richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Ist die Anti-Trump Bewegung gesteuert?

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Media: ... to control exactly what people think and that is our job!

Sollte es Ihnen noch nicht aufgefallen sein, die sogenannte freie und unabhängige Presse hat sich gegen Präsident Donald Trump verschworen. Kein Tag vergeht, an dem nicht die US-Regierung subtil oder brachial angegriffen wird. Dabei verletzen die Journalisten jede berufliche Ethik – so sie je welche gehabt haben – und überschlagen sich in propagandistischen Über- oder Untertreibungen. Falls Sie nun Donald Trump kein bisschen leiden können, falls Sie ihn geradewegs verachten und hassen, so ist das in Ordnung – wir leben nämlich in einer Demokratie, wo freie Meinungsäußerung erlaubt ist (mit den üblichen Ausnahmen). Die Medienleute können natürlich ebenfalls den einen Politiker verachten und hassen, den anderen herzen und lieben, aber sie sollten das offen und ehrlich aussprechen. Würden Medienkonzerne auf ihren Produkten – sei es Print, Online oder TV/Radio – darauf hinweisen, dass sie Präsident Donald Trump hassen bzw. lieben, dann würde der Medienkonsument wissen, woran er ist und könnte das Gesagte bzw. Geschriebene besser einordnen.

Die Anti-Trump Bewegung ist ein wahres Volksfest für jeden Politologen und Medienkritiker, vorausgesetzt, deren Gehirn- und Lebensfunktionen sind noch intakt. Ihnen müsste auffallen, dass die Berichterstattung gegenüber dem Weißen Haus äußerst einseitig und zuweilen heuchlerisch abläuft. Frei nach dem Motto: Was Barack „Sick Guy“ Obama bzw. Hillary Clinton bzw. den Demokraten erlaubt war, ist noch lange nicht the Donald bzw. den (wenigen) loyalen Republikanern erlaubt. Während die damalige US-Außenministerin Hillary „Crooked“ Clinton ungeniert (dubiose) Geschäfte mit Moskau machte (Stichwort: Uranlieferung) und in die Nähe von Schmiergeldzahlungen gerückt werden könnte, war und ist dieses Thema eben kein Thema für die freie Presse („Es gibt nichts zu sehen, bitte gehen Sie weiter“). Auf der anderen Seite kreischen die Journalisten wie kleine Mädchen, wenn sie gewöhnliche Kontakte zwischen dem russischen Botschafter und einem Mitglied der Trump-Regierung feststellen konnten.* So what?

Die Presse verspielt über kurz oder lang jeglichen wenigen Kredit, den sie noch hat, wenn sie weiterhin Ameisen zu Elefanten und Elefanten zu Ameisen macht. Es gäbe nämlich äußerst wichtige Themen, die behandelt und der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollten. Beispielsweise der Gesetzesentwurf der US-Kongressabgeordneten Tulsi Gabbard, der vorsieht, dass Washington die Finanzierung von Terrororganisation einstellt: #StopArmingTerrorists. Das klingt für Sie vermutlich ein wenig seltsam, weil es doch heißt, dass die USA den „War on Terror“ ausgerufen hätten, damals nach 9/11. Aber Geopolitik ist ein großes Schachspiel, das der gewöhnliche Bürger niemals verstehen wird können. Tulsi Gabbard hat nach ihrem Syrien-Besuch verlautbart, dass es dort keine moderaten Rebellen gäbe, sondern ausschließlich Terroristen, die von Washington finanziert (und ausgebildet, angeleitet) werden. Darüber lesen Sie in der freien Presse so gut wie nichts. Warum? Mit diesem Gesetz würde man dem Wahnsinn im Nahen Osten in die Schranken weisen können. All diese Konflikte werden primär durch Dollarzahlungen, nicht durch Koran- oder Bibelverse, am Laufen und Köcheln gehalten.

Kurz und gut, die Medienkonzerne zeigen tagtäglich, dass sie nur noch Lautsprecher einer Schattenregierung (Deep State bzw. Establishment) sind. Das mittelfristige Ziel dieser illegitimen Regierung, die im Hintergrund agiert, ist, aus Russland einen neuen Erzfeind zu formen und einen weiteren Kalten Krieg einzuläuten. Daneben werden weltweit lokale Konflikte geschürt und heimlich Destabilisierungsprogramme durchgeführt – all das geschieht unter dem Deckmantel humanitäre Hilfe bzw. War on Terror bzw. War on Drugs. Dank einer ausgeklügelten Psy-Ops-Propaganda, die aus Schwarz Weiß und aus Weiß Schwarz macht, ist der gewöhnliche Bürger nicht mehr in der Lage, mit seinem gesunden Menschenverstand die Vorgänge in der Welt zu verstehen.

Man mag über Präsident Trump denken wie man will, Fakt ist und bleibt, dass er diese Schattenregierung – mit all ihren Handlangern in Politik und Medien – beim Namen genannt und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getragen hat. Falls Sie also das nächste Mal am Wochenende die Zeitung durchblättern, vergessen Sie niemals die Binsenweisheit, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt und Journalisten dafür bezahlt werden, nur eine zu sehen. Unmissverständlicher bringt es Paul Craig Roberts auf den zynischen Punkt – die Übersetzung erspare ich mir besser:

The American media is a collection of whores who lie for a living.

*) Trumps Nationaler Sicherheitsberater Michael T. Flynn ist nicht deshalb gefeuert worden, weil er mit „Moskau“ telefonierte, sondern weil er Vizepräsident Pence darüber nicht in Kenntnis gesetzt hatte.

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