Debatte made in the USA! Die letzte Runde: „You know Joe, I ran because of you.“ The Donald vs. Jojo

Als ich die Debatte zwischen Präsident Donald Trump und seinen Herausforderer, den ehemaligen Vizepräsidenten unter Barack Obama, Joe Biden, in aller Herrgottsfrühe verfolgte, kam mir ein Gedanke, der mich nicht losließ und den ich hier und jetzt festhalten möchte.

Transkript der Debatte

Stellen wir uns vor – auch wenn es für den einen oder die andere ein Ding der Unmöglichkeit darstellt – stellen wir uns vor, New Yorker Tycoon und self-made billionaire The Donald hat sich 2015/16 ins Rennen um das höchste Amt in den USA gebracht, weil er genug von den Berufspolitikern hatte, die seit Jahrzehnten eine verlogene Show abziehen, den Wählern das Blaue vom Himmel versprechen, während sie ihre Taschen füllen und eine Agenda verfolgen, die den Weg für eine grenzenlose Weltordnung ebnet. Ja, stellen wir uns das mal vor. Vorhang auf.

Trump: „You know Joe, I ran because of you. I ran because of Barack Obama, because you did a poor job. If I thought you did a good job, I would’ve never run. I would’ve never run. I ran because of you. I’m looking at you now, you’re a politician, I ran because of you.“

Ein nüchterner Blick auf die gestrige Debatte zeigt klar und deutlich, dass auf der einen Seite ein politischer Außenseiter steht, der in den Medien zum Paria erklärt wurde, und auf der anderen Seite ein politischer Insider, der seit bald einem halben Jahrhundert im Sumpf Washingtons seine Kreise zieht und von den Medien als Heilsbringer beklatscht und bejubelt wird.

Jeder, der sich abseits des Mainstreams bewegt und noch nicht völlig in den Sog einer von der linksliberalen Elite ausgelösten Hasskampagne geraten ist, muss die einseitige Berichterstattung und die beinahe fürsorgliche Zurückhaltung rund um Joe Biden bemerken. Während Trump, als amtierender Präsident, mit den schwersten Geschützen medialer Hinterhältigkeit zu kämpfen hat, versuchen Journalisten und Redakteure „ihren Mann“ zu schonen und zu verhätscheln. Man stelle sich vor, Joe Biden würde einem Stakkato an Vorwürfen und Anfeindungen ausgesetzt sein. Könnte er diese überleben? Während Trump von einer Kundgebung zur nächsten reist, Ansprachen hält, die über eine Stunde dauern, dabei nicht nur vom Teleprompter liest, sondern aus dem Stegreif nach allen Seiten austeilt und immer wieder amüsante Anekdoten einstreut, ist die Biden-Kampagne bestrebt, es ruhig und gemütlich anzugehen. Der Wähler kann also nicht ermessen, ob ein Präsident Biden den Anforderungen des Amtes überhaupt gesundheitlich (körperlich und geistig) gewachsen ist. Das stört vermutlich niemanden in Washington, weil eine Aristokratie immer von schwachen Königen profitiert.

Zurück zur gegenwärtigen medialen Vorwahlberichterstattung, die nach dem exakt gleichen Muster wie 2016 abläuft. Auch damals schüttete die Elite ihre Lorbeeren vor Hillary Clinton aus, krönte diese bereits im Vorfeld zur ersten Frau im Oval Office und schmähte ihren Herausforderer nach allen Regeln der perfiden Künste. Der Schock der Niederlage – man muss sich nur auf youtube einen Zusammenschnitt der TV-Wahlnacht der großen US-Sender ansehen – war so verheerend, dass die – wenigstens auf dem Papier – „objektiven“ Journalisten und Nachrichtensprecher feuchte Augen und brüchige Stimmen nicht verbergen konnten („America is crying tonight“ – „Get your abortion now, because we’re f*cked“ – compilation). Diese Demütigung hat die linksliberale Medienschar freilich nicht zu einsichtsvolleren und verständnisvolleren Menschen gemacht. Im Gegenteil. Der Hass quillt ihnen vier Jahre später noch aus allen Poren. Moderator Keith Olbermann ging einen Schritt weiter und geiferte erst kürzlich, man müsse Donald Trump „vernichten“ (vielleicht auch „auslöschen“, das englische Wort ist expunge) und seine Leute „anklagen“ und „aus der Gesellschaft entfernen“. Olbermann zählt übrigens zu jener Medienschar, die stets behauptet, sie möchte die Vereinigten Staaten „zusammenbringen“ und die „Kluft“, die Donald Trump aufgerissen hat, schließen. Really?

Es sind übrigens jene „friedliebenden“ Linksliberalen, die nach Kriegen und Konflikten gieren, die eine Grippewelle als Ausbruch einer todbringenden Pest in die Köpfe der Bürger hämmern und immer drakonischere Maßnahmen fordern. Joe Biden entblödete sich nicht, dem Publikum mitzuteilen, dass er als Präsident bundesweite Maskenpflicht einführen, in Restaurants Plexiglasabtrennungen erzwingen und weitere Lockdowns (Schulschließungen inklusive) durchsetzen würde. All diese Maßnahmen sind lächerlich, weil sinnlos und führen nur in ein gesellschaftliches Desaster. Aber vielleicht ist das der Plan der Demokraten all along.

Ich wage zu behaupten, unter einer Präsidentschaft von Hillary Clinton hätte es in Syrien einen offenen und blutigen Stellvertreterkrieg gegeben, beklatscht von Linksliberalen in Medien und Politik. Syrien, wie zuvor Libyen, wäre zu einem failed state gebombt worden und die Nachbarn (Israel, Türkei) hätten sich ihre Gebietsanteile gesichert, was wiederum Zündstoff für die Zukunft darstellt. Weiters wäre der Ausverkauf an China vorangetrieben und der Klimawandel als Anlass genommen worden, allerlei bürgerliche Einschränkungen vorzunehmen. Ich denke, dass deshalb die Pandemie ausgelöst worden ist, da durch Trumps Klimawandel-Skepsis die One-World-Agenda nicht mehr mittels apokalyptischer Panikmache („wir haben nur noch x Jahre, bevor die Welt endgültig verloren ist“) vorangetrieben werden konnte.

Es ist klar und deutlich zu sehen, was unter einer linksliberalen Regentschaft im Weißen Haus geschehen wird:

  • Politische und wirtschaftliche Annäherung an China (samt Ausverkauf);
  • Green New Deal mit gravierenden wirtschaftlichen als auch persönlichen Auswirkungen – getragen von ClimateChange-Panikmache;
  • Ende der Pandemie, sobald politische Ziele erreicht wurden wie z. B. eine globale Gesundheitsdatenbank, Kontrolleinrichtungen, Bargeldabschaffung, Zensurstelle w/Fake News, etc.
  • Spannungen mit Russland, Iran und Nordkorea; Rhetorik des Kalten Krieges wird wieder augewärmt;
  • ISIS-Terrorismus kommt wieder in die Schlagzeilen und verlangt nach einer militärischen Aktion: „the conflict to end all conflicts“
  • Globalisierung3.0 durch Schuldenproblematiken (Bail outs der Pandemie);
  • Säuberungen „rechtsextremer“ Gruppierungen in Medien und Politik;
  • Packing the court, um linksliberales Gedankengut gesetzlich zu verankern;
  • Vernichtung der Reputation von Trump und seinen „willigen Helfern“, Orwells „memory hole“ in full swing.

Weitere vier Jahren unter Trump werden keine großen Überraschungen bringen. Die linksliberale Elite wird weiterhin Feuer und Schwefel speien und versuchen, ihn mit allen Tricks und Kniffen zu Fall zu bringen und mit ihm die Republikaner.

Die Pandemie würde politisch und medial eine Stufe höher geköchelt werden um etwaige Erfolge seiner Präsidentschaft zu schmälern. Geschürte Unruhen würden immer wieder aufflammen – begleitet von Medienstimmen, die von „friedlichen“ Protesten und „schockierender“ Polizeigewalt sprechen. Engpässe würden künstlich geschaffen, systemischer Rassismus propagiert. Die linksliberale Elite bereitet sich jetzt schon auf die nächste Wahl 2024 vor. Es steht zu befürchten, dass dann wieder zwei austauschbare Kandidaten „aus dem Sumpf“ zur Wahl stehen, die ein und derselben Agenda treu ergeben sind, aber nach außen eine hübsche Show veranstalten werden.

Fest steht, dass die Ära Trump mit allen Mitteln geschwärzt und zum Einsturz gebracht werden muss, sodass in Zukunft jeder politische Außenseiter auch Außenseiter bleibt und niemals einen Fuß ins Oval Office setzen kann. Die Aristokratie will nicht gestört werden. Punktum.

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