richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Schlagwort-Archiv: verschwörung

Anatomie eines merkwürdigen Anschlags auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin, 2016

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update: Empfehlenswertes Video eines besorgten Berliner Bürgers, der einen Rundgang am Weihnachtsmarkt macht, Tage nach dem vermeintlichen Terroranschlag mit einem Lkw. Er weist dabei auf allerlei Merkwürdigkeiten hin.

Der gewöhnliche Medienkonsument ist recht leicht an der Nase herumzuführen. Er hat keine Vorstellung, nicht die kleinste, wie oft er angelogen wird, von den Medien, von den Behörden, von den Politikern und von all den bezahlten Schaustellern auf der Straße oder im virtuellen Netz. Jeder, der sich mit der näheren Vergangenheit beschäftigt hat, ist sich im Klaren, dass nichts ist wie es uns in der Schule gelehrt wurde. Es ist nicht leicht, dem gewöhnlichen Bürger zu erklären, dass da draußen Leute am Werke sind, deren einzige Aufgabe es ist, die Geschichte eines Ereignisses in Echtzeit zu verändern. Der (vermeintliche) Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin macht da keine Ausnahme. Sieht man sich die Sache an, ohne dabei seinen Verstand einzuschalten, kann man mit der offiziellen Lesart der Medien, dem Sprachrohr der Behörden, ganz gut leben. Aber wehe, man schaltet sein Hirn ein und beginnt, in den Details zu stochern. Ehe man sich versieht, glaubt man sich im Film, im falschen Film.

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Verschwörungstheorien am Prüfstand: Der Gender Pay Gap

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Ich beschäftige mich ja generell mit sogenannten Verschwörungstheorien, deshalb macht es Sinn, wenn ich jene herausgreife und näher untersuche, die der gewöhnliche Bürger von Medien, Politiker und Aktivisten als Tatsache eingeimpft bekommt. Im heutigen Beitrag schauen wir uns mal den Gender Pay Gap an, kurz: das geschlechtsspezifische Lohngefälle oder die Lohndiskriminierung der Frau.

In Deutschland, so lesen wir im Spiegel, verdienen Frauen 22 Prozent weniger als Männer. Das ist natürlich ungerecht. Doch wie kommen die Statistiker zu diesem Wert? Wir erfahren, dass »Frauen häufiger in Berufen und Branchen arbeiten, in denen die Löhne niedrig sind«. Aha. Das heißt, das Statistische Bundesamt summiert die Löhne und Gehälter der Männer auf der einen, die der Frauen auf der anderen Seite und stellt sie – auf einen gemeinsamen Nenner gebracht – gegenüber. Am Ende zeigt uns das Bundesamt, dass der durchschnittliche Bruttostundenverdienst einer Frau bei € 14,62, jener eines Mannes bei € 18,81 liegt. Das ist natürlich ungerecht. Moment! In der Fußnote erfahren wir, dass es mit dem Bruttostundenverdienst der Frau noch ein wenig nach oben gehen kann, wenn die folgenden Faktoren berücksichtigt werden:

– gleiche Stellung im Beruf
– im gleichen Beruf und gleicher Branche
– bei gleicher Stundenanzahl
– bei gleicher Bildung und Berufserfahrung
– sonstige Faktoren (?)

Berücksichtigt man also die oben angeführten Faktoren, so beträgt schließlich der Bruttostundenverdienst einer Frau € 17,53 – demnach 7 Prozent weniger als jener eines Mannes. Das ist natürlich ungerecht. Mehrere Absätze später heißt es, dass sich diese 7 Prozent »nicht erklären lassen«.

Somit gehen Medien, Politiker und Aktivistengruppen davon aus, dass es eine große Verschwörung im Wirtschaftsleben gibt! Männer und Frauen, die leitende Positionen inne haben, diskriminieren mit böswilliger Absicht Frauen und versuchen diese, mit den hinterlistigsten Kniffe, im Gehalt zu drücken. Über das Motiv der Verschwörer können wir nur spekulieren. Ist es Sadismus? Oder geht es ihnen um die Herrschaft der Neuen Weltordnung?

Nun ist sich der Spiegel nicht zu schade, verschwörerische Aktivitäten, die von mutigen Menschen aufgedeckt wurden, im Artikel anzuführen. Es sind drei an der Zahl. Doch ist damit die generelle Verschwörung bewiesen?

Damit Sie sehen, mit welchen Verschwörungstheoretikern wir es hier zu tun haben, zitiere ich die Aussage von Henrike von Platen, die dem Frauennetzwerk BPW angehört: »Nur weil man die Lohnunterschiede erklären kann, sind sie noch lange nicht gerecht.«

Ersetzen Sie das Wort ›Lohnunterschiede‹ beispielsweise mit ›Mord an JFK‹ oder ›Einsturz der WTC-Hochhäuser‹ oder ›Mondlandung‹ und das Wort ›gerecht‹ mit ›gelöst‹, siehe da, schon offenbart sich die ganze Gedankenwelt der Aluhutträger. Und über die Aluthutträger machen sich ja die Medien – allen voran der Spiegel – besonders lustig. Ja, selten so gelacht, nicht?

Was, wenn die Historie nur eine hübsche, aber verfälschte Geschichte ist?

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Durch Zufall bin ich auf das kontroversielle Buch History Fiction or Science? Chronology 1 des russischen Mathematikers Anatoly T. Fomenko gestoßen, das sich mit der überlieferten Historie kritisch auseinandersetzt. Zusätzlich konnte ich eine mit englischen Untertitel versehene Dokumentation auf youtube finden, die einen ersten Einblick in die Techniken und Methoden der russischen Forschergruppe gewährt. Alles in allem, eine äußerst  spannende Auseinandersetzung mit der Geschichte, so wie wir sie kennen und in der Schule gelernt haben.

Die erste erstaunliche Entdeckung ist der Umstand, dass die Chronologie der antiken und mittelalterlichen Ereignisse – also die Datierung – erst ernsthaft im 16. Jahrhundert in Angriff genommen wurde. Am Anfang stand der Begründer der ‚modernen Chronologie als Wissenschaft‘: Iosephus Iustus Scaliger (1540-1609). Sein Werk wurde später von einem Jesuit namens Dionysius Petavius (1583-1652) abgeschlossen. Den beiden ist es also vornehmlich zu verdanken, dass sie Ordnung ins Chaos der Menschheitsgeschichte brachten. Erstaunlich, finden Sie nicht? Die Chronologie entstand in einer Epoche ohne Internet, ohne Scanner, ohne Telefon, ohne Fax, ohne Telegramm, ohne Xerox-Kopiergeräte! Das Reisen zu den Bibliotheken musste in jenen Tagen eine zeitraubende und teure Angelegenheit gewesen sein. Bedenken Sie, dass all die relevanten Bücher, Skripten, Textrollen und Folianten Originale oder die Abschriften von Originale waren. Versuchen Sie sich doch das jetzt einmal bildlich vorzustellen, die Nachforschungen, die Reisen, die Durchsicht der Kataloge – so es diese gab – in den Bibliotheken der Klöster in verschiedenen Ländern, die Übersetzung und Durchsicht antiker Schriften, die Einordnung, die Klassifizierung, die Systematik (die erst gefunden werden musste) der Datierung relevanter Ereignisse usw. Ist solch ein Mammutprojekt in einem Menschenleben überhaupt möglich?

Natürlich wurde die Scaliger-Petavius-Chronologie in späteren Jahren immer wieder ergänzt und korrigiert – im Großen und Ganzen aber basiert unsere Menschheitsgeschichte auf deren Werke. Was, wenn sich nun herausstellte, dass dieses fehler- und lückenhaft ist? Was, wenn sich herausstellte, dass es Widersprüche gibt, die mit herkömmlichen Überlegungen nicht gelöst werden können? Was, wenn für die Kirche relevante (biblische) Ereignisse in die weltliche Chronik eingefügt worden sind? Was, wenn in der Chronologie Ereignisse, Fürsten und Dynastien über die Zeit scheinbar mehrmals vorkommen? Was, wenn die Antike so antik nicht ist? Was, wenn es das finstere Mittelalter so nicht gab? Was, wenn Jesus Christus am Ende des 12. Jahrhunderts gekreuzigt wurde? Starker Tobak, nicht?

Fortsetzung folgt.

Sherlock Holmes und die APOLLO-Mondflüge

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Würde Sir Arthur Conan Doyle noch leben, vielleicht hätte er heutzutage seine berühmte Schöpfung Sherlock Holmes als spitzfindigen Verschwörungstheoretiker angelegt, der mit Verstand und Vermögen die mysteriösen Ereignisse der Vergangenheit zu lösen trachtet. Das ist kein einfaches Unterfangen, ja, man ist gewillt zu denken, es wäre ein gar unmögliches, aber darauf würde Holmes nur geantwortet haben:

»Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, was auch immer dann übrig bleibt und wie unwahrscheinlich es auch sein mag, es muss die Wahrheit sein.« // When you have excluded the impossible, whatever remains, however improbable, must be the truth.

Bezüglich des APOLLO-Raumfahrt-Programms der NASA und deren sieben Mondflüge, sechs davon erfolgreich, würde sich eine Unterhaltung zwischen Holmes und einem investigativen Journalisten wie folgt anhören:

Journalist: »Gibt es noch einen anderen Punkt, auf den Sie vielleicht hinweisen wollen?« // Is there any other point to which you would wish to draw my attention?

Holmes: »Auf den äußerst merkwürdigen Sachverhalt bezüglich der Sternbilder auf den Fotos, die während der APOLLO-Missionen gemacht wurden.« To the curious incident of the dog in the night-time.”

Journalist:  »Sternbilder? Es sind keine Sterne auf den Fotos zu sehen.« // The dog did nothing in the night-time.

Holmes: »Das ist der äußerst merkwürdige Sachverhalt.« // That was the curious incident.

Short Story: Silver Blaze – published 1892 in The Memoirs of Sherlock Holmes

***

Als mich vor vielen Jahren ein Segeltörn in der Adria auf eine einsame kleine Insel verschlug, wir die lauen Abendstunden dort zubrachten, sah ich – ohne zivilisatorischen Streulicht – zum ersten und einzigen Mal in meinem Leben das wahre Ausmaß des Sternenhimmels. Es war atemberaubend! Diese Sternenpracht hatte etwas Übernatürliches und ich verstand sofort, warum all die Naturvölker und all die antiken Menschen in den Sternen Götter gesehen haben wollten. Es war eine natürliche Reaktion – weil kein menschliches Gehirn diese Erscheinung auch nur im Ansatz verstehen kann. Man stelle sich vor, diese Alten trugen beinahe jede Nacht diesen Sternenhimmel mit sich. Jede Nacht! Sie mussten eine Erklärung finden. Und fanden sie. Im Göttlichen. Wenn mir ein Kerl sagt, er wäre auf einer einsamen, abgelegenen Insel gewesen, des Nächtens, bei klarem Himmel, und könne sich beim besten Willen nicht erinnern, ob er überhaupt Sterne gesehen hätte, dann, ja, dann ist der Kerl entweder blind oder bezahlt! Faites vos jeux.

 

Was uns die TV-Serie Wayward Pines über die Welt verrät

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Haben Sie bereits von der US-TV-Serie Wayward Pines gehört? Kein geringerer als M. Night Shyamalan zeichnete für die erste Staffel (10 Episoden) verantwortlich. Ja, das ist jener Filmemacher, der vor vielen Jahren mit Filmen wie The Sixth Sense, Unbreakable und The Village für Furore sorgte. Tja, aber  der Hype hielt nicht lange an und die Flops sind heute bereits Legende (The Last Airbender, After Earth).

Wie dem auch sei, wer sich für ein unheimliches Katz-und-Maus-Spiel in einer amerikanischen Kleinstadt interessiert, in der nichts ist wie es scheint und der Protagonist (Matt Dillon) anfänglich genauso im Dunkel tappt wie der Zuseher, der ist mit der TV-Serie bestens bedient. Freilich, ein Meisterwerk darf man sich bei alledem nicht erwarten, aber die Spannung reicht, um hängen zu bleiben. Nur gegen Ende schlägt die Serie über die üblichen Genre-Klischee-Stränge und enttäuscht.

Nichtsdestotrotz würde ich die TV-Serie empfehlen. Aber schalten Sie dabei Ihr Gehirn nicht aus, nein, vielmehr verstehen Sie das Ganze als eine Parabel auf die Zeit des Kalten Krieges und des (gegenwärtig andauernden)  War on Terror. Stellen Sie sich nur mal vor, die Filmemacher und die Produzenten und das Studio hätten Eier in der Hose gehabt, die Serie hätte ein Meilenstein in der Geschichte der Mainstream-TV-Literatur werden können. Aber da niemand die Hand beißt, die ihn füttert, bleibt es Ihnen und mir überlassen, die Parabel in allen Details weiterzuspinnen.

Falls Sie nun angebissen haben, dann gucken Sie sich die Serie an und kommen dann an diese Stelle wieder zurück – denn nun beginnen die Spoiler. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.

Will man den Plot auf den Punkt bringen, dann ist es, dass ein (größenwahnsinniger / menschenfreundlicher ?) Wissenschaftler gesunde Menschen in der Gegenwart auswählt, diese entführt und in einen Tiefschlaf versetzt, um sie tausende Jahre später für ein neues Zivilisationsprojekt heranziehen zu können, da die Menschheit und die Zivilisation, so wie wir sie kennen – dank Umweltverschmutzung und Krankheiten -, aufgehört hat, zu existieren.

Der Wissenschaftler und sein Team sorgen in der Abgeschiedenheit Iowas dafür, dass eine Kleinstadt namens Wayward Pines, umgeben von Bergen und Zäunen, zur letzten Insel der Zivilisation im Jahr 4028 wird. Es steht viel auf dem Spiel, weshalb der Wissenschaftler und seine Helfer danach trachten, die Bewohner zu täuschen, zu beobachten und eventuelle Verfehlungen gegenüber der Gemeinschaft streng zu ahnden. Zusätzlich werden die jüngsten Bewohner in der Schule indoktriniert und darauf vorbereitet, in den kommenden Jahren eine Führungsrolle einzunehmen. Gäbe es da nicht eine Untergrundbewegung, die mittels Anschlägen die „Wahrheit“ ans Licht bringen und flüchten möchte, wäre die Kleinstadt tatsächlich der friedliche Himmel auf Erden.

Nun, in der Serie wird einem bald klar gemacht, dass es eine tatsächliche Gefahr außerhalb der Stadt gibt und die Zivilisation aufgehört hat zu existieren. Aber nehmen wir nur mal an, dem ist nicht so. Mit anderen Worten, wir befinden uns noch immer in der Gegenwart und das Ganze ist nichts anderes als ein behördliches Geheimprojekt (Black Ops). Die Aufgabe der „Kontrolleure“ würde nun darin liegen, den Einwohnern die Illusion einer großen Gefahr, die vor der Stadt lauert, zu verdeutlichen (Ja, das erinnert natürlich an The Village). Dabei könnte sogar der Wissenschaftler selbst ein Getäuschter sein.

Jedenfalls, wenn die Bürger an die Illusion einer Gefahr vor der Stadt glauben, werden sie bereit sein, alles zu tun, um diese „Gefahr“ abzuwenden. So funktioniert Massenbeeinflussung. Damals wie heute. Gestern waren es Kommunisten, die die Welt unterjochen wollten, heute sind es Terroristen, die die westliche Zivilisation in ein blutiges Chaos stürzen möchten und übermorgen sind es Gestaltwandler, die danach trachten, die Menschheit auszurotten. Der Phantasie sind bei alledem keine Grenzen gesetzt – den für gewöhnlich vertauensseligen Menschen muss nur ordentlich Angst eingejagt werden, der Rest ist ein Kinderspiel.

Und jetzt spinnen wir die Sache weiter. Also, die ganze Angelegenheit ist ein behördliches „Forschungsprojekt“ in der Größenordnung des Manhattan-Projekts*. Die Filme-Macher hätten nun Schicht für Schicht die Befehls-Struktur freilegen können, hätten zeigen können, wie geheime (und illegale) Operationen geplant, ausgeführt und geleugnet werden, hätten andeuten können, mit welchen Werkzeugen die Verantwortlichen arbeiten, um beteiligte Leute, die Bescheid wissen („in the know„) bei Stange zu halten: Manipulation, Erpressung, Militärbefehl, Bestechung, Drohung, Schmierkampagne, Mord, usw.

Bei wichtigen geheimen Projekten legen die Verantwortlichen zu mindest drei „Wahrheits“-Schichten fest. Die erste Schicht ist die offizielle Version. Nehmen wir die Ereignisse von 9/11 als Beispiel. Hier ist die erste Wahrheit jene, dass 19 muslimische Selbstmordattentäter vier Flugzeuge entführten und damit in Gebäude flogen bzw. fliegen wollten, um diese zum Einsturz zu bringen. Mit dieser „Wahrheit“ werden nun die Menschen – ob klein, ob groß – tagein tagaus von den Mainstream-Medien gefüttert, sozusagen konditioniert.

Nun gibt es aber Personen, die Fakten kennen, die der offiziellen Version widersprechen. Beispielsweise, dass zwei, der vier „entführten“ Flugzeuge gar nicht erst in der Luft waren. Oder dass alle vier Passagierflugzeuge in den Datenbanken der Fluglinien noch für eine ganze Weile als „aktiv“ gekennzeichnet waren. Oder dass die (Mobil)Telefonanrufe der Passagiere bzw. der Flugbegleiterinnen zu jener Zeit technisch nicht möglich gewesen sind oder dass die Flugzeuge noch keine Telefone im Rücken der Sitze hatten. Mit anderen Worten, die Manager, Direktoren und höheren Bereichsleiter der beiden Fluglinien, die Zugriff zu den relevanten Informationen hatten, wissen, dass die offizielle Version so nicht stimmen kann. Ähnliches trifft auch für die Verantwortlichen in den TV-Stationen zu, die bereit waren, die Flugzeuge in die „Live“-Bilder einzufügen und Anweisung zu geben, was von wem gesagt werden durfte und was nicht.

All diesen Leuten „in the know“ (dazu zählen auch Politiker und Abgeordnete) muss die Behörde also „die Wahrheit“ erzählt haben, die in Wirklichkeit nur eine zweite „offizielle Version“ ist. Beispielsweise könnte man ihnen gesagt haben, dass die Angriffe mit Marschflugkörper erfolgten, die von einem „entführten“ U-Boot, das an der Atlantikküste aufgetaucht ist, abgeschossen wurden.

Was auch immer an diesem Tag geschehen bzw. nicht geschehen ist, auch nach 14 Jahren tappt der Bürger im Dunkel. Während der Gutgläubige all die Widersprüche zur offiziellen Version in den Wind schlägt, wird der Skeptiker das unangenehme Gefühl nicht mehr los, von Politikern, Behörden und Medienhäusern getäuscht worden zu sein. Aber noch unangenehmer für ihn ist die Befürchtung, dass es diese behördlich-mediale Täuschung seit vielen, sehr vielen Jahren gibt. Ja, nichts ist, wie es scheint, in Wayward Pines

update: Die bisher letzte [große Krisen- und Verschwörungsepoche] habe mit den Anschlägen auf Amerika vom 11. September 2001 begonnen. In manchen Kreisen – nicht nur bei Rechtsradikalen – ist wider alle Fakten die Idee sehr populär, die USA (respektive „die Juden“) hätten den Angriff vom 11. September selbst inszeniert.

Wo dunkle Mächte wirken
Süddeutsche Zeitung, 1. Jänner 2016

*) ehrlich gesagt, ich frage mich, was in der „Forscherstadt“ Los Alamos wirklich vor sich gegangen ist