Schein und Sein

Wer die Zugriffsstatistik einer WebSite liest, wird enorme Klicks feststellen. Möchte man aber wissen, wie viele tatsächlich die Site aufgerufen haben, weil sie diese auch gesucht haben, der muss sich nur die Verweildauer der Besucher anschauen. Bei meiner 1668er Site sieht es so aus:

0s-30s 82.3 % [die sind zu vergessen!]
30s-2mn 5.5 %
2mn-5mn 3.3 %
5mn-15mn 3.1 %
15mn-30mn 2.4 %
30mn-1h 1.5 %
1h+ 1.3 %

Ein wenig fühl ich mich schon geschmeichelt, dass es Besucher gibt, die sich Zeit nehmen, um mein kreatives und literarisches Oeuvre zu sichten. Aber beinah bin ich auch versucht zu sagen, dass so manch einer eingenickt sein muss. Ist das nun gut? Sollte ich vielleicht meine WebSite als Tranquilizer bewerben? Nachdem Sue* dauernd die Augen zufallen, wenn sie Tiret hört, überlege ich ernsthaft das Metier zu wechseln. Ich meine, andere erfinden zum Beispiel die Pille und werden danach Schriftsteller – warum sollte es nicht auch andersrum gehen?

Cartoon_dschunibert_muschis

* Sue ist irritert, verwirrt und enttäuscht, dass man in den letzten Postings nicht erkannt hatte, dass Tiret ihr „gefällt, zum seeligen Grinsen einlädt und ähnliches“.

12 Kommentare zu „Schein und Sein“

  1. Na, Herr von Fröhlich, zu vor möcht ich aber ein paar Federstriche sehen, bevor ich Aufklärung betreibe.

    Übrigens, gibt’s ne Chance, eines der Originalblätter der Comiczeichnungen zu bekommen? Das würd ich mir einrahmen lassen und an die Wand hängen. Ja, ja.

  2. Vielleicht schießt dir ja plötzlich die Idee ein, eine eigene Literatur-/Kunstsendung auf Okto zu produzieren. 1668 goes Okto. Dem Bekanntheitsgrad der Marke RKB könnte es zumindest nicht schaden. 😉

  3. Danke für die Empfehlung, ich bin verkühlt. :-))
    Der Dichter ist in einer Identitätskrise, wenn er diese Statistiken ansieht.
    Sei froh nicht wissen zu müssen, wie lange deine Leser an deinem Buch lesen. Ich bin bei Rotkäppchen noch immer in der Mitte und mit Tiret längst fertig. Ich glaube, ich sollte mich nun endlich formulieren.
    Nach den Eiern und wenn RKB die Pille erfunden hat. Wofür bzw. wogegen eigentlich?

  4. Ich werd die literarische Pille erfinden. Da wirfst du dir die „Krieg und Frieden“ ein, lutscht ein wenig herum und voilà, in wenigen Minuten fühlst du dich der russischen Seele verbunden und kennst das Buch auswendig.

    Ja, formulieren, LillY, wäre schon recht wichtig. Nachdem Maureen mit Grippe darniederliegt (was sie nicht davon abhielt, ein Foto von Tiret zu machen 🙂

  5. A geh, Sue. Ich bin Dichter und dehne und zehre und übertreibe aus Notwendigkeit – oder weil es gerade passt. Dass dir „Tiret gefällt, zum seeligen Grinsen einlädt und ähnliches“ wollte ich in dieser Kürze gerne von dir lesen. Ich werde natürlich den Eintrag sofort abändern …

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