Amtsgericht Weimar, am 8. April 2021: ‚Die sofortige Wirksamkeit der Entscheidung wird angeordnet‘ #covid19

Vor wenigen Tagen war es, als das Amtsgericht Weimar im deutschen Freistaat Thüringen ein Urteil bezüglich der behördlichen Covid-19-„Eindämmungsmaßnahmen“ gegenüber Kindern fällte – im Neusprech heißt das jetzt Beschluss. Unter dem Aktenzeichen 9 F 148/21 ist dieser Gerichtsbeschluss, der auf stolze 178 Seiten kommt, für alle Ewigkeit einsehbar. Man sage deshalb nicht mehr, man hätte es nicht wissen können, dass die Vorgaben der Behörden das körperliche, geistige oder seelische Wohlbefinden der Kinder (und damit auch der Erwachsenen) gefährden.

Das Amtsgericht beging in ihrer Urteilsfindung einen politischen Fauxpas mit enormer Sprengwirkung. Der Richter stellte gleich zu Beginn der Verhandlung die behördlichen Verlautbarungen in Bezug auf die Gefährlichkeit der Krankheit Covid-19 sowie die Effektivität der gravierenden „Eindämmungsmaßnahmen“ infrage und holte drei Gutachter ins Boot, die als wissenschaftliche Experten auf ihrem Gebiet gelten und so Licht ins Dunkle bringen sollten:

Prof. Dr. med. Ines Kappstein
Prof. Dr. Christof Kuhbandner
Prof. Dr. rer. biol. hum. Ulrike Kämmerer

In den nächsten Tagen möchte ich eingehend über die Gutachten befinden, aber so viel sei gesagt, dass festgestellt wurde, dass

  • das Tragen eines Mund-Nasenschutzes sowie die Einhaltung eines Mindestabstands, wenn überhaupt, nur als eine marginal effektive Schutzmaßnahme angesehen werden kann und damit für den Einzelnen mehr Schaden als Nutzen hat (vor allem bei Kindern);
  • Tests, die mittels PCR-Verfahren durchgeführt werden, keinerlei Aussage darüber treffen können, ob die getestete Person tatsächlich infektiös sei. Übrigens kam ein österreichisches Gericht zum selben Schluss.

Aus den gutachterlichen Erkenntnissen, die auf wissenschaftlicher Evidenz fußen, urteilt das Amtsgericht wie folgt:

Der Schulleitung und den Lehrern wird untersagt, Kindern und Schülern folgendes anzuordnen oder vorzuschreiben:

im Unterricht und auf dem Schulgelände Gesichtsmasken aller Art, insbesondere Mund-Nasen-Bedeckungen, sog. qualifizierte Masken (OP-Maske oder FFP2-Maske) oder andere, zu tragen,

Mindestabstände untereinander oder zu anderen Personen einzuhalten, die über das vor dem Jahr 2020 Gekannte hinausgehen,

an Schnelltests zur Feststellung des Virus SARS-CoV-2 teilzunehmen.

***

Die Presse, die den Regierungsvorgaben hündisch hinterherhechelt, versucht nun dieses Urteil nach allen Regeln der Propagandakünste entweder als unbedeutend unter den Teppich zu kehren oder die Gutachter in ad hominem Attacken in ein „dubioses“ Licht zu rücken. Frei nach der Maxime: Attack the person, not the argument.

Interessant wird freilich sein, wie sich Regierung und Behörde im Freistaat Thüringen verhalten. Gegenwärtig dürfte man einfach den Beschluss des Gerichtes ignorieren und in den Medien „anfechten“. Dies wiederum würde klar und deutlich aufzeigen, dass es mit der Rechtsstaatlichkeit in Deutschland nicht weit her ist. Man stelle sich vor, ein Bürger würde einen Gerichtsbeschluss ignorieren. Die sogenannte Pandemie zeigt uns Bürgern, dass Regierungen und ihre behördlichen Handlanger über dem Gesetz stehen und tun und lassen können, wie es ihnen gefällt. Beklatscht von Scheuklappen tragenden Presseleuten, hochgejubelt von fürstlich bezahlten Speichelleckern und schulterzuckend abgenickt von blauäugigen Bürgern.

Schlapperlot.

So fühlt es sich also an, in einer Bananenrepublik zu leben.

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