„Wir wollten Nur das Beste!“ #covid-19

Gestern war es, als ich ein weiteres Mal erleben musste, dass es gerade jene Menschen sind, die diesem apokalyptischen Pandemie-Narrativ zum Opfer fallen, die das Herz am rechten Fleck haben und anderen Gutes tun wollen. Darin liegt die tonnenschwere Perfidie dieser ausgeklügelten Agenda. Weil, wenn sich einmal der dunkle Rauch verzogen hat und damit den Blick auf eine Gesellschaft freigibt, die in Trümmer liegt, werden sich diese guten Menschen wohl oder übel eingestehen müssen, an der gesellschaftlichen Zertrümmerung mitgewirkt zu haben. Diese Mitschuld wird nur schwer zu ertragen sein.

So ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es in Gesprächen zu einer aggressiven Abwehrhaltung kommt. Schließlich habe man den Einkauf vor der Eingangstür der Eltern bzw. Großeltern abgestellt, um diese ja nicht der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen. Man akzeptierte, dass man in Senioren- und Pflegeheimen keinen Zutritt erhielt – zum Schutze der Risikogruppe. Man forderte die umfassende Maskenpflicht, weil ein Stück Stoff bzw. eine in China gefertigte Maske wirksamen Schutz vor Übertragung böte. Man bejahte Zensurmaßnahmen in den Sozialen Medien sowie einseitige Berichterstattung in der Presse, um Missinformationen zu unterbinden. Man gab seine persönlichen Kontaktdaten ohne Scheu Bürgern und Behörden, hatte keine Einwände, kontrolliert, überwacht und getestet zu werden, weil es helfen würde, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Man fürchtete sich vor Menschen, die gesund, aber nicht getestet waren und hielt Abstand. Man beklatschte die Polizeibeamten, die gegenüber „Corona-Leugner“ mit aller Härte durchgriffen. Man drängte gerade die Ältesten und Schwächsten in der Familie (bald sind die Kinder an der Reihe), sich einer (bedingt zugelassenen) gen-modifzierenden Therapie zu unterziehen – im Glauben, es würde wie ein gesegnetes Schutzamulett (wissenschaftlich belegt) wirken. Man stimmte für den Grünen Pass und damit für die Ausgrenzung der „Unwilligen“, einzig um wieder zur Normalität zurückkehren zu können.

Diese gut gesinnten Menschen würden nicht in tausend Jahren ihre Handlungen anzweifeln, wollten sie doch nur das Beste und Vernünftigste. Deshalb muss es unweigerlich in ihnen zu einer Konfrontation kommen, sollten ihre Scheuklappen Risse bekommen. Es mag ein schmerzlicher Aufwachprozess sein. Aber wollen wir gemeinsam die Gesellschaft vor einem orwellschen Alptraum bewahren, bleibt keine andere Wahl.

Alle paar Minuten wiederholte der alte Mann: ›Wir hätten
denen nicht trauen dürfen. Ich hab’s gesagt, Ma, nicht? Das hat
man davon, dass man denen vertraut hat. Ich hab’s immer gesagt. Wir hätten diesen Mistkerlen nicht trauen sollen.‹

Nineteen Eighty-Four
George Orwell

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