Gedanken einer 20-jährigen Psychologie-Studentin über Präsident Donald Trump: Wahl #USA

Vorweg: Wie wir unsere Meinung bilden
Teil #1: Über die US-Wahl
Teil #2: Beleidigungen
Teil #3: Rassismusvorwürfe

Ich führte die letzten Tage ein Gespräch mit M. über die US-Wahl und welche Konsequenzen diese für die zukünftige Welt haben wird. Sie erwähnte nebenbei, dass sich ihre beiden Kinder viele Gedanken über Trump machten. Ich bat sie, dass mir die beiden ihre größten Probleme mit Trump zukommen lassen, um herauszufinden, welche Argumente hier ins Feld geführt werden. In diesem Beitrag geht es um die Sichtweise einer 20-jährigen Psychologie-Studentin aus dem Großraum Wien und die Frage bezüglich der US-Wahl.

 

 

Hier die Gründe, warum mich Donald Trump wütend macht:

[Julia] „Umso mehr ich mich über ihn informiere, umso schlimmer finde ich es, dass so jemand Präsident wurde und fast wieder gewählt wurde. Ich verstehe einfach nicht, wie man so einen Menschen wählen kann. Kommt auch überhaupt nicht mit der Niederlage bei der Wahl klar. […] Außerdem leidet er leider an Größenwahn und Selbstüberschätzung und ich denke, dass er ein Narzisst ist (bin mir ziemlich sicher, denke aber nicht das er diagnostiziert wurde; es ist eine Persönlichkeitsstörung, die in einer Position als Präsident nicht so gut ist.

Einschub: Für das US-Wahlsystem sind die gesamtheitlich erhaltenen Stimmen für einen Sieg nicht ausschlaggebend. Vielmehr stellen die Bundesstaaten Wahlmänner. Je nach Wahlausgang bestimmen die Wahlmänner den Präsidenten. Dies ist zum Schutz der kleinen Bundesstaaten, die sonst unter den Einfluss der großen kommen würden (Kalifornien, Texas, New York, Florida, usw.). Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass sich das Land nicht umsonst „Vereinigte (Bundes)Staaten von Amerika“ nennt. Es war der freiwillige Zusammenschluss von unabhängigen Ländern der britischen Kolonie. Die Eigenständigkeit der Bundesstaaten ist ein wesentlicher Punkt in der Verfassung des Landes als auch der Bundesstaaten. So hat beispielsweise der Präsident keine Möglichkeit einen Lockdown zu verordnen, das ist Sache der Bundesstaaten.

Voters are merely indicating a preference for president, but the task of actually electing the president falls to 538 individual electors to the US Electoral College“. [link]

zur Erinnerung: die österreichische Bundespräsidentenwahl 2016

[Wiki] Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hob aufgrund einer eingebrachten Wahlanfechtung die Wahl wegen Verstößen gegen das Wahlgesetz bei der Handhabung der Briefwahlstimmen sowie wegen der zu frühen Veröffentlichung von ersten Ergebnissen am Wahltag noch vor Wahlschluss auf, wodurch die Wiederholung des zweiten Wahlgangs in ganz Österreich erforderlich wurde.

So sehen Sieger aus. Nicht.

Hat Joe Biden nicht die US-Wahl gewonnen? Ist er nicht der kommende Präsident, der mehr Stimmen als Obama und Hillary, ja, die meisten Stimmen in der Geschichte der USA überhaupt erhalten hat? Haben nicht die Medien weltweit davon gesprochen? Haben nicht ausländische Staatsmänner Joe Biden zum Sieg gratuliert?

Was sich seit dem 3. November 2020 in den USA ereignet, ist eine mediale Farce, die sicherlich in die Historie eingehen wird. Multinationale Medienkonzerne waren in der Lage, einen Großteil der Weltbevölkerung eine falsche Realität vorzugaukeln.

Fakt ist, dass es nicht die Medienkonzerne sind, die den Ausgang der Wahl bestimmen. Was die Experten der Medien tun, ist mittels einer Art von Hochrechnung einen Gewinner zu „prognostizieren“. Nun ist es so, dass diese „Hochrechnungen“ auf alte Wahlergebnisse zurückgreift, die seit Trumps Sieg 2016 veraltet und nicht mehr gültig sind. Jedes der großen US-Medienunternehmen hat ihr eigenes Projektionsteam, das sich anhand der eingegangenen Stimmen innerhalb eines Bundesstaates auf einen wahrscheinlichen Sieger einigt.

Medienkonzerne spielen Gott

So war der Sender FOX News recht schnell davon überzeugt, dass Arizona an Joe Biden gehen würde, obwohl erst 20 % aller Stimmen ausgezählt waren und es sich um einen „Red State“ handelt. Deshalb der große und verständliche Ärger von Donald Trump und seiner Basis, die diese Projektion als falsch erachteten. Andere TV-Sender folgten lange Zeit nicht dem „Call“ von FOX und ließen Arizona noch unbestimmt.

Wir sehen also, dass die Medienkonzerne zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen können. Das Medienunternehmen RealClear Politics, die für Wahlumfragen zuständig ist, hat noch nicht mal Joe Biden den Sieg zugesprochen, da die umkämpften und noch nicht ausgezählten Bundesstaaten offen sind.

Hier hat Joe Biden nur 259 Wahlmänner – er bräuchte aber 270, um der zukünftige Präsident zu werden.

Obwohl es „irregularities„, also eine Vielzahl an Ungereimtheiten bei der Auszählung gab, ignorierten die Medienkonzerne die Einwendungen vonseiten des Trump-Lagers und versuchten alles, um den Medienkonsumenten davon zu überzeugen, dass Joe Biden der zukünftige Präsident der USA sei.

Nun ist es so, dass jeder Bundesstaat sein Wahlergebnis behördlich zertifizieren muss. Kein Medienkonzern, kein Projektionsteam von CNN oder der New York Times kann das tun. Bis jetzt hat noch keines der umkämpften Swing States das Wahlergebnis bestätigt. Was auch daran liegt, dass noch immer ausgezählt wird und es gerichtliche Anfechtungen gibt.

Oh, mey, was ist das nur für ein Saustall?

Im Bundesstaat Georgia wird beispielsweise neu und mit der Hand ausgezählt. Arizona und Wisconsin könnten folgen. Pennsylvania versinkt in einem Wahlsystem-Chaos, das jede Vorstellung sprengt. Michigan, Nevada und Virginia haben alle Hände voll zu tun, den vielen Hinweise auf Wahlbetrügereien nachzugehen – unter anderem, dass längst verstorbene Bürger und jene mit Zweitwohnsitz ihre Stimme abgeben konnten. Daneben gibt es Hinweise darauf, dass Wählerdaten erfunden und unvollständig ausgefüllte Wahlzettel illegalerweise vervollständigt wurden. In einem Fall hat sogar ein Assistenzhund gewählt. Das ist leider kein Witz.

Alaska wurde zwischenzeitlich Trump zugesprochen und North Carolina, wo Trump in Führung liegt, zählt noch immer aus.

Wer sich für den Status Quo der Ermittlungen interessiert, der kann hier nachsehen: EveryLegalCount.com – bitte zu beachten, dass es sich hier um keine offizielle Seite der Behörden handelt.

Sie sehen, diese Wahl ist noch längst nicht entschieden. Erste statistische Auswertungen zeigen Indizien für gravierende und subtile Manipulation und Einflussnahme. Vor allem tauchen immer mehr Wahlbetrugsvorwürfe auf, denen das Trump-Lager nachgeht. Die Bürger beginnen nun jene Arbeit zu machen, die eigentlich die Medienleute hätten machen sollen: Vorwürfe ernsthaft zu untersuchen und somit helfen, Licht in diese dunkle Angelegenheit zu bringen. Da der Präsident der Vereinigten Staaten seine Bürger auffordert, Wahlbetrug anzuzeigen, tut sich dahingehend in Social Media eine Menge – auch wenn twitter, Facebook und google alles erdenklich unternehmen, um diese Bewegung zu unterdrücken.

 

Facebook, Google und twitter spielen Gott

Finden Sie es nicht seltsam, dass sich Big Tech für Joe Biden aus dem Fenster lehnt? Big Tech in Silicon Valley sind allesamt internationale Megakonzerne, die sich keinen Deut um Freiheit und Demokratie der Bürger scheren. Beispielsweise sind Google, Hollywood und Apple stark mit China verbunden. Während also Trump gegen diese internationalen Konzerne, die keine Heimat und keine Menschlichkeit kennen, ankämpfen muss, befürworten die Demokraten weitreichende Zensurmaßnahmen.

Jedenfalls, erst wenn am 14. Dezember die Wahlmänner von der Gesetzgebung ihres Bundesstaates auf den Weg nach Washington geschickt werden und dort ihre Stimmen abgeben, ist der neue Präsident bestätigt.

Sollte dies nicht möglich sein, weil noch immer juristische Anfechtungen in Schwebe sind, wird sich die Entscheidung wohl in die Länge ziehen. Gibt es zur Angelobung im Jänner 2021 noch immer keine Entscheidung, muss der Kongress, nicht die Medien, den Interim-Präsidenten bestimmen.

Ich manipuliere, darum bin ich

Manipulation und illegale Einflussnahme gab es immer schon, um eine Wahl zu entscheiden, das ist keine Erfindung der Neuzeit oder Moderne. Aber durch den Einsatz von Technologie, einer überstürzten Einführung der Briefwahl (Covid-19), sowie einer ausgesprochen laxen Handhabung der Kontrollmechanismen, ist gegenwärtig Wahlbetrug leichter denn je.

Alleine der Umstand, dass die verschiedenen Hersteller der eingesetzten Wahlgeräte die Software unter Verschluss halten und damit einer Black Box ähnelt. Wenn die Nachvollziehbarkeit nicht gegeben ist, wenn Kontrollmechanismen juristisch ausgehebelt, wenn Überprüfung der Auszählung verhindert wird und im Jahr 2020 für die Demokraten so viel auf dem Spiel steht, ist es leicht vorstellbar, dass hier eine unlautere und illegale Einflussnahme erfolgt ist.

Die Medienkonzerne versuchen diese Vorwürfe allesamt als „nichtig“ zu verwerfen. Baseless (haltlos) und widespread (großflächig) ist in jedem Artikel zu finden, der seit letzter Woche publiziert wird. Journalisten, deren Aufgabe es wäre, diesem Betrug auf die Spur zu kommen, den Fährten zu folgen, lehnen sich zurück, winken ab und säuseln den Medienkonsumenten ins Ohr, dass alles schön und gut sei, im Lande und brüllen lautstark, dass Trump und seine Anhänger eine Gefahr für demokratische Grundsätze darstellen. Die Ironie ist, wenn Bürger einem Wahlergebnis nicht mehr vertrauen können, gibt es keine Demokratie mehr, da die Verliererseite den Gewinner nicht mehr akzeptiert.

Aufgewirbelter Staub

Mit anderen Worten, es ist nicht das Trump-Lager, das hier Staub aufwirbelt, um etwas zu verbergen, sondern im Gegenteil, um etwas freizulegen: Man zeigt mit dem Finger auf eine Wunde, die längst zum Eitern begonnen hat – aber niemand in Politik oder Medien, der in der Vergangenheit darüber laut nachgedacht hätte. Wenn Joe Biden und die Parteiführung der Demokraten nichts zu verbergen haben, muss eine ausführliche Überprüfung (audit) der Wahlergebnisse in den Swing States möglich gemacht werden, um das Vertrauen in eine Wahl zu gewährleisten.

Ich gehe fest davon aus, dass Trumps Anhänger eine faire Niederlage jederzeit akzeptieren würden – im Gegensatz zu den Demokraten, die nach 2016 oftmals von einem „illegtimen“ Präsident Trump sprachen. Darin liegt die Crux! Nicht nur, dass eine Weichenstellung für die USA und damit für die ganze Welt auf dem Spiel steht, sondern dass ein Konflikt im Untergrund schwelt, der von einem betrügerischen Wahlausgang und einer einseitigen und damit unfairen Medienberichterstattung genährt wird.

Rund 73 Millionen Menschen wollen sich das nicht mehr länger gefallen lassen – dass Berufspolitiker und Medienkonzerne auf die verächtlichste Art und Weise Manipulation betreiben und die Menschen gegeneinander aufbringen.

Umso mehr ich mich über ihn informiere, umso schlimmer finde ich es, dass so jemand Präsident wurde und fast wieder gewählt wurde. Ich verstehe einfach nicht, wie man so einen Menschen wählen kann. Kommt auch überhaupt nicht mit der Niederlage bei der Wahl klar.

Donald Trump und seine Anhänger kommen deshalb nicht mit der Niederlage klar, weil es noch gar keine Niederlage ist und nur die Medien so tun, als wäre alles gegessen. Das ist keine faire Berichterstattung und bringt die Menschen berechtigterweise auf. Man stelle sich vor, es wäre umgekehrt und die Demokraten würden Trump des Diebstahls bezichtigen. Wie würden dann all die Medienhäuser berichten? Was würden Wähler der Demokraten denken?

Was geht nur in den Köpfen von Trump-Wählern vor?

Ich habe vier typische Trump-Wähler ausgewählt, die zeigen, was wirklich in den USA so vor sich geht. In den Medien werden Sie diese Bürger nicht finden.

Davor aber noch schnell ein Kameraschwenk über eine begeisterte Menschenmenge, die seit vielen Stunden auf die Rede von Donald Trump ausgeharrt hatte. Sagen Sie mir jetzt, Hand aufs Herz, sollen diese Menschen allesamt „Rassisten“ oder „Frauenhasser“ sein? Glauben Sie, dass diese Menschen alle verzaubert oder verhext wurden?

Die Begeisterung, die ich sogar hier in Wien spüren kann, kommt von der Hoffnung auf eine Welt, in der es endlich der Korruption in Politik, Medien, Big Tech, Banken, usw. an den Kragen geht. Ein politischer Outsider, der es ernst meint, war alles, was es brauchte, um dieses Feuer zu entzünden …

Because it’s the outsiders who change the world.

 

Zeig mir diese Leute!

So sehen übrigens Trump supporter aus: The Officer Tatum ist ein schwarzer Ex-Polizist in Arizona, der seinem AR-15 einen Kosenamen gibt und 1,43 Millionen Follower auf YouTube hat. Er erklärt, warum Trump längst gewonnen hat und die Demokraten die Wahl „gestohlen“ hätten. Er hat vor, an einem Protestmarsch teilzunehmen.

I have two eyes and a brain, I see what’s going on … the media is lying to people

Lesen Sie auch die Kommentare auf YouTube, um zu sehen, wie seine Follower denken.

Ein aus Hongkong eingewanderter Chinese: „Die Art und Weise wie die Medien Trump behandeln, kotzt mich an. […] Mit den linksliberalen Demokraten kann man nicht mehr diskutieren, da diese nicht in der Lage sind eine zivilisierte Unterhaltung zu führen. Ich hoffe, auf einen „roten Erdrutschsieg“. Die Zustände in Hongkong [Aufstand gegen China] sind der Grund, warum ich Trump wähle.“ [Joe Biden ist ein Befürworter der kommunistischen Regierung in Peking]

Seine Familie flüchtete vor Chinas Repressionen.
Historiker und Stanford Prof. Victor Davis Hanson, lebt in Kalifornien
Latina, die ihre Leben lang demokratisch gewählt hat

2 Kommentare zu „Gedanken einer 20-jährigen Psychologie-Studentin über Präsident Donald Trump: Wahl #USA“

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