richard k. breuer

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Was der Mainstream verschweigt: Präsident Duterte, Philippinen

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Auf den Punkt gebracht für den eiligen Leser: Die westlichen Medienhäuser versuchen mit allen Tricks aus der Propagandakiste den mit überwältigender Mehrheit gewählten philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte – Vater von vier Kindern – anzuschwärzen und in Blut zu tauchen. Ohne die historischen Hintergründe und gegenwärtige Zustände des Landes zu kennen, kann sich der gewöhnliche Medienkonsument keinen Reim auf diesen „ruchlosen Anti-Drogen-Hardliner“ und „international verfemten Präsidenten“ machen. Wir haben es hier mit einer bewusst inszenierten medialen Hetzkampagne zu tun, deren Sinn m. E. nur darin liegen kann, eine kommende (illegale und völkerrechtswidrige) Intervention westlicher Globalisten zu rechtfertigen. Siehe Libyen, anno 2011.

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Also gut, wer entfachte den zweiten dreißigjährigen Krieg?

Durch Zufall auf eine interessant klingende russische (!) Dokumentation gestoßen, die sich lang und breit mit Stalin und Hitler in den 1930ern und 1940ern beschäftigt. Ein ehemaliger Mitarbeiter des sowjetischen Geheimdienstes stellt die These auf, dass Stalin drauf und dran war, dem „kapitalistischen Westen“ ein Ende zu bereiten, da der Kommunismus nicht neben dem Kapitalismus existieren konnte. Man mag von den historischen Überlegungen halten, was man will, aber man sollte sie nicht deshalb ohne Prüfung verwerfen, nur weil sie gegenwärtig politisch nicht korrekt ist. Die Geschichtsschreibung muss vor politisch-moralischer Einflussnahme geschützt werden. Tut man es nicht, verzerrt und verdreht man die vergangenen Ereignisse bis zur Unkenntlichkeit und schafft damit Raum für wahnwitzige Gedankenspiele. Gewiss, die Historie zeigt, dass Siegermächte immer in der Lage waren, eine Zeit lang die Geschichtsschreibung zu beeinflussen. Aber wenn deren Macht erlischt, sind es wieder andere Sieger, die das Vergangene neu bewerten.

»Wir kontrollieren [in Deutschland, Juli 1946] nun 37 Zeitungen, 6 Radiostationen, 314 Lichtspielhäuser, 101 Magazine, 237 Buchverlage, 7 384 Buchhändler und Buchdrucker, und führen rund 15 Meinungs- umfragen pro Monat durch, weiters geben wir eine Zeitung mit einer Auflage von 1 500 000 und 3 Magazine heraus, wir führen die Associated Press of Germany (DANA) und leiten 20 zentrale Bücherein. Die Unternehmung ist enorm.«

Major General Robert McClure – Vater der psychologischen Kriegesführung der USA – an seinen Freund und Vizepräsidenten der Mediengruppe Time-Life Inc. C. D. Jackson.

Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit, heißt es nicht umsonst und das sollten wir nie außer Acht lassen. Übrigens war es Churchill, der die Zeit von 1914 – 1945 als Zweiten Dreißigjährigen Krieg bezeichnete. Wenn man weiß, was der erste Dreißigjährige Krieg mit Europa (und Deutschland im Speziellen) angestellt hat, ist es eine recht merk-würdige Feststellung.

Bedenklich wird es, wenn Verlage Texte berühmter Dichter und Denker im Nachhinein „politisch korrekt glätten“, ohne diese Glättung zu vermerken (Selbstzensur). Weiters muss es jedermann erlaubt sein, historische Ereignisse zu untersuchen und die Ergebnisse wertfrei zur Diskussion zu stellen. Siehe dazu Hannes Hofbauers Buch Verordnete Wahrheit, bestrafte Gesinnung. Rechtsprechung als politisches Instrument, erschienen im Promedia Verlag, 2011. Wie es sein kann, dass heutzutage Lobby- und Wähler-Gruppen „Gesetze machen“, um unliebsame Fragestellungen zu vergangenen Ereignissen per Verordnung zu verhindern, ist mir schleierhaft. Weil dieses Vorgehen nichts mehr mit Demokratie zu tun hat. Wenn das Establishment der Meinung ist, dass das Volk zu leicht zu manipulieren ist und man es deshalb vor falschen Wahrheiten schützen muss, dann kann ich nur sagen, dass etwas im Bildungssystem falsch läuft.

Ich wage einfach die These aufzustellen, dass es einer Elite nicht darum geht, kritische Bürger zu formen, sondern vielmehr das Gegenteil. Damit ist die Masse leichter manipulierbar, wenn es um Werbung und PR geht. Aus dem rebellischen Bürger wird ein angepasster Konsument. Und darum geht es ja, nicht?