Als Donald Trump die Wahrheitsagte und keiner hörte hin #USA #COVID-19

Gestern hielt Donald Trump eine Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses ab. Rund eine Stunde sprach Trump über viele Themen und, zugegeben, verfiel dann und wann auch in Wahlkampfrethorik. Aber welcher Präsident hatte sich seine Position nicht zunutze gemacht, wenn es um die nächste Wahl ging? Trump macht es vielleicht ungehobelter, weniger subtil und die linksliberale Presse findet in jedem Satz, in jedem Wort ein gefundenes Fressen, das sie dann den mit Gusto ihren unbedarften Lesern serviert. Der Kurier, die österreichische Tageszeitung, die zwischen Boulevard und Qualität pendelt, entblödet sich nicht, die Anti-Trump-Keule auszupacken und in einem pamphletartigen Artikel die Aussagen des US Präsidenten lächerlich zu machen. Hätte der Journalist nicht bei seiner Arbeit geschlafen – wer weiß, ob er sich die ganze Rede überhaupt angesehen hat – er hätte interessante Informationen hören können.

Der Kurier titelte den Artikel, dass sich Trump in „endlosen Unsinnsätzen“ verlieren würde. Aha. Die guten Leute beim Kurier haben sich vermutlich noch nie Herausforderer Joe Bidens unzusammenhängendes Geschwafel angehört, das vermuten lässt, dass er mit mentalen Schwächen zu kämpfen hat und deshalb nur Platzhalter für den wahren demokratischen Kanditaten (bzw. der Vize-Präsidentin) sein dürfte. Was auch in den Medien gerne verschwiegen wird, ist der Umstand, dass sich Biden bereits zweier Gehirneingriffe unterziehen musste, die für 2/3 der Patienten mit neurologischem Defizit enden. Man kann sicherlich viele Fehler bei Trump finden und seine unkonventionelle aber durchaus populäre Art Politik zu machen ablehnen – jeder Präsident, jeder Spitzenpolitiker ist oftmals nur Teil einer großen Maschinerie, die noch jeden überrollt hat – aber wenn kluge Berufsjournalisten sich blöd stellen, wenn sie jede Aussage auf die Goldwaage legen und so tun, als wäre ihre Meinung über jeden Zweifel erhaben, dann sind sie nicht mehr objektiv, dann ergreifen sie ungeniert Partei.

In der Rede sprach Trump beispielsweise über Covid-19 und teilte dem Publikum mit, dass die Medien immer nur von steigenden cases („Fällen“) sprächen, aber nicht hinzufügen, dass auch immer mehr getestet werden würde. Ergo, würde man um die Hälfte weniger testen, gäbe es um die Hälfte weniger Fälle. Außerdem ist ein Zuwachs an „Fällen“ mit dem Zuwachs an Tests in Verbindung zu setzen. Jeder Statistiker, der nicht gekauft ist, weiß, dass all die medialen „Schock“-Nachrichten über „neue Fälle“ völlig aus der Luft gegriffen sind. Während die Sterbefälle sinken – die einzig relevante Information, wenn es um die Gefährlichkeit einer Krankheit geht – berauschen sich die bezahlten Schreiberlinge am „katastrophale Anstieg“ neuer Fälle. Deshalb drohen nun Gouverneure ihren Bürgern mit weiteren „Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie“. So gibt es beispielsweise in Kalifornien und Texas erneut einen Lockdown – und die Pflicht einen Mund-Nasenschutz zu tragen. So gibt es die Empfehlung, sich diesen Schutz auch zu Hause und beim Vollzug der ehelichen Pflichten überzuziehen! Ja, diese Absurdität kann sich nicht mal ein Schriftsteller mit viel Phantasie ausdenken, aber wenn es darum geht, Angst und Panik hochzuhalten, ist den Politikern jedes Mittel recht. Trump und Brasiliens Bolsonaro sind eine der wenigen Politiker, die sich getrauen, bei dieser Panikmache nicht mitzutun – das mediale Bashing ist freilich ohrenbetäubend.

Was der Kurier-Journalist in seinem Artikel tunlichst unter den Teppich kehrte, war der Umstand, dass Trump aus dem Sanders-Biden-unity task forces policy recommendations zitierte und dabei folgerichtig feststellte, dass sich in den letzten Wahlen die beiden Kontrahenten nur wenig in ihrer politischen Ausrichtung unterschieden hätten (beispielsweise wenn es um Kriege, Auslandseinsätze und Umstürze im Ausland ging). Sollten die niedergelegten Empfehlungen bei einem Wahlsieg Bidens tatsächlich umgesetzt werden, dürfen wir uns auf interessante Zeiten im sozialistischen Paradies USA einstellen.

Der „originalgetreue“ Ausschnitt, den der Kurier-Redakteur recht uninspiriert aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt hat, aber dabei keinerlei Kontext liefert, zeigt den Modus operandi der Medien, wenn es darum geht, eine unliebsame Persönlichkeit kalt zu stellen. Wobei, wenn ich so darüber nachdenke, könnte es natürlich gut sein, dass es in der Redaktion nicht weit her ist mit dem Verständnis einer fremden Sprache. Deshalb hier der Kontext. Bei dem von Obama freigesetzten „Mördern“ handelte es sich um kriminelle Gang-Mitglieder, die illegal über die Grenze gekommen und unter anderem im Drogen- und Menschenhandel tätig waren. Dass es dabei zu blutigen Auseinandersetzungen mit anderen Gangs (und der Polizei!) kommt, liegt auf der Hand. Wurde nun ein Gang-Mitglied festgenommen, hätte er in sein Heimatland überführt und ihm dort der Prozess gemacht werden sollen. Aber die Regierungen wollten ihre kriminellen Landsleute nicht ins Land lassen und verweigerten deshalb den Überstellungsflugzeugen die Landung. Also mussten sich die US-Behörden mit dem Problem herumschlagen. Aber nun, so Trump, sei mit den entsprechenden Regierungen Vereinbarungen bezüglich der Überführung getroffen worden und die ausländischen Behörden würden die „Mörder“ aufnehmen.

In Bezug auf China verschärft Trump die Gangart und verhängt wegen den rigorosen Maßnahmen der chinesischen Regierung gegenüber den Ausschreitungen in Hong Kong Sanktionen. Dass die USA – unter der Hand – mit den Unruhen in Hong Kong zu tun haben, ist leider zu offensichtlich, um darüber hinwegsehen zu können. Investigative Journalisten hätten hier eine Möglichkeit lang und breit zu recherchieren und allerlei Machenschaften aufzudecken – aber dann müssten sie wohl oder übel zugeben, dass auch die „guten“ Präsidenten – von Eisenhower über JFK bis Obama – in geheimen Operationen involviert waren, die den Sturz legitimer Regierungen zur Folge hatten.

Nebenbei merkte Trump an, dass es der Westen war, der Chinas Industrialisierung im großen Stil möglich machte. Es ist ein Hinweis darauf, dass internationale Finanziers die chinesischen Zügel in der Hand halten. Nur so ist die gemeinsame Front – kommunistische Partei Chinas mit der demokratischen Partei der USA – und der „Ausbruch“ einer Pandemie erklärbar, der einerseits Aufstände in China niederhält, eine weltweite chinesische Wirtschaftshilfe (Einfluss!) notwendig macht und andererseits Trumps Chance auf einen Wahlsieg im November schmälert. Die chinesische Regierung (mehr noch die internationalen Finanziers) hofft auf eine Niederlage Trumps und einem Sieg Bidens, so dass sich die US-China-Beziehung wieder normalisiert. Ein Indikator dafür sind die Clintons, die gute Geschäfte mit China unterhielten und äußerst freizügig waren, wenn es um Patente und Know How ging.

Sie sehen, man muss nicht nur gut zuhören, sondern auch ein wenig über die wahre Historie Bescheid wissen, um Zusammenhänge herstellen und Sachverhalte verstehen zu können. In den Worten von Dr. Bruno Kreisky, der vermutlich wusste, was in der Welt wirklich vor sich ging, klingt das dann so: „Lernen’S ein bissl Geschichte“.

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