Archiv der Kategorie: P.

Der unsichtbare Krieg, Herbst 2021

Als sich E., der eigentlich R. ist, von A., die eigentlich P. ist, vor den Müllcontainern (bitte trennen!) verabschiedet, blickt er ihr noch nach, bis sie aus seinem Blickfeld verschwindet. Dann macht er sich auf, in eine ungewisse Zukunft, während A., die eigentlich P. ist, ihre lange Reise antritt. Werden Sie sich jemals wiedersehen?

Es ist der Fortsetzung einer Geschichte, die als leicht verspielte Liebeskomödie begann. Doch mit jedem Tag ziehen mehr und mehr dunkle Wolken am Horizont auf und die Frage ist nicht, ob ein Gewittersturm aufzieht, sondern wann.

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Wahre Lebensfreude in Zeiten des kollektiven Wahnsinns

Später einmal will ich mich an diese Tage erinnern. Als der blaue Himmel, mit Wolken befleckt, und die schüchterne Sonne uns begleiteten, auf einen Weg, der zu einem grünen See führte. Unberührt lag er vor uns. Eine Weile dachten wir nicht an die nahe und ferne Zukunft, sondern aßen unser Brot in der Freude dieser Gegenwart. Das gemeinschaftliche Leben ist der letzte Zufluchtsort in einer Welt, die dem kollektiven Wahnsinn anheimgefallen ist. Aber schon wird uns dieses freie Leben verboten werden. Aus Gründen, die spätere Generationen hoffentlich nicht mehr verstehen werden können.

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Epilog einer Reise #Leben #Liebe #Literatur

Immer gibt es ein „zu guter Letzt“. Im Leben wie in der Literatur. Deshalb habe ich nun der Geschichte zwischen E., der eigentlich R. ist und A., die eigentlich P. ist, einen Epilog angefügt, der kurz gehalten die mögliche Zukunft vorwegnimmt.

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Alles andere bleibt eine Erinnerung #Leben #Liebe #Literatur

Gestern war es also. Der Schlusspunkt wurde gesetzt. Die Geschichte beendet. Nun gilt es, das in musischer Wollust in rund 12 Wochen hingeworfene rohe Geschreibsel mit nüchternem Blick zu überarbeiten. Viel ist gesagt, noch mehr gedacht worden. Die unglaublichen Erlebnisse zwischen E., der eigentlich R. ist und A., die eigentlich P. ist, sind ein Meilenstein gelebter Literatur, die in die Unwirklichkeit greift. Jetzt, wo der Bogen geschlossen ist – der allerletzte Brief fehlt freilich noch – es nichts mehr zu ersinnen und zu erhoffen gibt, macht sich im Schreiber dieser Zeilen, der sich gerne Dichter nennt und doch nur Mann ist, die Leere breit. Es ist freilich nicht das erste Mal, dass er diese Leere spürt.

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