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„G’sund bin ich auch …“ #DieWelteinIrrenhaus

Was ist das nur für eine Odyssee, in die ich da geraten bin? Die Irrfahrt führt durch eine Welt, wo der Geist vieler Menschen gestört scheint. Das sind meine wahrheitsgetreuen Aufzeichnungen, so wahr mir Gott helfe, im Jahre des Herren 2021. Man solle mir nicht später achselzuckend entgegnen, niemand hätte es kommen sehen.

Ich sitze an einem großen Tisch, der freundlicherweise auf einem Spielplatz aufgestellt wurde. Was würde wohl geschehen, würden sich vermeintliche Krankheitserreger auf zwei Beinen zu mir setzen und mir Gesellschaft leisten? Müsste da nicht jemand kontrollierend eingreifen? Etwa hundert Meter Luftlinie gibt es einen großen Schanigarten. Gestern war ich dort. Am frühen Morgen, der in den Vormittag übergehen sollte. Ich sitze im hintersten Winkerl. Im Umkreis von gefühlten Kilometern ist keine Menschenseele zu bemerken. Der maskierte Kellner, in seiner strengen Dienstbeflissenheit und gesundheitlichen Anteilnahme, wackelt bei sommerlichen Temperaturen zu mir und fragt mich, ob ich getestet sei. Ich antworte ihm lächelnd, dass ich gesund sei. Er sieht mich an. Kneift ein Auge zu.

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Man muss die MASKE von den Menschen wie von den Dingen befreien (Montaigne)


Falls Sie es noch nicht gehört oder gelesen haben, die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC, die Federführend im weltweiten „Kampf“ gegen die (vermeintliche) Pandemie ist, hat neue Richtlinien in Bezug auf das Tragen von Masken veröffentlicht.

Warum es eigentlich noch immer Diskussionen um ein Für und Wider von Masken gibt, ist ein Rätsel, das leicht gelöst werden kann, wenn man sieht, wer da hübsch profitiert. Ohne Maskenzwang und ständige Medienberieselung würden wir gar nicht bemerken, dass es diese (vermeintliche) Pandemie überhaupt gibt. Können Sie sich das vorstellen, in Zeiten von grassierenden Epidemien, wenn die Leutchen rechts und links ihr Leben aushauchen oder schwer erkranken? Da braucht es keine Gesetze, um der Bevölkerung klarzumachen, dass man ein großes Problem an der Backe hat.


Langsam bekommen aber so manche Professoren und Ärzte kalte Füße. Haben diese noch vor Monaten die abstrusen Entscheidungen der Obrigkeit abgenickt, erfahren und erleben sie jetzt die negativen Auswirkungen und versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Sie beginnen einen Klagegesang, der freilich von den Medien und den Politikern überhört wird. Während also die Kassandrarufe erschallen, die von den nicht unbeträchtlichen Gefahren der Imphung (sic!) warnen, versucht die Obrigkeit mithilfe der Medien auch noch die letzten Zweifler von der Notwendigkeit einer gen-modifizierenden Giphtspritze (sic!) zu überzeugen.

Gut gehen wird das freilich nicht. Aber unter den Teppich hat man schon viel Schlimmeres gekehrt. Warum sollte es diesmal anders sein?

Das Lösen einer Handbremse #Leben #Liebe #Literatur

Die Handbremse zu lösen, bedeutet, ins Rollen zu kommen. Langsam wird sich das Fahrzeug, beinahe magisch, ohne Zutun, ohne Antriebskraft, in Bewegung setzen. Die physikalischen Gesetze können uns exakt berechnen und damit skizzieren, was da gerade vor sich geht. Aber diese schnöde Rechnerei ist für mich jetzt nicht von Belang. Es gilt, sich diesen Moment des Anrollens zu vergegenwärtigen. Es wird noch eine Weile dauern, bis das Momentum es zulässt, den Motor wie von Geisterhand anzuwerfen, um endlich die Heimreise antreten zu können, vorausgesetzt, der Fuß wagt es, das Gaspedal zu drücken. Mit jedem Kilometer, der nun zurückgelegt wird, verschwindet das Bedrückende, Einengende und Hoffnungslose, doch gleichzeitig lässt man die Weite, die einem Ozean gleicht und einen sehnsüchtig geträumten Wunschtraum, zurück. Dieser Wunschtraum, in vielen Jahren gereift, muss nicht als ausgeträumt betrachtet werden. Das Leben bietet viele Möglichkeiten und jede hat ihre Zeit.

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Der Moment der absoluten Schwerelosigkeit #Leben #Liebe #Literatur

Gestern war es, als der Abend in die Nacht überging, als der Schreiber dieser Zeilen in die grün gemalten Augen seiner Muse blicken durfte, die ihm eine Frage stellte, die keine war. Diese Feststellung, einmal ausgesprochen, einmal gehört, aber noch nicht im vollsten Umfang für ihn begreiflich und erfassbar, reißt den Dichter wie eine Flutwelle mit sich. Ausgeliefert ist er diese Naturgewalt, die von einer sehnsüchtigen Hoffnung, einem oft geträumten Herzenswunsch erzählt, der mit einem Male in Erfüllung geht. Die Ordnung ist wieder hergestellt, alles ist an seinem natürlichen Platz, was oben war, ist oben, was unten war, ist unten. Nur das Herz und das Hirn des Dichters, sie taumeln und torkeln wie betrunken durch ausgesprochene Worte und hingeworfene Sätze, absolut wahr, zwingend wahrhaftig, und versuchen sich zu halten, zu fangen. Der Dichter kann nichts anderes tun, als auf die Wirkung zu warten, die diese Gefühlsoffenbarung in ihm auslöst.

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Ein Geburtstag wie noch keiner.

Heute also begehe ich den Jahrestag meiner Geburt. Ein Sonntagskind, das an einem Samstag zur Welt gekommen ist. In aller Früh. Vermutlich hält es mich deshalb selten lange im Bett, beinahe so, als würden mich die kreativen Kräfte aus dem Schlafzimmer zerren. Selten geschieht es, dass ich am Morgen zuallererst mit einem Blogbeitrag beginne und die Tagebuchkritzelei auf später verschiebe. Dabei gäb’s viel zu notieren. Die Erinnerung wird mich hoffentlich nicht im Stich lassen. Wiewohl, hab ich mir nicht gestern Nacht, die andere als einen späten Abend ansehen würden, Notizen gemacht?

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