Den Fakten sei Dank! Ein Hoch auf die Statistik #COVID-19

Disclaimer
Bevor man mich der Pietätlosigkeit bezichtigt, möchte ich anmerken, dass meine Eltern weit über 80 Jahre alt sind und somit zur Risikogruppe gehören, wenn es um Grippe oder grippeähnlichen Krankheiten (Influenza-like-illness) geht.

Also, auch wenn wir es gerne ausblenden, im wahrsten Sinne des Wortes, dass Menschen im Alter von uns gehen, so ist es eine der unumstößlichsten Fakten. Unser Barde Wolferl Ambros wusste davon nicht nur ein Lied zu singen. Mitte der 1970er Jahre veröffentlichte er das Album Es lebe der Zentralfriedhof, womit er der dunklen Wiener Seele ein Denkmal setzte, und rund zehn Jahre später hörte man in seinem Lied Der Sinn des Lebens die folgenden Zeilen:

Was zu oid wird, des muaß sterb'n,
Was Neiches kummt auf die Wöd.

Scheinbar hat sich der natürlichste aller Umstände, nämlich dass neues Leben entsteht und altes vergeht, im Äther der sozialen Medien verloren. Ein Blick auf twitter lässt einen die Abgründe menschlicher Verzweiflung erkennen und wie sich Ängste in ungeahnte Höhen treiben lassen. Ausgelöst durch eine Politik, die das Schlimmste verhindern will und eine Medienlandschaft, die sich an dunklen Wolken am Horizont nicht sattschreiben kann. Dabei sollte gerade in ungewissen Zeiten die Intelligenzija jegliche Panikmache vermeiden und die Masse der Medienkonsumenten nicht dumm sterben lassen.

Wenn wir also Zahlen rund um COVID-19 lesen, so ist das schön und gut, aber völlig wertlos, wenn wir diese nicht in einen Bezug setzen können. Am besten, man sieht sich die laufende Weltstatistik auf der Webseite Worldometer an. Während ich diese Zeile schreibe, sind in diesem Jahr 13.794.939 Menschen verstorben. Das heißt, jeden Tag sterben 161.116 Menschen weltweit. Diesem dunklen Abgesang steht freilich das Wunder der Geburt gegenüber. In diesem Jahr wurden bereits mehr als 33 Millionen Kinder in diese unsere Welt gesetzt. Freilich, in Deutschland sehen die Zahlen seit den 1970er Jahren wie zu Zeiten der Weimarer Republik aus: es gibt ein Geburtendefizit. Kein Wunder also, wenn Merkel & Co junges Blut ins Land holt und dabei außer Acht lassen muss, dass es seinerzeit eine – von allen bestaunte – Kehrtwende gab, die aufzeigte, dass ein gesellschaftlich optimistischer Blick in die Zukunft solch ein Wunder vollbringen kann. Aber das ist eine andere Geschichte, über die wir besser den Mantel des Schweigens legen.

Jedes Jahr, so sagt die Statistik, sterben weltweit 25.000 Menschen durch Hunde-Attacken. Während die COVID-19 Sterbefälle vor allem ältere und immun-geschwächte Personen betrifft, sind bei den Hunde-Attacken, davon gehe ich aus, Menschen aus allen Altersgruppen dabei, mit Sicherheit auch Babys und Kleinkinder. Wie sieht die politisch-mediale Reaktion auf diese vermeidbaren Todesfälle aus? Zero.

Laut WHO sterben weltweit jedes Jahr 1,35 Millionen Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. Und jedes Jahr kostet Hunger etwa 9 Millionen Menschen das Leben. Wie sieht die politisch-mediale Reaktion auf diese vermeidbaren Todesfälle aus? Zero.

Die Zahlen bezüglich der COVID-19 Todesfälle sind im Vergleich zu den jährlichen Grippetoten gering. So stellte beispielsweise ein italienischer Professor fest, dass die Medien keinen Unterschied machen, ob ein Patient an oder mit COVID-19 verstarb.

Dies ergibt höchstens einige dutzend Todesfälle pro Tag, verglichen mit einer normalen Gesamtsterblichkeit von 1800 pro Tag und bis zu 20,000 Grippetoten pro Jahr.

Man stelle sich vor, die Medien hätten vor einem Jahr auf ihren Titelseiten in großen dunklen Lettern geschrieben, dass die Grippewelle in Italien bis zu 20.000 Tote fordern wird. Hätten wir die Grenzen dicht gemacht? Oder hätten wir festgestellt, dass die Grippe auch in Österreich wüten wird, so wie jedes Jahr.

Eine empfehlenswerte Auflistung nennenswerter Fakten, die man in den Medien gerne unter den Teppich kehrt bzw. nur im Vorübergehen streift, finden sich auf der Schweizer Seite Swiss Propaganda Watch.

update 29. März
Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi,
Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, seit 22 Jahre leitet er das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz, machte in einem kurzen Video auf seinen offenen Brief an Kanzlerin Merkel aufmerksam. In seiner Kritik wirft er 5 Fragen auf, die einer dringenden Beantwortung von Seiten der Behörden bedürfen!

update 26. März
Press-Briefing US White House
Task Force Corona Virus Coordinator
Dr. Deborah Birx
Falls Sie sich erinnern, gab es einen Report (Imperial College), der besagte, dass es 500.000 Tote in Großbritannien und 2,2 Millionen Tote in den USA geben würde. Nun hat man diese Zahlen angepasst und man spricht jetzt von 20.000 Toten [siehe diesbezüglich die Grafik am Ende des Beitrags!]*. Wir sehen uns das jetzt sehr genau an, um diese Anpassung zu verstehen. … Die Vorhersage des Modells stimmt nicht mit den tatsächlichen Daten, die in China, Südkorea oder Italien erhoben wurden, überein. Wir sind fünf Mal so groß wie Italien. Somit müsste nach dem Modell Italien beinahe 400.000 Tote haben. Aber die sind weit davon entfernt, solch eine Zahl zu erreichen. Modelle sind Modelle. Es gibt (nun) genug Daten bezüglich des Corona-Virus aus der Praxis, um Vorhersagen viel treffsicherer zu machen. Wenn also Leute anfangen zu sagen, 20 % der Gesamtbevölkerung würde infiziert werden, so klingt das beängstigend, aber wir haben keine Daten, die dies bestätigen würden. [meine sinngemäße Übersetzung]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.