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Der Irrtum der Masse oder Welche Quelle ist niveauvoll?

»Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.«

Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens
Johann Peter Eckerman.
In drei Theilen. Leipzig 1868

Die drei Bände der Ausgabe von 1868 wurden freundlicherweise von der University of California eingescant und von google zur Verfügung gestellt. Innerhalb des Buches (trotz Fraktur) kann nach Wörtern gesucht werden.

Die letzten Tage begonnen, die notwendigen Quellen in meinem Sachbuch Con$piracy zu verfizieren und diese (wissenschaftlich) korrekt zu zitieren. Dank des weltweiten Webs ist es möglich, rasch und unkompliziert die tollsten Zitate zu finden und akkurat zu belegen. Hin und wieder fragte ich mich, ob eine Quelle als »niveauvoll« angesehen werden würde. Eine Antwort gäbe natürlich der Mainstream, der nur relevant hält, was in angesehenen Verlagen oder renommierten Universitäten publiziert wurde. Somit kann jeder Autor, der sich in den Grenzen des Mainstream bewegt, auf eine ordentliche Anzahl von Beiträgen zurückgreifen. Aber wehe, man würde einen Schritt hinausgehen, dann bleibt nur, die güldene Nadel im Heuhaufen zu suchen, mit anderen Worten, es gilt so lange zu recherchieren, bis man eine passende Publikation aufgetan hat, die vielleicht von einem anerkannten Wissenschaftler, Professor, Medienfachmann oder Autor als richtig bestätigt wurde. Eine andere Möglichkeit ist, ein respektables Mainstream-Medium, sei es die New York Times oder Der Spiegel, als Bestätigung anzuführen. Dummerweise pinkelt sich niemand ans Bein, will heißen: der Mainstream filtert penibel alles aus, was dem Propaganda-Modell (Noam Chomsky) zuwiderläuft.

So. Bevor ich mich wieder in die zeitintensive Recherche begebe, möchte ich dem geneigten Leser natürlich mit dem Gedanken konfrontieren, wie es wohl in einer freien Gesellschaft mit marktwirtschaftlicher Basis möglich sein soll, einen (vom Establishment vorsätzlich) propagierten Irrtum aufzulösen, dem die Masse genauso verfallen ist wie der Mainstream und die Lehreinrichtungen (besser: es geht Hand in Hand). Ja, je länger ich mich abseits des Mainstream herumtreibe und in gefährlichen Fahrwassern schwimme, desto mehr wird mir bewusst, dass der gewöhnliche Bürger nur wissen darf, was er wissen soll. Jeder, der den Versuch unternimmt, gegen diese Mainstream-Desinformationskampagne anzukämpfen, kann eigentlich nur verlieren. Kurzfristig. Auf lange Sicht, so heißt es, wird die Wahrheit obsiegen und ich gehe davon aus, dass es auch so sein wird. Ob wir das noch erleben dürfen? Man wird sehen.

9/11 oder Wann ist eine Wahrheit wahr?

»I am not a conspiracy theorist. I am an Air Force pilot. And based on
my experience, the story we’ve been told about 9/11 doesn’t add up.«
Air Force Lt. Col. David Gapp (ret.),
30-Year Veteran, Senior Aircraft Crash Investigator,
and Chief of Master Air Attack Planning for the Iraq and Afghanistan Wars
http://www.rememberbuilding7.org

Die Anschläge zum 11. September 2001 jähren sich zum 11. Mal. Die Erinnerungen bestehen primär aus TV-Bildern, die der gewöhnliche Bürger für bare Münze nahm. Somit wurde die offizielle Version der Ereignisse innerhalb weniger TV-Minuten bestätigt. Monate, vielleicht sogar Jahre später – das Web zeigte zum ersten Mal, was ein demokratisches Medium zu leisten imstande ist – gab es kritische Stimmen zur offiziellen Version. Ungereimtheiten wurden penibel aufgelistet, Unwahrscheinlichkeiten dokumentiert. Die Conclusio einer sehr spät und nur auf Druck einer Bürgerbewegung eingesetzten politischen Kommission – in Form eines gebundenen Buches erhältlich – ist in keinem Falle über jeden Zweifel erhaben und schon gar nicht der letzten Weisheit Schluss. Der Mainstream wiederum hat die offizielle Version von Anfang an abgenickt und abgesegnet und ist ihr glühendster Verteidiger. Derweil, in meinem aufgeklärten Verständnis, sollte jede Zeitung und jede Medien-Anstalt eine politische Erklärung prüfen, prüfen, prüfen. Scheinbar ist das nicht mehr notwendig.

Wenn der Pressesprecher des Weißen Hauses eine offizielle Meldung verlautbart, dann ist es in erster Linie eine Information mit Spin, aber mit Sicherheit nicht die Wahrheit. Diese recht einfache Schlussfolgerung sollte  jedem Bürger klar sein. Ist es aber nicht. Dahingehend muss man sich nur die Foren und Kommentarlisten ansehen, wie vehement der Einzelne offizielle Verlautbarungen als »Wahrheit« verteidigt (natürlich müssen wir jetzt mal davon ausgehen, dass diese User im wirklichen Leben existieren und es sich nicht um Fake-Accounts von PR- bzw. Propaganda-Agenturen handelt). Wie kommt es also, dass der gewöhnliche Bürger einer Obrigkeit beinahe blind vertraut, während das gegenwärtige Establishment immer wieder mit erhobenem Zeigefinger auf die Geschehnisse in den 1930ern Jahren in Deutschland und Österreich hinweist? Damals, so der Vorwurf, hätte sich das Volk zu leicht von der Obrigkeit an der Nase herumführen lassen, weil es die Propaganda für wahr gehalten und nicht hinterfragt hat. Ach?

Apropos. Gestern drei Bücher aus den USA bestellt. Ein amerikanischer Historiker beschäftigte sich eingehend mit der Zeit zwischen 1914 und 1945 und legt den Schluss nahe, dass die Dinge vielleicht nicht so sind, wie man sie seit Jahr und Tag in den Medien und den Geschichtsbüchern wiederkäut. Das ist natürlich ein gefährlicher Ansatz und »verboten« (das Wort verboten wird in den USA immer dann verwendet, wenn man die »Nichterlaubnis« einerseits verstärken, andererseits mit einem ironischen Unterton versehen möchte). Noam Chomsky erklärt wiederum, wie es die Creel-Commission, der offizielle Propaganda-Apparat der britischen Regierung, um 1916 geschafft hat, mit Falschmeldungen die nötige Kriegsstimmung in den USA zu erzeugen. Ja, natürlich überlege ich bereits, ein »verbotenes« Sachbuch über besagte Epoche zu schreiben. Das könnte im schlimmsten Falle mit Freiheitsentzug geahndet werden; aber sind nicht auch die Aufklärer des 18. Jahrhunderts immer wieder weggesperrt und deren Erkenntnisse verächtlich gemacht worden?

Im Sachbuch Con$piracy wird 9/11 nur am Rande erwähnt. Dahingehend kann man sich nur die Finger verbrennen. Weil man dem Leser keine Lösung anbieten kann. Wenn ich demnach die offizielle Version als »BS«, als unstimmig und fehlerhaft verurteile, dann werde ich angehalten, zu sagen, wie es denn nun wirklich wa(h)r. Da liegt auch schon der kritische Hase im Mainstream-Pfeffer. Jeder aufgeweckte Bürger, der sich mit einem politischen Fall eingehend beschäftigen möchte, kann nur auf jene Daten zurückgreifen, die ihm ein Establishment gewährt. Das Internet mag ein Fundus an allerlei Gedanken und Dokumenten sein, aber wenn zwingende Beweise unter Verschluss gehalten werden, dann ist der Bürger nur in der Lage zu spekulieren. Wenn zum Beispiel die behördliche Todesanzeige von Osama bin Laden im Winter 2001/2002 in den Archiven weggesperrt wurde, dann ist es leicht, zu behaupten, eine Spezialeinheit hätte ihn 2011 in seiner pakistanischen Villa ausgeschaltet. All die vielen »Verschwörungstheorien« rund um den Tod von Osama bin Laden hätte die US-Regierung leichter Hand widerlegen können, hätte sie eindeutige Beweise der damaligen Tötungsmission und – vor allem – den Leichnam vorgelegt, keine Photoshop-Bilder oder »Zeugenaussagen« von Militärangehörigen (die einen Eid geschworen haben, nicht der Wahrheit zu dienen, sondern ihrem Vaterland/der Regierung) oder das Gefasel von muslimischen Wasserbestattungen. Dass Osama bin Laden nicht für 9/11 verantwortlich gemacht werden kann, räumt sogar das FBI ein, trotzdem scheint einem Establishment daran gelegen zu sein, das eine mit dem anderen zu verknüpfen. Dank des Mainstream verbindet der gewöhnliche Bürger Bin Laden eher mit 9/11 als mit dem CIA, in deren Diensten er viele Jahre gestanden ist. Wenn Sie mir jetzt entgegenhalten, dass es unmöglich wäre, den natürlichen Tod von Osama bin Laden über so viele Jahre geheim zu halten, dann haben Sie recht. Es gibt  diesbezügliche auch Zeitungsberichte und Aussagen renommierter Politiker – aber ich schätze, das scheint für Sie wiederum weder als Beweis noch als Indiz zu gelten. Warum eigentlich nicht?

Weil der Bürger gelernt hat (besser: man hat es ihm eingetrichtert), dass nur wahr ist, was der Mainstream, also alle Zeitungen, Magazine, TV-Großanstalten und Medien-Blogs einmütig wiederholen. Alles andere ist von keiner Bedeutung und wird als wertlos, unrichtig, Blödsinn oder Verschwörungstheorie abgetan. Punktum. Jetzt frage ich Sie, wie soll ich und all die anderen kritischen Geister gegen solch eine Gedankenwelt die Oberhand gewinnen? De facto ist es nicht möglich. Jedenfalls so lange nicht, so lange die falschen Leuten an den richtigen Positionen im Mainstream sitzen. Vermutlich müsste es einen europäischen Frühling geben, der den Mainstream endlich demokratisiert. Wunschdenken? Vielleicht.

Was sollte der interessierte Bürger nun tun, um die mediale Spreu vom Weizen zu trennen? Ich würde sagen, seinen Mainstream-Medien-Konsum auf ein Minimum reduzieren, jede offizielle Nachricht kritisch hinterfragen und mein kommendes Buch Con$piracy vorbestellen. Vielleicht erscheint es ja noch in diesem Jahrtausend. Amen.

Erdöl, Lebensmittel, Krebs und andere Wahrheiten

Keine Sorge. Ich werde Ihnen jetzt nicht die 3948. Verschwörungstheorie herunterbeten und Sie damit amüsieren.  Ich war vor Jahren ähnlich abgebrüht wie Sie heute und ich war damals davon überzeugt, die Welt und ihre Mechanismen zu verstehen. Auch wenn ich mich mit den näheren Umständen nicht beschäftigte. Es gab und gibt ein allgemeines Wissen in den Köpfen der meisten Menschen, das als Maßstab für richtig und wahr herangezogen wird. Aber wenn wir einmal von unserem hohen Ross heruntersteigen und uns kurz in die Nase zwicken *aua*, dann sollten wir doch bemerken, dass schon Generationen vor uns viele vermeintlich kluge Leute einem Irrtum aufgesessen sind. Nicht nur, dass sich einige wenige irrten, nein, es waren so viele, dass jeder, der diesen Irrtum erkannte oder zu erkennen glaubte mit unangenehmen Konsequenzen zu rechnen hatte. Ein Scheiterhaufen war schnell errichtet. Und der Signore der Inquisition konnte jedem abtrünnigem Wissenschaftler den Zahn ziehen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Heute, werden Sie sagen, ist alles anders. Wir sind aufgeklärt. Wir sind skeptisch. Wir sind kritisch. Wir haben die Medien. Wir haben eine Demokratie. Ach?

Weiterlesen?

9/11 – von Terroristen und Hexenmeistern im Club der Inquisition2.0

»Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.«
Voltaire (1694 − 1778)

»Wenn der Präsident etwas tut, dann heißt es, dass es nicht illegal ist.«
Richard Nixon, 1977

»Dieser War on Terrorism ist Schwindel«
Michael Meacher
Umweltminister von GB (1997 – 2003)
wurde wegen dieses Artikels im Guardian von Tony Blair gefeuert

*

update: Der Schweizer Historiker Daniele Ganser schreibt im Schweizer Tagesanzeiger über WTC7 und andere Rätsel rund um 9/11. Ganser hält auch einen 60minütigen Vortrag über 9/11 (in Englisch).

update: Gute Zusammenfassung  «9/11 and the Conquest of Iraq» link

update: Gute Querverweise zw. JFK und 9/11 link

update: Darstellung von «Operation Northwood» – der Plan des US-Militärs in den 1960ern sah vor Anschläge in den USA zu verüben, um sie Fidel Castro in die Schuhe zu schieben und einen guten Grund zu bekommen, Kuba zu besetzen. Die Kennedy-Regierung lehnte den Plan ab. link

update: «Former chief economist for the Department of Labor during President George W. Bush’s first term Morgan Reynolds comments (2005) that the official story about the collapse of the WTC is “bogus” and that it is more likely that a controlled demolition destroyed the Twin Towers and adjacent Building No. 7.» – Washington Times/UPI, 6/13/05 link

update: Susan Lindauer was a U.S. Intelligence Asset covering Iraq and Libya at the United Nations from 1995 to 2003. «The New York media never investigated reports that security cameras in the parking garage had photographed mysterious trucks/vans arriving at the World Trade Center at about 3 a.m and departing at 5 a.m, before Type AAA personalities arrived to start their days on Wall Street. The vans were different than the janitorial trucks, in make, model and decal. They arrived at the World Trade Center from August 23 to September 3.» link

Am 11.September 2011 jährt sich die größte Verschwörungsaktion in der Geschichte der Menschheit. Runde Geburtstage sollte man ja unbedingt feiern. Am besten mit viel Alkohol. Erst wenn man sich die Birne einigermaßen weich gesoffen hat, ist man in der Lage, das offizielle Märchen von 9/11 zu akzeptieren. Hicks.

Ich habe nicht viel Zeit. Und ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht den ganzen Tag mein Konvolut an Thesen und Meinungen und Anmerkungen und Hinweisen lesen möchten. Deshalb mache ich es mir einfach und verweise auf jene TV-Dokumentationen, die auf respektablen öffentlich rechtlichen Sendern gezeigt wurden, als da wären: ORF, WDR, BBC. Natürlich ist es nicht legal, diese Dokus hier zu posten, weil sie widerrechtlich auf youtube hochgeladen wurden. Gut möglich, dass ich mich dadurch ins Knie schieße und man mir die Hölle heiß macht. Andererseits, ich bin ja doch nur ein brotloser Schriftsteller, bei mir gibt’s nichts zu holen. Bitte bedenken Sie, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis youtube und google und wie sie alle heißen, Mittel und Wege finden werden, widerrechtlich hochgeladenes Material zu löschen oder wenigstens zu unterdrücken. Das gilt nicht nur für Kommerz-Dosen-Musik oder abgefilmte-Wackel-Hollywood-Filme, sondern auch für Material, an dem der aufgeklärte Bürger großes Interesse haben müsste.

Zu den Clips/Weiterlesen

Bitte dein Weltbild einmal auf den Kopf stellen. Danke.

update: umfassende Artikelsammlung über 9/11 von Matthias Broecker – Journalist und Kolumnist in der TAZ

update: It all could have been so easily avoided in TAKI’s Magazine  //  This is the fundamental truth: Rome needed wars. The US is the Roman Empire of today. in RT Network  // No human illusion is as persistent and resilient as the belief in objective good. Helian Unbound // In November 2007, one month after a failed assasination attempt on her life, Benazir Bhutto gave an interview to David Frost of Al Jazeera news, in which she stated »Omar Sheikh; the man who murdered Osama Bin Laden«. One month later, on December 27th 2007, Benazir Bhutto was assasinated in Rawalpindi, Pakistan. Wiki  // Interview with Lydon LaRouche on 18/09/2001 about the situation in US: but the operation is very sophisticated, and no one could do an operation like this, from outside the United States at present; there’s no one who could do what was done here then.

In einem netten Pakistanischen Universitätsstädtchen namens Attobad, das laut Wiki zu einer der schönsten Städte Pakistans gehört, ist also besagter Osama bin Laden offiziell gezielt getötet worden. Wer hätte gedacht, dass es in Pakistan auch solche netten, beschaulichen Orte gibt? Vermutlich liegt es daran, dass man uns immer nur solche Gegenden zeigt, wo ein wütender Mob auf ein schießwütiges Militär trifft, die zusammen am Ende alles in Schutt und Asche legen. Die Kamerabilder sind zu meist verwackelt und unscharf, man sieht zumeist Leute, die hektisch gestikulieren oder hysterisch schreien. Es entsteht für den TV-Zuseher der Eindruck, dass man es in Pakistan mit einer supergefährlichen Gegend zu tun hat, voll mit Terroristen und korrupten Militärs. Aber beschaulich? Ruhig? Nett? Sauber?Und mit einer Universität? Da sieht man wieder die eindringliche Macht von Bildern in unseren Köpfen und welche Vorstellung sie in uns auslösen. Beängstigend ist das. Weil man sich dagegen nicht wehren kann. Wirklich.

Trau schau wem?

Es stellt sich immer mehr die Frage: Wem kann man überhaupt noch trauen? Welche Informationen sind – soweit überhaupt möglich – wahr, oder wenigstens nicht erfunden und völlig aus der Luft gegriffen? Obwohl wir in einer Zeit leben, in der wir Zugriff auf unfassbare Mengen an Informationen haben, dank dem Web, werden wir deshalb auch nicht klüger. Das Informationsmeer verschlingt den Tropfen Wahrheit, könnte man in einer netten Analogie sagen. Ja, der durchschnittlich gebildete Bürger hält sich für ausreichend informiert. Eine seltsame Paradoxie fällt mir dabei auf: je unterschiedlicher die Erklärungen und Informationen zu einem Ereignis sind, die durch die vielen Medien-Kanäle geistern, desto verstärkt tendiert der Mensch zu der einen offiziellen Wahrheit oder zu einer der vielen inoffiziellen Wahrheiten. Der Mensch ist bestrebt, Ereignisse zu vereinfachen. Punkt. Wie sonst sollen wir damit klar kommen? Der menschliche Verstand ist nun mal so aufgebaut, dass er Informationen in Schubladen steckt. Da bleibt kaum Spielraum für Graubereiche. Das verkompliziert die Sachlage und führt nur zu Kopfschmerzen.

Explosionen? Nein, nein.

Apropos Kopfschmerzen. Man sehe sich mal diesen youtube-clip an. Darin sind TV-Bilder von 9/11 zusammengeschnitten, die zeigen, dass es Explosionen in den beiden WTC-Türmen gab. Aha. Was sagen die offiziellen Stellen dazu? Nada. Aha. Was sagen die Mainstream-Medien dazu (deren Reporter zumeist die Interviews führten oder sogar selbst Zeuge wurden)? Nada. Aha. Zugegeben, die dramatische Musik und diese creepy Fonts sind, nun ja, ein wenig überzogen, aber der Inhalt, der ist okay.

Kommen wir demnach zu der wohl alles entscheidenden Frage: Was ist heutzutage überhaupt ein Beweis? Wenn am TV-Schirm ein Passagier-Flugzeug in die Türme rast und explodiert, ist für jeden Zuseher die Sachlage sonnenklar. Da braucht es keine weiteren Erklärungen. Die Macht der Bilder, you know. Aber es gibt einen entscheidenden Punkt: die Bilder, die der ahnungslose und gutgläubige Zuseher am TV-Schirm verfolgt, ergeben in seinem Schubladen-Denken Sinn! Und nur, wenn eine Story Sinn macht, wird sie als Wahrheit akzeptiert. Deshalb ist es so einfach, gutgläubige Bürger zu manipulieren. Ich nehme mich davon nicht aus. Ich weiß nur einen Bruchteil und kann nicht durch Beton sehen. Wirklich. Mit anderen Worten: jedes Ereignis braucht eine Tagline, eine Story, die in das bestehende Weltbild des Bürgers passt und dieses nicht in Frage stellt.

Zwei Wahrheiten! Bitte wählen Sie jetzt.

Also, wenn wir ein hypothetisches Beispiel durchspielen und einem gutgläubigen Bürger von zwei Wahrheiten eine wählen lassen, welche würde er wohl aussuchen? Die offizielle Wahrheit ändert sein Weltbild nicht. Gut und Böse gab es ja bekanntlich schon immer. Jedenfalls wird ihm das ja seit seiner Kindheit ständig eingeprägt. Der Terrorismus passt demnach in dieses Schema sehr gut hinein: Hier die westliche Welt der Gegenwart, dort der religiöse Fanatismus des Altertums. It’s that easy, folks! Eine andere Wahrheit könnte sein, dass dieses vermeintlich Böse nur eine Erfindung der guten Jungs sind. Huh. Vielmehr, die guten Jungs tun alles, damit verwirrte Typen böse Dinge tun. Diese Wahrheit würde nicht in das bestehende Weltbild eines gutgläubigen Bürgers passen und muss abgelehnt werden. Ich meine, warum sollten wir annehmen, dass unsere Regierung lügt und betrügt und über Leichen geht? Okay, die Vergangenheit zeigt es, immer wieder, dass es so ist, aber wollen wir so eine monströse Wahrheit wirklich akzeptieren? Können wir das überhaupt? Geht das?

Zufall oder Kalkül?

Kommen wir nun zurück, zu Attobad, unserem Ausgangspunkt. Warum wurde gerade jetzt die Tötung von Osama bin Laden verlautbart? Was steckt dahinter? Politisches, militärisches Kalkül? Wer jetzt meint, es hätte sich eben so durch Zufall ergeben, äh, ja, den muss ich leider enttäuschen. In einer Trillion-Dollar-Unternehmung – und das ist nun mal der Umsatz, den dieses Kriegsbiz bis jetzt gemacht hat – soll es also Zufälle geben? Haha. Selten so gelacht.

Interessante Probleme tauchen vor uns auf.

Machen wir uns nichts vor. Die nahe Zukunft stellt uns vor interessante, herausfordernde Probleme. Wollen wir es einmal so ausdrücken. Das Erdöl wird knapp. Wesentliche Ressourcen, zum Beispiel seltene Metalle für die Elektronik in unseren Computer und Mobiles, werden ebenfalls knapp. Die Umweltzerstörung nimmt zu (Fukushima, Deep Water Horizon sind ja nur die Spitze eines Eisberges und signalisieren, dass unsere Einstellung ein Schulterzucken ist!). Die Erde erwärmt sich stärker als angenommen (ob nun der Mensch daran Schuld ist oder doch „nur“ Sonnenwinde, ist ja primär egal), was dramatische Folgen haben wird. Der Wassermangel in vielen stark bevölkerten Gebieten wird zu einer Abwanderung führen – aber wohin? Die AKWs, die langsam in ein gefährliches Alter kommen. Die Folgen der industrialisierten Ernährung – durch die schleichende Vergiftung nehmen Krankheiten zu und Bevölkerungsgruppen degenerieren. Landwirte verschwinden – und damit steigt die Abhängigkeit der Bevölkerung an industriell hergestellten Lebensmittel, deren Inhaltsstoffe bereits jetzt nicht mehr geprüft werden können und für deren Produktion große Mengen an Erdöl und Wasser benötigt wird. Das gesellschaftliche System verstärkt den Druck auf den Einzelnen immer mehr – Depressionen und Burn-out und psychosomatische Krankheiten sind die Folge. Das Internet wird immer mehr Familien-Ersatz, erschafft Illusionen und führt weg von der Aufklärung. Die freie Marktwirtschaft hat sich durch exorbitante Finanzbetrügereien in die Ecke drängen lassen, nun kämpft eine Bizness-Elite mit Trillionen-Budgets gegen den Exodus und versucht noch einmal von den wesentlichen Dingen abzulenken. Habe ich etwas vergessen? Vermutlich.

Lösungen? Äh, ja.

Gibt es Lösungen? Hm. Wie wäre es, wenn wir das Geld abschaffen? Oder jedem Bürger so viel davon geben, dass er nicht mehr abhängig ist, von einem System, das Menschen ausnutzt und in ihnen nur das Schlechteste hervorholt? Wir brauchen radikale Lösungsansätze. Innerhalb des bestehenden Systems werden wir den Karren nicht aus dem Dreck ziehen können. Wirklich. Ich weiß, das würde unser Weltbild ziemlich auf den Kopf stellen. Aber besser, es steht Kopf, als dass es uns auf den Schädel fällt, nicht?