könne, der sich vielleicht schon in Syrien zu einem Weltenbrand entwickeln werde. Wie passt das jetzt mit der Moskau-Marionette Trump zusammen? Wenn Sie mich fragen, dann leben die Damen und Herren in den Redaktionsräumen in einer bunten Bubble und schreiben traumwandelnd über Ereignisse, von denen sie nicht das geringste verstehen. Aber sie sind sicherlich mit ganzem Herzen dabei, wenn es um Bonuszahlungen und Auszeichnungen geht.

Wenn Medien die Kriegstrommel rühren #Syrien

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Die letzte Zeit habe ich mich kaum mit politischen Ereignissen beschäftigt. Aus Gründen. Nichtsdestotrotz möchte ich nichts unversucht lassen, Sie daran zu erinnern, dass Sie um Gottes Willen nicht alles glauben dürfen, was denn da so in den Zeitungen lang und breit geschrieben, in den Nachrichtensendungen mit seriöser Stimme verlautbart wird. Am besten, Sie schalten dann und wann den gesunden Menschenverstand ein. Auf diese Weise machen Sie es Politikern und korrupten Medienleuten ziemlich schwer, Sie zu manipulieren.

Der Mainstream geifert und giert förmlich nach tragischen Ereignissen – damit machen diese Unternehmen Umsatz bzw. Klicks, sprich Profit. Denken Sie immer daran, dass die Medienhäuser in erster Linie nach kommerziellen Gesichtspunkten arbeiten und deshalb niemals die Hand beißen, die sie füttert. Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn der kontroversielle Biotechnologie-Konzern Monsanto nur selten in den (amerikanischen) TV-Nachrichten auftaucht – trotz der gesellschaftlichen Auswirkungen (rund 90 % der in den USA angebauten Sojabohnen sind gen-technologisch verändert – siehe dazu den empfehlenswerten Vortrag von Prof. Jerry Kroth Propaganda: Monsanto and the Media).

Können Sie sich noch daran erinnern, dass der Mainstream Präsident Donald Trump der Amtsuntauglichkeit bezichtigt hat? Das war noch vor wenigen Wochen, zu einer Zeit, als er mit Moskau kooperieren und keine weiteren Konflikte im Mittleren Osten schüren wollte. Und nun, wo er Marschflugkörper gegen syrische Einrichtungen in Bewegung setzen ließ – freilich vollkommen völkerrechtswidrig – wird er von Journalisten und Redakteuren beklatscht. Daran sollte man erkennen, wie der mediale Hase läuft. KRIEG ist ein profitables Geschäft. Nicht nur in Washington, sondern auch in Wien und Berlin.

Ich hoffe jedenfalls, dass Sie nicht so blauäugig sind, die Sache mit dem Giftgasangriff in Syrien für bare Münze zu nehmen. Für gewöhnlich schießt sich nämlich niemand ins Knie und schon gar nicht ein Politiker wie Präsident Assad, der mit diesem ihm unterstellten Giftgaseinsatz alles aufs Spiel gesetzt hätte ohne auch nur im Entferntesten davon zu profitieren. Ja, wer profitiert am Ende des Tages von solch einem Verbrechen?

Ich habe all die Artikel und Nachrichtensendungen zum Thema freilich nicht verfolgt, aber ich will mal hoffen, dass man den Leser bzw. den Zuseher davon in Kenntnis gesetzt hat, dass es in Konflikten immer wieder zu sog. False Flag Aktionen kommt und die Historie reich an Beispielen ist. Diesbezüglich gibt es einen empfehlenswerten Kommentar von Lionel Nation.

Was auch immer in Syrien geschehen bzw. nicht geschehen und was auch immer in Washington besprochen bzw. nicht besprochen wurde, die Medien haben die Pflicht, alle Aspekte eines Ereignisses zu beleuchten. Die Redakteure sollten das Rühren der Kriegstrommel besser den Politikern überlassen. Punktum.

Was steckt hinter Wikileaks Vault 7?

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Wikileaks verlautbarte, dass es unter dem Titel Vault 7 eine Reihe von vertraulichen CIA-Dokumenten veröffentlichen würde. Der erste Teil der Serie, genannt Year Zero, ist nun seit Dienstag, 7. März 2017, abrufbar: 8.761 Dokumente und Files, die aus einem isolierten Hochsicherheitsnetzwerk innerhalb der CIAs Center for Cyber Intelligence (Langley, Virgina) stammen, können eingesehen werden. Es wird wohl seine Zeit brauchen, bis all die Informationen ausgewertet werden können. Jeder ist eingeladen, sich an der Schnitzeljagd zu beteiligen.

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Ist die Anti-Trump Bewegung gesteuert?

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Media: ... to control exactly what people think and that is our job!

Sollte es Ihnen noch nicht aufgefallen sein, die sogenannte freie und unabhängige Presse hat sich gegen Präsident Donald Trump verschworen. Kein Tag vergeht, an dem nicht die US-Regierung subtil oder brachial angegriffen wird. Dabei verletzen die Journalisten jede berufliche Ethik – so sie je welche gehabt haben – und überschlagen sich in propagandistischen Über- oder Untertreibungen. Falls Sie nun Donald Trump kein bisschen leiden können, falls Sie ihn geradewegs verachten und hassen, so ist das in Ordnung – wir leben nämlich in einer Demokratie, wo freie Meinungsäußerung erlaubt ist (mit den üblichen Ausnahmen). Die Medienleute können natürlich ebenfalls den einen Politiker verachten und hassen, den anderen herzen und lieben, aber sie sollten das offen und ehrlich aussprechen. Würden Medienkonzerne auf ihren Produkten – sei es Print, Online oder TV/Radio – darauf hinweisen, dass sie Präsident Donald Trump hassen bzw. lieben, dann würde der Medienkonsument wissen, woran er ist und könnte das Gesagte bzw. Geschriebene besser einordnen.

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Die blinde Wut der tollwütigen Presse

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Liest man gegenwärtig als aufgeklärter und skeptischer Bürger die sogenannte Qualitätspresse bezüglich US-Präsident Donald Trump, ist es, als würde man von einem tollwütigen Hund gebissen werden. Der Schaum tropft förmlich aus den Zeitungsseiten. Bestes Beispiel dafür: der (oben angefügte) Kommentar von RAU im Der Standard vom 18./19. Februar d. J.

Ich frage mich, ob RAU die Pressekonferenz (youtube), über die er schreibt, überhaupt gesehen hat. Ich vermute, er hat einfach nur mal die internationalen Agenturmeldungen und die Op-Eds in der New York Times und Washington Post überflogen. Ansonsten muss man befürchten, dass der Autor in einer fürchterlichen Phantasiewelt lebt. Gewiss, ein Journalist der sog. Qualitätspresse lebt nun mal in seiner Bubble, in seiner Filterblase. So kommt es ihm gar nicht erst in den Sinn, dass er falsch liegen könnte, mit seinen verqueren Gedankenkonstruktionen – schreiben doch die anderen westlichen Medienhäuser in die selbe Richtung. Aber langsam dämmert es dem gewöhnlichen Bürger, dass etwas faul ist, im Staate Dänemark. Es tun sich immer wieder seltsame Widersprüche auf, die nicht erklärbar sind. Präsident Trump, so heißt es in der Presse, sei eine Gefahr für die Menschheit und müsse zum Psychiater – dabei ist er es, der ein friedliches Auskommen mit Russland und Putin anstrebt und nicht, wie Hillary Clinton, einen neuen Kalten Krieg einläuten und dabei einen Weltkrieg provozieren will. Hört man sich dann noch eine seiner Wahlkampfreden an, scheint es, als würden die Verrückten das Sagen in der Irrenanstalt haben:

[meine Übersetzung:] »In 26 Tagen werden wir diesen großartigen Bundesstaat (Florida) gewinnen und damit das Weiße Haus. Unsere Bewegung wird darangehen, das gescheiterte und korrupte – nun, wenn ich sage ‚korrupt‘, dann meine ich völlig korrupt – politische Establishment mit einer neuen Regierung ersetzen, die von euch, dem amerikanischen Volk kontrolliert ist.

Es gibt nichts, was das politische Establishment nicht tun würde – keine Lüge, die sie nicht erzählen werden, um ihr Ansehen und ihre Macht auf eure Kosten zu erhalten. Und das ist genau das, was gerade geschieht. Das Establishment in Washington und die Finanz- sowie Medienkonzerne, die dieses unterstützen, existieren nur aus einem Grund: um sich selbst zu bereichern und zu beschützen.

Das Establishment hat Billionen von Dollars in dieser Wahl zu verlieren. Hier ein Beispiel: nur ein einziges Handelsabkommen, das das Establishment durchbringen möchte und das von vielen Staaten, Konzernen und Lobbyisten kontrolliert wird, ist Billionen von Dollars wert.

Jene, die an den Hebeln der Macht in Washington sitzen, gemeinsam mit den Globalisten, sie gehen eine Partnerschaft mit Leuten ein, die nichts Gutes für euch im Sinn haben. Unsere Kampagne stellt eine existenzielle Bedrohung für sie dar, wie sie sie noch nie zuvor gesehen haben.

Das ist nicht einfach nur eine weitere Wahl für 4 Jahre. Das ist eine Wegscheide in der Geschichte unsere Zivilisation und der eingeschlagene Weg wird bestimmen, ob wir, das Volk, die Kontrolle über unsere Regierung zurückbekommen werden.«

Sie werden jetzt vielleicht einwerfen, dass der größenwahnsinnige Donald Trump ein Populist sei und deshalb alles sagen würde, um ins Oval Office zu kommen. Vielleicht spielt er auch nur allen etwas vor. Mag sein, dass es sich so oder so verhält – wer kann schon in die Seele eines Menschen blicken? – aber seine bisherigen Aussagen treffen oftmals (nicht immer) punktgenau ins Schwarze. Der Mainstream versucht davon natürlich abzulenken. Man stelle sich vor, die Masse würde aus ihrem künstlichen Tiefschlaf aufwachen und endlich einmal das Establishment zur Verantwortung ziehen. Deshalb ist Präsident Trump eine solch existenzielle Gefahr für Washington und London, deshalb werden die westlichen Medienhäuser wie tollwütige Hunde auf ihn losgelassen. Da diese den Querulant im Weißen Haus nicht zum Schweigen bringen können – dank Social Media spricht er direkt zu den Leuten auf der Straße – versucht seine Gegnerschaft ihn für verrückt zu erklären. Auf diese Weise soll der gewöhnliche Bürger davon abgehalten werden, auf den Inhalt von Donald Trumps Reden zu achten.

All die Journalisten und Redakteure, die längst auf Mainstream-Schiene gebracht wurden – der 90-jährige Hugo Portisch ist da leider keine Ausnahme -, können gar nicht die gegenwärtige politische Lage in den USA (und der Welt) erklären. Von einem Deep State wollen sie nichts wissen, ja sie tun gerade so, als handle es sich um eine blödsinnige Verschwörungstheorie. Dabei gäbe es zahlreiche gut dokumentierte Studien und Analysen, die zum Schluss kommen, dass die USA mehr einer (korrupten) Oligarchie als einer (demokratischen) Republik gleicht. Dass dieser Deep State für den Tod des unangenehmen John F. Kennedy verantwortlich ist, der daran dachte, mit dem Erzfeind UdSSR ins Gespräch zu kommen und die beginnende Intervention in Vietnam zu beenden, können die Journalisten natürlich nicht zugeben. Diese Medienleute glauben auch noch immer, dass es zwei Reporter der Washington Post waren – einer davon Ex-Militärgeheimdienstler – , die den Watergate-Skandal aufdecken und damit einen lästigen Richard Nixon zur Abdankung zwingen konnten – tatsächlich war es einfach nur ein subtiler Coup d’Etat des Deep State, nicht mehr, nicht weniger. Und von der (ehemaligen?) CIA-Operation Mockingbird – die Infiltration sowie Manipulation der US-Medien durch CIA-Leute – wissen heutzutage die Herren und Damen in den Redaktionen natürlich auch nichts. Gott bewahre!

Vielleicht könnte die Standard-Redaktion wenigstens das (ins Deutsche übersetzte) Transkript der Pressekonferenz abdrucken. Dann kann sich der Leser selbst einen Eindruck machen, ob es sich tatsächlich um eine dämonische Tirade handelte oder ob die Journalistenbrut einfach nur teuflische Bengel sind, die nicht gerne über ihre Sünden belehrt werden wollen:

[meine Übersetzung:] »Unglücklicherweise sprechen die Medienhäuser in Washington, New York und speziell Los Angeles, nicht für das amerikanische Volk, sondern vielmehr für spezielle Interessensgruppen und für jene, die von einem offensichtlich sehr, sehr unfairen System profitieren. Die Presse ist so unehrlich geworden, dass, wenn wir nicht darüber sprechen, wir dem amerikanischen Volk einen äußerst schlechten Dienst erweisen. Wir müssen darüber reden, um herauszufinden, was da los ist, da die Presse außer Rand und Band ist. Der Grad an Unehrlichkeit ist jenseitig.«

Übrigens, kann mir jemand sagen, warum es in Österreich noch immer eine Presseförderung gibt? Warum soll der Steuerzahler für seine Gehirnwäsche zahlen? Ziemlich unverschämt, meinen Sie nicht? Darüber gilt es später noch en detail zu befinden, aber behalten Sie die Sache mal im Hinterkopf.

Donald Trump und der hasserfüllte Mainstream

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Präsident Donald Trump ist gerade mal zwei Wochen im Amt und der mediale und politische Mainstream wetzt die Messer und will – im wahrsten Sinne des Wortes – Blut sehen. Man hat den Eindruck, die (links-liberale) Welt stünde am Rande des Abgrunds und die Lichter, die gerade verlöschen, würden wir in unserem Leben nie wieder brennen sehen. Edward Grey, damaliger britischer Außenminister, dem dieses Zitat in den Mund gelegt wird, sprach diese melancholisch-dunklen Worte am Vorabend des 1. Weltkrieges. In der Tat sollte er in gewisser Weise recht behalten – wer kann schon behaupten, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen? 103 Jahre ist es demnach her, als diese principsche Kettenreaktion (mit britischer Mithilfe) nicht nur gekrönte Häupter fortjagte und Monarchien von der Landkarte fegte, sondern auch und vor allem die althergebrachten und fest verankerten Werte auf den Kopf stellte. Zwei Generationen später sollte es ein weiteres Mal passieren. Aber erst mit dem (vom Establishment inszenierten) Generationenkonflikt der 1960er und 1970er wurden die Weichen für das Kommende gestellt. Das Resultat dieser brachialen Umformungen hätte eine liberale Gesellschaft bringen sollen, die sich über Grenzen, Rasse, Klasse, Nation und Kultur hinwegsetzen würde. Die Willkommenskultur der merkelschen Hauruck-Politik schlägt genauso in diese Kerbe wie die Zentralisierung und Machtkonzentration der Europäischen Union in Brüssel – am Ende, so die Vision der erleuchteten Staatsmänner, stehen die Vereinigten Staaten von Europa.

Aber irgendwie ist diese Umformung der Gesellschaft ins Stocken geraten. How come? Der Brexit war das erste Ausrufezeichen einer zornigen Bevölkerung, die sich von all den gewählten und nicht gewählten Politikern verraten und verkauft fühlt. Der überraschende Wahlsieg von Donald Trump setzte aber dem Ganzen erst die Krone auf. Political correctness? Fehlanzeige! Noch in seiner Antrittsrede sprach er davon, den Sumpf in Washington D.C. trocken zu legen und ein Präsident für das amerikanische Volk zu sein. Hört, hört! Aber was, wenn es nur leere Versprechungen sind? Schlag nach bei Barack „change“ Obama! Ich denke, wir, die aufgeklärten Bürger dieser Welt, haben wohl keine andere Chance mehr, als all unsere Münzen auf die Karte Trump zu setzen. Sollte der Trumpf nicht stechen, können wir uns auf orwellsche Zeiten für die einen, huxleysche für die anderen gefasst machen.

John F. Kennedy sprach einst in einer Rede von einem möglichen Frieden mit dem Erzfeind UdSSR. Hätte er damals den (vom Establishment inszenierten) Kalten Krieg beenden können? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Wichtiger bei alledem ist aber der Umstand, dass JFK diese Möglichkeit öffentlich in Betracht zog und somit die Saat in die Köpfe der Leute pflanzte. Darum geht es am Ende. Nämlich Hoffnung und Optimismus zu verbreiten. Genau das aber will der Mainstream mit allen Mitteln verhindern. Warum nur? Was liegt ihm daran, den Teufel an die Wand zu malen? Es deutet alles darauf hin, dass die Presse nicht auf Seiten der aufgeklärten Bürger steht, sondern vielmehr dem Establishment dient. Während der Mainstream wie tollwütige Hunde über den sog. #MuslimBan der Trump-Administration herfiel, applaudierte und bejubelte man die Entscheidung der Obama-Regierung, Libyen in die Steinzeit zurückzubomben und in Syrien einen „Bürgerkrieg“ zu entfachen. Ist demnach ein zeitweiliges Einreiseverbot für Reisende aus 7 Staaten wirklich fürchterlicher und ablehnenswerter als der Einsatz todbringender Waffen (bzw. die Finanzierung und Anleitung rebellischer Terroristen) gegenüber einer unschuldigen Zivilbevölkerung?

Donald Trump ist gerade einmal zwei Wochen im Amt. Wäre es da nicht angebracht, mit Sinn und Verstand seine getroffenen Entscheidungen zu kritisieren? Das emotionale Geschrei in der Presse sorgt nur dafür, dass Politikern immer weniger Spielraum gegeben wird, um sich zu verständigen. Siehe die Anti-Putin-Propaganda in den westlichen Medien. In einem Gespräch mit FOX, versuchte der Journalist Trump in die Ecke zu drängen, weil dieser bereit ist, mit Putin zusammenzuarbeiten.

Journalist: „Aber Putin ist ein Mörder!“

Donald Trump: „Es gibt eine Menge Mörder. Wir haben eine Menge Mörder. Glauben Sie, unser Land ist so unschuldig?“