Archiv der Kategorie: Denkverbote

Die zwei Seiten einer Medaille #WashingtonDC #Protest #Medien #Trump #Biden #Zukunft

Treibt man sich hauptsächlich im amerikanischen Social Media Raum um, spürt man förmlich, was es geschlagen hat. So man noch einen klaren Kopf und eine blütenweiße Seele hat. Gegenwärtig stehen sich zwei Realitäten unversöhnlich gegenüber. Die rechtsliberale und die linksliberale Geisteshaltung spaltet die amerikanische Gesellschaft und die Kluft wird mit jedem Tag größer. Gestern hat twitter kurzerhand den privaten Account von Donald Trump gelöscht. Damit haben sich auch all die vergangenen Nachrichten und Mitteilungen in Schall und Rauch aufgelöst (memory holed). Die Historiker werden später einmal Mühe haben, die Puzzleteile zusammenzusetzen, hat doch Präsident Trump großzügig Gebrauch von diesem neuartigen Informationsmedium gemacht. Aber die linksliberale Geisteshaltung, die sich durch alle Institutionen zieht, lässt eine objektive Aufarbeitung der Vergangenheit erst gar nicht zu. Es darf am Ende nur eine einzige Sichtweise in die Geschichtsbücher einfließen. Die Wahrheit spielt dabei keine Rolle. Die Sieger, wir Mitteleuropäer können eine Hymne darüber singen, schreiben die Geschichte. Warum sollte es jetzt anders sein?

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Das Schwert Damokles über den Häuptern der Historiker und das große Mysterium

Der gute Professor Ben Novak von der Universität Bratislava raufte sich in einer 2005 erschienenen wissenschaftlichen Abhandlung mit dem bezeichnenden Titel Hitler Studies: A Field of Amateurs die Haare.

One of the greatest mysteries …

Eines der größten Mysterien des Jahrhunderts, schreibt Prof. Novak zu Beginn, dürfte das Versagen der Berufshistoriker und Biographen sein, die seit mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Ereignis kaum Interesse zeigen, es überhaupt zu erklären. Er führt weiter aus:

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Denkverbote #8: Soziale Experimente in Europa

In der Tagesschau vom 20. Februar d. J. durfte sich Yascha Mounk Sorgen um den Fortbestand der Demokratie machen. Der 36-jährige Mounk, der in Deutschland geboren und aufgewachsen, nun amerikanischer Staatsbürger ist, doziert in Harvard (lecturer), ist ein Fellow des German Marshall Fund (Transatlantic Academy) sowie der New America Foundation und kann sich mit Fug und Recht als Weltbürger bezeichnen: Er spricht vier Sprachen fließend, verbringt jedes Jahr Zeit in Italien und lebt in New York City. Sein letztes BuchThe People vs. Democracy: Why Our Freedom Is in Danger and How to Save It“ ist dieses Jahres im Verlag der Harvard Uni erschienen und dürfte wohl mit ein Grund der ARD-Redaktion gewesen sein, ihn einzuladen.

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Denkverbote #7: Die feministische Utopie

Es gehört für einen Mann wohl zum gefährlichsten gedanklichen Minenfeld, will er sich mit der feministischen Utopie ernsthaft auseinandersetzen. Es war vor vielen Jahren, als mir – nennen wir sie Alphine – als mir Alphine bei einem Spaziergang ins Gesicht schrie, dass sie mir am liebsten „meine Eier ausreißen“ würde. Was hatte ich verwerfliches getan? Ich plauderte zuvor recht ungezwungen über meine Teamleiter-Entscheidung, die Kollegin XYZ. nicht für die ausgeschriebene Stelle in meinem Team zu berücksichtigen. Ich brachte die Argumente vor, die gegen XYZ. sprachen und dachte nicht, dass meine vorgebrachten Gründe in den Gehörgängen der sonst recht vernünftig wirkenden Alphine diskriminierend und frauenverächtlich klängen. Damals wurde mir mit einem Schlag bewusst, dass unsere Gesellschaft am besten Wege war, jegliches gesunde Maß zu verlieren.

Die Revolution von 1789 macht den Frustrierten eine unerhörte Versprechung: die erlittene oder eingebildete Verachtung rächen zu können. Kritisches Wörterbuch der Französischen Revolution I, S. 445

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Antisemitismus, Redefreiheit und der Zwang zum Schweigen

Rund 230 Jahre ist es nun her, als der gute Immanuel Kant seinen Aufsatz über die Aufklärung schrieb. Zwei Jahrhunderte sind ins Land gezogen, viel Geschichte ist in dieser Zeit passiert und es dünkt mir, dass gewisse Kräfte diesen Geist der Aufklärung am liebsten wieder in die Flasche zurückzwingen wollten.

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