richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Trump vs. Clinton – Die erste Debatte

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As seen on twitter.

Das war sie also, die erste Debatte der beiden Präsidentschaftsanwärter: Donald Trump und Hillary Clinton. Dafür bin ich um 3 Uhr früh aus dem Bett gekrochen. Ich denke, Sie werden alles Wesentliche und Unwesentliche aus den Medien erfahren. Clinton, die sich streberhaft auf diese TV-Debatte vorbereitete, machte über die 90 Minuten einen sicheren Eindruck. Es erinnerte an einen Schüler, der sich gewissenhaft für die Prüfung gelernt hat und sich deshalb keine Sorgen macht, dass er scheitern könnte. Trump hingegen wirkte wie ein überheblicher Schüler, der von sich überzeugt ist, den Lernstoff im kleinen Finger zu haben und deshalb bei manchen Fragen aufs Glatteis geriet. Aber am Ende muss man Trump zustimmen, wenn er über seine Gegnerin sagt und damit alle Politiker meint: »All Talk, No Actions!« Ja, sie reden alle heiße Luft. Geht auch gar nicht anders. Politiker reduzieren das Politische auf ein paar Schlagwörter, auf hübsch anzuhörende Slogans. Das hat mit dem Führen eines Landes nichts zu tun. Gar nichts. Aber wie sonst soll man sich und seine Partei verkaufen?

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Die Faschismuskeule 2.0

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Durch Zufall über den Artikel Das ist wie ein Stammtisch, der total eskaliert auf Jetzt.de gestolpert. Dieses Online-News-Portal ist der Versuch der SZ, junge Leute ins Boot zu holen und ihnen ordentlich das Gehirn zu waschen. Das Übliche halt.

Im besagten Artikel geht es um die Hooligans gegen Satzbau, die „täglich auf menschenverachtende Inhalte auf Facebook hinweisen“ und die – man lese und staune – für ihren „engagierten Kampf für eine bessere Welt“ den Social Hero Awards erhalten haben. Im Interview erklärt eine Skimaske tragende Mitkämpferin der Hooligans mit Namen Kiki Klugscheißerhool, was denn da so abgegangen ist, während der Preisverleihung.

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Der Terroranschlag in Nizza vom 14.Juli 2016 und die Widersprüche – Eine Analyse!

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Das Ereignis in Nizza vom 14. Juli 2016 ist noch immer nicht geklärt. Jedenfalls nicht für jemanden, der sich mit all dem öffentlich zugänglichen Datenmaterial auseinandergesetzt hat. Wie kann es sein, frage ich mich, dass solch ein verheerendes Verbrechen mit größter innen- wie außenpolitischer Tragweite nicht vollständig aufgeklärt wurde? Noch immer gibt es unverständliche Widersprüche oder surreal wirkende Tatsachenbehauptungen in den verschiedenen »Zeugenaussagen«, die keiner genauen Überprüfung unterzogen worden sind. In einer Gerichtsverhandlung wird jede Aussage eines Zeugen auf die sprichwörtliche Goldwaage gelegt – immerhin geht es dabei um Leben oder Tod. Im Gegensatz dazu kann jeder Dabeigewesene in TV-Studios und Zeitungen übertriebene oder verfälschte, vielleicht sogar unwahre Aussagen tätigen, ohne dass jemand Einspruch erheben oder wenigstens nachhaken würde. Die Frage, die Sie sich deshalb stellen sollten, nicht nur im Fall von Nizza, ist jene, ob ein Zeuge glaubwürdig wirkt und seine Aussage – im Kontext gesehen – Sinn macht. Ansonsten könnten in Zukunft findige freiberufliche Journalisten für ein paar Münzen dem erstbesten Typen ein Script in die Hand drücken, das dieser (so gut es geht) auswendig lernt und vor der Kamera aufsagt. Das ist kein Journalismus, das ist arglistige Täuschung (it’s a fraud).

[update 5.9.2016:] Für all jene, die weder Zeit noch Lust haben, eine lange Abhandlung zu lesen, hier meine Sicht der Dinge auf die Spitze gebracht. Einer der folgenden Punkte trifft in jedem Falle zu:

  1. Journalist Richard Gutjahr lügt und die Medien decken ihn
  2. Die französische Behörde lügt und die Medien decken diese
  3. Es treffen Punkt 1 und 2 zu und die Medien decken beide

 

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Eine einzigartige Analyse über den Anschlag von Nizza! #Widersprüche

Nizza_Tatsachen

Heute werde ich meine im deutschen Sprachraum (vielleicht sogar weltweit) einzigartige Analyse über den (vermeintlichen) Anschlag von Nizza, 14. Juli 2016, veröffentlichen. Rund 50 A4-Seiten lang, geht der Artikel auf viele Details ein und zeigt die vielen Widersprüche, die bis dato von den französischen Behörden noch nicht geklärt und von den in- wie ausländischen Medien ignoriert wurden.

Ich habe mehrere Woche sehr intensiv an dieser Analyse gearbeitet, habe englische und französische Texte übersetzt, habe Zeugenaussagen transkribiert, Fotos und Videoclips durchgesehen und im Web immer wieder nach Kommentaren und Interpretationen gesucht. Letztendlich komme ich zum Schluss, dass das offizielle Narrativ unstimmig, widersprüchlich und widersinnig ist.

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Gedanken zu Peter Roseggers Roman ›Weltgift‹

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Jürgen Schutz vom Septime Verlag reichte mir das neu aufgelegte Rosegger-Buch Weltgift (1903) mit den Worten: »Das könnte dich interessieren, ist sozialkritisch.« Nun gut, dachte ich mir, wenn er es mir ans Herz legt, der mutige Verleger, dann schau ich mir das an. Gesagt, gelesen.

Ich habe mich jetzt nicht extra schlau über Autor Rosegger, dem Waldbauernbub goes Schriftsteller (1843-1918), gemacht, weiß nur, dass es da einen dunklen Fleck in seiner Vita gibt, dem ich gerne nachspüren möchte. Aber wie so oft, braucht jedes Forschen seine rechte Zeit und die ist wohl noch nicht gekommen. Nichtsdestotrotz könnte Weltgift ein erster Schritt in diese Richtung sein, gewissermaßen der Anstoß.

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