Nur ein Versuch, den gegenwärtigen Wahnsinn zu entschlüsseln #theorie #ShipOfFools

Fragen Sie sich auch manchmal, was da gerade vor sich geht, in der Welt? In den Einbahnstraßen-Medien finden wir keine Antwort. Wir werden mit einem süffisanten Schulterzucken abgespeist: „Es gibt hier nichts zu verstehen, gehen Sie zum nächsten Event weiter!“ Aber was, wenn es Zusammenhänge gibt, wenn es Gruppierungen gibt, die Möglichkeiten haben, Krisen medial und politisch in Szene zu setzen, sie auszuschlachten, um eine Agenda, ein Ziel zu verfolgen?

Solch Fragen dürfen im Zeitalter des Informationskrieges freilich nicht gedacht und schon gar nicht zu Papier gebracht werden. Seltsam, dass es gerade die jungen und in den Schulen aufgeklärten Bürger der westlichen freien Welt sind, die alles tun, um eine marxistische Kulturrevolution vom Zaun zu brechen. Sie träumen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit und sind deshalb bereit, sich einer Zentralgewalt, die „das Gute in sich trägt“, zu unterwerfen. Kurz, sie geben ihre Freiheit auf, im festen Glauben, es würde die Menschen befreien. In dieser Pardoxie – Orwell nannte es „Doublethink“ – liegt die Tragödie unserer Epoche. Der junge Bürger weiß nichts mehr vom Wahren, vom Schönen, vom Guten – er lehnt jede Verwurzelung und damit Erdung ab und wird dadurch zum Spielball und Werkzeug der Mächtigen. Schlag nach bei den 1968ern, die sich gegen ihre Eltern, vor allem ihre Väter, stellten und danach trachteten, die gemeinsame Vergangenheit, wenn nötig mit Gewalt, auszulöschen (Vespers Die Reise!). Auf diese Weise wurde die Gesellschaft gespalten und das politisch-gesellschaftliche Klima vergiftet. Man könnte meinen, es gäbe eine kleine Gruppe im Hintergrund, die nicht müde wird, Zwist zu schüren, Unruhe zu stiften und chaotische Zustände herbeizuführen. General Michael Flynn, seinerzeit Nationaler Sicherheitsberater in der Trump-Administration (bevor er von der linksliberalen Inquisition zum Rücktritt gezwungen wurde), sieht es ähnlich und warnt in einem Artikel davor: If We Don’t Act, 2% of the People Are About To Control the Other 98 %.

Die Billionäre, hüben wie drüben, nehmen viel Geld in die Hand, um junge Menschen von der Notwendigkeit einer „gesellschaftlichen Veränderung “ zu überzeugen. Alleine dieser Umstand, dass reiche Gecken, Pardon Philanthropen, „soziale Unruhen“ nicht nur befürworten, sondern mit güldenen Münzen unterstützen, sollte jedem klar denkenden Menschen – davon gibt es leider nicht mehr viele – zeigen, dass etwas faul ist, im Staate Dänemark, respektive in der westlichen Welt.

Apropos, ich war von Shakespeares „Meisterwerk“ Hamlet ein wenig enttäuscht – zu viel Satire, zu wenig Ernsthaftigkeit – auf der anderen Seite gab er uns an anderer Stelle jenen Charakter, dessen Geist längst die Welt in Atem und am Laufen hält. Möchte man über gesellschaftlich-wirtschaftliche Probleme philosophieren, ist es notwendig zwischen Kaufmanns- und Handwerksgeist zu unterscheiden. Macht man diese Unterscheidung, ist es ein Leichtes, die komplexesten Mysterien zu entschlüsseln. Geldgier ist die Wurzel allen Übels, soll ein Mönch bereits vor 1500 Jahren gesagt haben. Was die Qualitätszeitung „Der Standard“ in einem Artikel daraus macht, zeigt, dass die linksliberale Intelligenzia noch nie die Absicht hatte, hinter den Vorhang zu schauen und den „Zauberer von Oz“ zu entlarven.

Zurück zum gegenwärtigen politischen Tohuwabohu. Was mag da nur vor sich gehen? Versuchen wir uns an eine Annäherung.

Unser erster Anhaltspunkt ist die US-Wahl 2016. Hillary Clinton hätte das Zepter im Weißen Haus schwingen sollen. So war es vom Establishment vorgesehen. Was freilich nicht heißen soll, dass der überraschende Sieg von Donald Trump nicht auch zur Show gehört. Große Politik ist primär eine bunte Show für die Plebs, für uns Untertanen. Das war schon immer so. Ausnahmen – da mag es vielleicht, vielleicht auch nicht, die eine oder andere geben – bestätigten nur die Regel. Zurück in die USA. Von der ersten Stunde an, wurde Trump von den Medien nach allen Regeln der kommunistischen Agitation durch den Dreck gezogen. Man kannte kein Pardon, schonte weder Familie noch Anhänger. Mit jedem Tag wurden die Emotionen der Anti-Trumper geschürt. Erfolge wurden ins mückenhafte klein geredet oder ignoriert, Fehler und politische Fettnäpfchen zum Elefanten aufgeblasen. Die Einseitigkeit in der medialen Berichterstattung – hüben wie drüben – hätte den mündigen Bürger stutzig machen müssen. Trumps Vorgänger, Barack Obama, bekam den Friedensnobelpreis in Vorkasse und ließ dann ungeniert Bomben und Granaten regnen. Die Medien applaudierten. Bravo. Ein Präsident wie er im Solde des Establishments steht: geopolitische Konflikte sind mit brachialer Militärgewalt oder subtiler Geheimdienstdestabilisierung zu „lösen“- immer begleitet mit einem jubelnden medialen Propaganda-Chor. Warum kaum einer von dieser erbärmlichen Kriegstreiberei – natürlich im Zeichen von Friede, Freude, Eierkuchen – Notiz nimmt, bleibt eines der Rätsel der aufgeklärten Menschheitsgeschichte.

Der zweite Anhaltspunkt ist China. Mao, der starke Mann der Kulturrevolution, hat das Land der Mitte aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Recht unsanft. Wie viele Millionen Menschen dieser „Erweckung“ zum Opfer fielen, wird wohl nie geklärt werden können. Schlussendlich wurde China industrialisiert. Jetzt frage ich Sie, wie China in ein paar Jahrzehnten zu solch einer Wirtschaftsmacht aufsteigen konnte? Mit Reis und grünem Tee werden keine Hightech-Konzerne aus dem Boden gestampft. Natürlich gab es „Hilfe“ aus dem Westen. Unter der Hand, versteht sich. Nicht anders verhielt es sich mit der UdSSR in den 1920er und 1930er Jahren. Die größten Traktorfabriken (die später natürlich Panzer herstellten) entstanden durch Zuwendung westlicher Firmen und Geldgebern, allen voran von der USA und Wall Street. Glauben Sie allen ernstes, die reichen Leutchen in den britischen oder amerikanischen Banken, die international gut vernetzt waren (junge russische Revolutionäre waren beispielsweise Söhne von Bankiers), würde ein Terror-Regime finanzieren, wenn sie nicht genau wüssten, dass der Rubel weiterhin für sie rollen würde? Nach außen wurde die „Arbeiterrevolution“ ausgerufen und hochgehalten, aber das hatte nichts mit der Realität zu tun. Die gebildeten und gut vernetzten Revolutionäre an der Spitze formten ein Zentralisierungssystem, wie es Orwell in 1984 beschreibt: Nur der innere Kreis (international gut vernetzt) im Kreml wusste Bescheid, setzte ohne Rücksicht Programme um und zog die Fäden – Bankiers und Kapitalisten, Agenten und Politiker, Ost wie West, hatten nichts zu befürchten, so lange sie auf der „richtigen Seite“ standen. So wurde beispielsweise der in Kanada festgesetzte Revolutionär Trotzki (der später die sowjetische Armee modernisieren sollte) auf Geheiß Präsident Wilsons in die Freiheit und nach Russland entlassen, wo er mit viel Geld in der Tasche den Sturz der Übergangsregierung vorbereitete und den Weg für Lenin ebnete. Freilich, jene, die der neuen gesellschaftlichen Umwälzung in der neu geschaffenen Sowjetunion kritisch gegenüberstanden, wurden als „Konterrevolutionäre“ mit Genickschuss in die „Frühpension“ geschickt. Während der Zar noch die rebellischen Aufrührer in die Verbannung schickte (kehrten sie zurück, machten sie fröhlich weiter), kannte der bolschewistische Wohlfahrtsausschuss keine Gnade (siehe terreur in der Französischen Revolution). Es wurde jeder in die Grube geworfen, der auch nur verdächtig schien. Wie man dieses Terror-System auch nur im Entferntesten rechtfertigen kann, ist ein weiteres Rätsel der Menschheitsgeschichte.

Zurück zu China, das mit Indien und anderen „Schwellenländern“ zur Produktionsstätte der westlichen Welt erkoren wurde. Kurz, die Globalisierung ist die koloniale Ausbeutung der Moderne. Gegenwärtig schreien junge Menschen in den USA ihren Grimm hinaus, sie prangern die längst vergangene Sklaverei an und sehen nicht, dass Menschen in fernen Ländern in Ketten gehalten werden. Diese moderne Sklaverei ermöglicht den blauäugig indoktrinierten jungen Menschen ein Leben in Saus und Braus zu führen – verglichen mit Arbeitern in Indonesien, die beispielsweise coole T-Shirts oder Marken-Jeans fabrizieren und sich dabei ihre Gesundheit ruinieren „dürfen“.

Der innere Kern der Chinesischen Partei sowie das international gut vernetzte Establishment möchte die Globalisierung, also die grenzübergreifende Ausbeutung, weiter vorantreiben. Ein amerikanischer Präsident, der von „America first“ spricht und Konzerne zwingt, ihre Produktionsstätten wieder in die Heimat zu verlegen, durchkreuzt damit die Pläne der finanzgewaltigen Globalisten. Sehen Sie, jeder souveräne Staat, der abhängig ist, sei es finanziell, sei es materiell, hört auf, souveräner Staat zu sein. Wir haben ja gesehen, wie es Griechenland ergangen ist. Die Regierung (und damit das ganze Volk) wurde erpresst und das Volk schließlich ausgequetscht und das Infrastruktur-Silber an die „freundlichen Erpresser“ verscherbelt. So funktioniert das Spiel mit „großzügig gewährten“ Krediten, die schließlich und endlich in die Schuldknechtschaft führen. Die längst bankrott gegangene Ukraine – dank Obamas Regime-Wechsel („F*ck the EU“!) jetzt im Fahrwasser Washingtons – erhält vom Westen weiterhin Kredit, muss aber gewissen Forderungen nachkommen, etwa Gaspreise für die eigene Bevölkerung anheben oder Russlands Gaslieferungen in die EU beschwerlich machen.

Zurück zu China. Zurück zu den Globalisten. Beide wollen Trump loswerden. Die bisherigen Versuche (Impeachment, Hasskampagnen, Russian collusion, usw.) haben den Boden für das Kommende bereitet. Zu Beginn des Jahres 2020 – im November finden die US-Wahlen statt – musste somit ein Knallkörper gezündet werden. Vorhang auf für das „Killer-Virus“ SARS-CoV-2 – das laut einer (noch nicht peer-reviewten) Studie bereits für März 2019 in Barcelona nachgewiesen werden konnte.

Der Königsschnupfen wurde zur Pestseuche2.0 erhoben und dank der einflussreichsten Medien, die als Informations-Hotspots all die anderen Mainstream-Produkte bedienen (mit anderen Worten: einer schreibt vom anderen ab, die Kleinen berufen sich auf die Großen, die Großen berufen sich auf sorgfältig ausgewählte wissenschaftliche Experten, die wiederum in politischen Kreisen angesagt sind und jegliches wissenschaftliche Credo in den Wind schlagen) in alle Winkel dieser Welt getragen. In der Propaganda-Pandemie wurden und werden Vermutungen zu Feststellungen geändert, Behauptungen zu Wahrheiten erkoren, Statistiken zu Taschenspielertricks umgeformt und Wahrscheinlichkeiten zu Gewissheiten definiert. Der wundersame Philanthrop Bill Gates wird vom Windows-Saulus zum Impf-Paulus. Zwar predigt er von der Gefahr einer Überbevölkerung, lässt aber nichts unversucht, mit seinen medizinisch-wissenschaftlichen Hilfsprogrammen so viele Menschen wie nur möglich vor ansteckenden Krankheiten zu retten. Irgendwie fühlt man da den Widerspruch. Aber Politiker, Experten und Medienleuten gebären sich wie Kirchenfürsten, sie brandmarken jeden als „Ketzer“, der nicht sein Haupt vor dem „Killer-Virus“ beugt und bezichtigen jene der Blasphemie, die Wirkung und Notwendigkeit des kommenden Impfstoffs anzweifeln. Jeder Kritiker, mag er auch noch so viele Lorbeeren und Auszeichnungen in seinem Leben gesammelt haben, lebt mit der Gefahr, an den medialen Pranger gestellt und vom gläubigen Mob zerrissen zu werden. In den Schulen lernen die Jungen von den Hexenprozessen im Mittelalter (Hand aufs Herz: da gehörte historisch noch viel aufgearbeitet), aber sind sie erwachsen, sind sie nicht mehr in der Lage die vergangenen Ereignisse mit der Gegenwart in Beziehung zu setzen, weil, „die damals hatten ja noch kein Internet und glaubten an den Teufel“. Same shit, different smell.

Kurz und gut, die linksliberalen Medien – so manche Redaktion erhält finanzielle Zuwendungen in Form von Anzeigen oder Joint-Ventures aus Peking – genauso wie die CCP (Kommunistische Partei Chinas) sind sich in ihrem Ziel einig: Trump has to go! Aber dieser informelle Zusammenschluss kann noch nichts bewirken, wenn nicht im Hintergrund ein einflussreiches Netzwerk die politisch-wirtschaftlichen Weichen stellt. Der weltweite Covid-19-Shutdown, anfänglich vielleicht noch erklärbar, wird mit aller Macht und gegen den demokratischen Willen durchgesetzt. Man geht, im wahrsten Sinne des Wortes, über Leichen, ignoriert die Gefahren von Isolation und Vereinsamung und lässt die Wirtschaft sang- und klanglos kollabieren. Freilich, für die internationalen Großkonzerne besteht keine Sorge – die Zeche dieser frivolen Shutdown-Party müssen die Kleinunternehmer und Arbeitnehmer zahlen. Insolvenzen, Suizide und ein Pessismismus, der Gift für jede zukünftige wirtschaftliche Stabilsierung ist, sind die Folge. Die vorgesehene Linderung erfolgt durch enorme und noch nie dagewesene Finanzspritzen, mit einmal können die Zentralbanken Geld wie verrückt drucken, während bei den Diskussionen um das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) auch noch der letzte Volksschüler die Frage in den Raum stellt, wer das denn bezahlen soll. Seltsam. Einmal ist das Geld knapp, das andere Mal fließt es in Strömen (wohin?) und so reichlich, dass die Zentralbanken bereits Minuszinsen in den Büchern stehen haben. Kein Experte, kein Politiker, kein Journalist weiß, was die Zukunft für uns und unsere Kindeskinder bereithält. Nur der Klimawandel, ja, der steht mit Sicherheit vor der Tür. Alle paar Jahre sehen die selbst ernannten Propheten apokalyptische Klima-Szenarien voraus. New Yorks Manhattan? Müsste längst unter Wasser sein. Die Inselgruppe der Malediven? Dürfte gar nicht mehr existieren? Aber wenn Greta spricht, da hören auf einmal die sonst so verstockten „alten weißen Männer“ zu und nicken wohlwollend. Wann haben machthungrige Politiker und „reiche Gecken“ jemals auf Kinder gehört? Ich bin ganz Ohr.

Die Propaganda-Pandemie wütete entsetzlich unter den Bevölkerungen dieser Welt. In drei Monaten wurden Ängste geschürt, Panik erzeugt, die Wirtschaft des kleinen Mannes beinahe zum Stillstand gebracht und damit ein Zustand der Ungewissheit geschaffen. Wäre das nicht schon zermürbend genug, beginnen, ausgehend von den USA, sogenannten Rassen-Unruhen. Ausgerechnet in einem Land, das so frei und glücklich ist, dass es den Neid und den unbändigen Zorn (vermeintlich) muslimischer Terroristen heraufbeschwor, angeführt von einem sterbenskranken Saudi, der noch einen Tag vor 9/11 in einem amerikanischen Militärspital behandelt wurde und davor viele Jahre im Solde Washingtons stand, mit der Aufgabe betraut, die Sowjets in Afghanistan in die Falle zu locken und ihnen ein „Vietnam“ zu bescheren.

Die Unruhen in den USA zeigen frappante Ähnlichkeiten mit all den „Farbrevolutionen“, die „meist friedlichen“ Regimewechsel zur Folge hatten. Und dort, wo diese Revolutionen nicht den gewünschten Erfolg hatten, werden „Bürgerkriege“ mit gedungenen Söldner ausgelöst und schließlich, wenn auch das nicht reicht, eine „humanitäre Hilfsaktion“ mit Bomben und Granaten eingeleitet. All diese geheimen Operationen bleiben im Dunkel, weil die Medienleute ganz genau wissen, was sie hinterfragen dürfen und was nicht. Niemand, der sich in der Redaktion die Frage stellt, was all diese ausländischen Söldner in einem syrischen „Bürgerkrieg“ zu suchen haben und warum oftmals amerikanische Offiziere Führung und Ausbildung übernehmen? Ich sagte es 2016, ich sage es auch jetzt, dass es unter Präsidentin Hillary Clinton längst eine „humanitäre Hilfsaktion“ in Syrien gegeben hätte. Es mangelte freilich nicht an Versuchen, Trump in eine auswegslose Situation zu bringen – und doch hat er sich immer wieder aus der Schusslinie nehmen und einen größeren Konflikt vermeiden können. Was freilich nicht heißen soll, dass Trump die geheimen Operationen beendet hätte. Vieles ist und bleibt undurchsichtig. Und Menschen sterben weiterhin in Syrien, in Jemen, in Libyen, in Venezuela, im Nahen Osten – aber die Welt hält den Atem an und richtet alle Aufmerksamkeit auf einen Todesfall in Minneapolis, einer amerikanischen Stadt, die all die Empörten nicht mal auf einer Landkarte finden würden.

Die Unruhen in den USA schlagen mediale und politische Wellen – und doch ist es nur ein Sturm im Wasserglas, da sich die politischen Kräfte in „vornehmer“ Zurückhaltung üben. Gewisse Kräfte und Gruppierungen wollen das Chaos auf den Straßen und sehen aus sicherer Entfernung zu, wie Geschäfte geplündert, Autos angezündet, Denkmäler gestürzt, Polizisten geschmäht, virtuelle Hexenprozesse geführt und Gesetze missachtet werden. Die Agitation, genauso wie der Terror, ist ein Werkzeug der Bolschewisten, die später unter den Begriff Kommunisten bekannt wurden und von ihrer internationalen Revolution einfach nicht lassen können. Wie gesagt, es geht hier am Ende um das große Ganze, nämlich die zentrale Gewalt in jene Hand zu legen, die bereit ist, die Globalisierung zu ihrem logischen Ende zu führen: Die de facto Auflösung aller souveränen Nationalstaaten. Und da ist ein Slogan wie „Make America Great Again“ äußerst hinderlich.

Es ist schwer zu sagen, ob Donald Trump dabei ein Rädchen im Getriebe darstellt oder eine Schaufel voll mit Sand. Es scheint, als würden all dieses Ereignisse nur darauf abzielen, Trump in eine Falle zu locken, in eine Situation zu bringen, aus der er sich nicht mehr befreien würde können. Noch ist er nicht zu fassen, noch entgleitet er seinen Gegnern – aber die Schlinge zieht sich enger. Seine wichtigste Verteidigungsbastion ist die direkte Kommunikation (twitter) mit dem amerikanischen Volk – auf diese Weise kann er medialen Angriffen trotzen. Aber es gibt längst Bestrebungen, den Präsidenten der Vereinigten Staaten aus den Sozialen Netzwerken (die längst vom Geheimdiensapparat beherrscht werden) zu werfen und seine Wahlwerbungen zu verbieten. Die Zensurmaßnahmen laufen gerade auf Hochtouren – all die einflussreichen Pro-Trump-Accounts auf youtube, twitter, facebook, instagram, reddit, usw. wurden und werden sukzessive gelöscht. Der Wahlkampf könnte so eine recht einseitige Angelegenheit werden. Aber ein Trump-Wahlkampf-Insider verriet in einem Interview, dass man noch ein Ass im Ärmel hätte und man die Welt mit einer neuen Kommunkationstechnologie überraschen würde. Vielleicht ist das nur ein Bluff, um die Gegnerschaft nervös zu machen. Who knows.

Was uns jedenfalls die letzten Jahre gezeigt haben – und da vor allem beginnend mit März d. J. – ist der Umstand, dass die „freie Presse“ nicht das Wohl der Bürger vor Augen hat. Im Gegenteil, Journalisten und Redakteure verkaufen und verschaukeln uns nach allen Regeln der Kunst und hoffen so, in den „inneren Kreis der Partei“ aufgenommen zu werden. Aber wie bei jeder von oben angeleiteten Revolution werden die Handlanger, so bald sie ihren Nutzen verloren haben, auf den Müll geworfen. Die Revolution frisst nicht nur ihre Kinder, sondern auch ihre Streber.

Falls Sie in einer weinseligen Stimmung sind, dann würde ich vorschlagen, Sie reduzieren Ihren Mainstream-Medienkonsum auf ein Minimum. Gehen Sie hinaus, treffen Sie Menschen, genießen Sie den Sommer und heben Sie sich die Masken für den Fasching auf. Die Presseleute sind wie Illusionisten – wer nicht mehr an sie glaubt, sieht die Illusion in sich zusammenfallen. Vielleicht, wer weiß, entsteht aus den Illusions-Trümmern eine neue alte Geisteshaltung und der Handwerksgeist, der in uns allen traditionell fest verankert ist, gewinnt die Oberhand. Zwar weiß ich nicht, wer für diese internationale Weltrevolution verantwortlich ist, aber wenn ich eines weiß, dann ist es, dass diese Leutchen das christliche Prinzip wie der Teufel das Weihwasser fürchtet. Mit anderen Worten, wenn wir uns alle vertragen und an einem Strang ziehen, wenn wir uns nicht korrumpieren und einschüchtern lassen, wenn wir Wahrheit sprechen und Lügen entlarven, dann können wir gemeinsam Berge versetzen.

Also, los geht’s.

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