richard k. breuer

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Anatomie eines Anschlags: Was geschah in Nizza wirklich? (VIDEO)

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Das Bild ist mit youtube verlinkt!

Wer sich für den (vermeintlichen) Anschlag in Nizza vom 14. Juli 2016 interessiert, sollte sich den ersten Teil des oben verlinkten Videos angucken. Zwar dauert der Beitrag rund eine Stunde, dafür erhält der Zuseher Einblick in all die Ungereimtheiten und Widersprüche der offiziellen Version. Es stellt sich die Frage, was am 14. Juli 2016 in Nizza wirklich geschehen ist.

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Was geschah in Nizza wirklich? Magazin Nexus No. 67 Okt/Nov

Das Video entstand in Zusammenarbeit mit dem NEXUS-Magazin, das meinen Blog-Artikel (in lektorierter Form) in zwei Teilen veröffentlichte.

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Was Sie schon immer über die 1930er Jahre wissen wollten … Teil 1

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„Falls Sie wissen möchten, worum es in einem Krieg ging, sehen Sie sich die Friedensbedingungen an“, schrieb Henry Noel Brailsford in seinem Buch ‚After the Peace‘, erschienen im Verlag Thomas Seltzer, New York 1922.

Wer sich auch immer als Mitteleuropäer mit den 1930er-Jahren beschäftigt, läuft Gefahr, von Sittenwächtern in die Ecke gestellt und ausgeschimpft zu werden. Fragen Sie mich nicht, warum das so ist. Scheinbar ist diese Wunde, die das Schicksal geschlagen hat, noch immer nicht verheilt. Wie dem auch sei, ich dachte mir, ich zitiere einen Absatz, der mir interessant scheint. Die Interpretation überlasse ich dem geneigten Leser, der geneigten Leserin.

Im Jahre 1935**) aber, in dem in Österreich nur mehr 89.000 Menschen geboren wurden, während 92.000 starben, verwandelte sich der Geburtenüberschuß in einen T o t e n ü b e r s c h u ß, was seit dem Weltkrieg noch in keinem Kulturstaat der Erde vorgekommen war. Von Österreichs Nachbarstaaten ist die gleichzeitige außerordentliche Entwicklung im Deutschen Reich am bemerkenswertesten, wo um 30% mehr Kinder geboren wurden als im Jahr 1933***).

**) Statistische Nachrichten, XIV. Jg., Nr. 3, Wien 1936
***) Wirtschaft und Statistik, XVI. Jg., Nr. 9, Berlin 1936

entnommen der Seite 36 in:

Bevölkerungs-Spiegel Österreichs
Lebenswichtige Ergebnisse der Volkszählung 1934
veranschaulicht von Oskar Gelinek
Carl Ueberreuters Verlag in Wien, IX., 1936 (2. Auflage)

Bitte treten Sie näher, hier gibt es nichts zu sehen.

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In wenigen Tagen werden meine Bücher von der Druckerei geliefert. Das heißt, ich habe für Con$piracy ein „Werbetrommel“-Fenster von etwa 10 Tagen. Danach ist die „Neuigkeit“ ne alte Sache, die niemanden mehr hinter dem Ofen hervorholt. Das ist die Crux in der heutigen schnelllebigen Zeit. Self Publisher und Indie-Autoren, die um Aufmerksamkeit buhlen, haben sich den Markt-Gegebenheiten anzupassen. Dance to the music or else …, wenn man so will. Um ehrlich zu sein: mich nervt diese Werbetrommlerei, ja, ich würde mich am liebsten zurücklehnen und die Mundpropaganda für mich arbeiten lassen. Tja. Das hat wohl noch nie funktioniert (auch wenn man immer wieder hört, dass es Fälle gegeben haben soll). Der gewöhnliche Bürger, der heutzutage einer unmenschlichen Informationsflut ausgesetzt ist, kann gar nicht anders, als der Meute zu folgen, die wiederum nach der Pfeife des Mainstream-Apparats tanzt, der wiederum nach der Pfeife des Establishments tanzt.

Wie dem auch sei, ich wollte mit diesen Zeilen nur zum Ausdruck bringen, dass ich mir nun, wenigstens für die nächsten Tage, die Werbetrommel umgeschnallt habe. Sollte Sie die Lautstärke der Rührerei nerven, dann behalten Sie im Hinterkopf, dass die ganze Sache einem „guten Zweck“ dient, schließlich will ich Licht ins Dunkle bringen. Habe ich die Bücher unterm Dach und im Fach liegen, dann werde ich mir sicherlich getrauen, das eine oder andere (politische) Ereignis zu kommentieren. Aber es wird ein steiniger Weg, dem gewöhnlichen Bürger die Scheuklappen zu nehmen. Ein sehr steiniger.

Apropos. Haben Sie sich schon ein Exemplar gesichert? *trommelt*