Archiv der Kategorie: rosine des www

Spreeblick? Geschrieben an der Donau, um 8 Uhr 28.

update: Beitrag nun online.

Wer möchte ins Wasser?

Wer es nicht weiß, Spreeblick ist ein im Web recht bekannter Berliner Blog, auf dem sich mehrere Autoren tummeln und dabei über allerlei Themen schreiben. Im Sommer haben Sie nun die Aktion Open Spreeblick eingeführt; damit ist es jedermann und jederfrau möglich, ebenfalls einen kurzen oder langen Blog-Beitrag auf Spreeblick zu veröffentlichen. Ich konnte nicht umhin, einen langen Beitrag zu fabulieren. Natürlich wird jeder Beitrag redaktionell geprüft. Ich gehe mal nicht davon aus, dass es an meinem Artikel etwas zu beanstanden gäbe, aber wer weiß. Die Donau und die Spree sind zwar beides bekannte Gewässer, aber sie unterscheiden sich dann doch erheblich. Wie dem auch sei, ich gebe Bescheid, wenn der Beitrag online geht – und werde mein Geschreibsel natürlich auch hier einstellen. Ist ja mein Geschreibsel. Und das gehört mir. Wirklich.

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Die Höhen und Tiefen eines Autors und Verlegers oder Am Busen der Leserin

Es wird wieder einmal Zeit, die Höhen und Tiefen der Selbstverlegerei auszuloten. Bereit?

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Die viel gelesene Wiener Literatur-Bloggerin Evi T. hat heute ihre köstlich fabulierte Rezension zu »Die Liebesnacht des Dichters Tiret« online gestellt. Die sehr positive Besprechung freut den Autor natürlich ungemein. Noch mehr, wenn man weiß, dass Evi T. sich kein Blatt vor den Mund nimmt und schon mal kritische Worte für schlechte Texte, genauso wie für mäßig interessante Bücherblogs findet. Kostprobe gefällig? Im letzten Drittel dieses Beitrages komme ich darauf zurück. So nebenbei sind ihre Buchbesprechungen, die sich  überwiegend um Romances und erotische Fiction drehen, gute Beispiele, wie man sich mit Büchern auseinandersetzen soll. Mag der Inhalt vielleicht explizit oder romantisch oder (für manch einen) schlüpfrig sein, so kann man sich trotzdem ernsthaft damit beschäftigen. Nach dem Evi T. auch meine Wiener Krimicomedy Schwarzkopf empfiehlt, kann ich sagen, dass sie nicht nur einen guten, sondern auch breit gefächerten Geschmack hat 🙂

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Tiret Brouillé in der Buchhandlung Mila BeckerMila Becker führt eine hübsche Buchhandlung in Friedrichsfeld. Durch Zufall sind wir uns in Facebook über den Weg gelaufen. Freundlicherweise hat sie ihre Präsens-Allergie für den Wiener Autor hinuntergeschluckt und mit meinem historischen Kriminalstück  Brouillé begonnen. Als sie damit fertig war, kam Tiret an die Reihe. Ja, Mila Becker streut(e) mir Lob und viele Rosen und machte meine historischen Romane zu den bestverkauften Bücher ihrer Buchhandlung. Kein Wunder, wenn die Inhaberin und studierte Germanistin ihren Kunden »den Breuer« empfiehlt. Ja, so einfach kann es gehen, dass man als Autor in einem Städtchen namens Friedrichsfeld am Rhein (Napoleon soll  ist schon dort gewesen sein) für kurze Zeit im Gespräch ist. Mila Becker gibt mir hin und wieder zu verstehen, dass Kunden bereits auf Madeleine, also Band III, warten, aber mit dem E-Book nichts anfangen wollen. Tja. Papier ist Trumpf. Jedenfalls kann man an diesem Beispiel gut ersehen, dass meine Bücher sich durchaus verkaufen, wenn man sie verkaufen möchte. Falls der geneigte Leser nun die leise Absicht hegt, eines meiner Bücher im Internetz zu bestellen, nun, dann würde ich vorschlagen, die Bestellung über Mila Becker zu machen. Auf Facebook ist die Buchhandlung natürlich auch vertreten.

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Christoph Kaufmann, Gründer der E-Book-Plattform beam, war so freundlich, meine Wiener Krimicomedy Schwarzkopf in die »Auslage« zu stellen. Für die nächsten Tage wird das E-Book auf der Startseite des Shops zu sehen sein. Nun wird sich zeigen, ob sich diese Aktion in den Verkaufszahlen niederschlägt. Ich gehe natürlich davon aus, aber vielleicht überschätze ich auch das Schaufenster. Vielleicht ist es auch hier so, wie bei allen anderen Marketing-Aktionen: ein einzelne Aktion bringt so gut wie nichts. Was es braucht sind vielerlei Ausrufezeichen, die der potenzielle Kunde wahrnimmt. Hier ein Artikel, da ein Plakat, dort ein Interview. Aber solche Ausrufezeichen zu setzen und zu koordinieren ist nur den großen Verlagshäusern mit entsprechendem Budget möglich. Machen wir uns da besser nichts vor.

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Ich sagte es schon mal, dass das Literatur-Magazin hörBÜCHER meine Wiener Krimicomdedy Schwarzkopf GRANDIOS fand. Ei, solch eine Lobeshymne (PDF) ist das Brot auf der Butter. Wirklich. Weil es den kritischen Leutchen da draußen anzeigt, dass auch ein Indie-Autorenverleger durchaus Brauchbares zu Papier bringt. Generell herrscht die Meinung vor, auch hier wiederhole ich mich – weil sich die anderen wiederholen – dass Eigenverleger deshalb ihre Bücher selber veröffentlichen, weil ihre Texte von Verlagen abgelehnt wurden. Tja. Meine Bücher, die ich bis jetzt veröffentlicht habe, hat kein Verlagslektor gesehen, also kann ich nicht sagen, ob ein Verlag meine Texte genommen oder abgelehnt hätte. Am besten entscheidet jeder für sich, ob das Buch eines Indie-Autorenverlegers etwas taugt oder nicht – Publikumsverlag hin oder her.

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Gestern 3 Exemplare Schwarzkopf an einen deutschen Barsortimenter abgeschickt. Gnädigerweise wurde die Bestellung von 1 Exemplar auf 3 erhöht, weil ich auf die wirtschaftlichen Umstände aufmerksam machte. Nun, hätte ich nicht diesen günstigen Postversand nach Deutschland über ein Wiener Antiquariat, ich würde mit diesen 3 Exemplaren nicht mal diesen 1 Euro (ja, Sie haben sich nicht verlesen) Gewinn machen. Tja. So sieht es aus, wenn ein Indie-Autorenverleger glaubt, im Konzert der Großen mitspielen zu müssen. Prekär. [update: am 21.07. flattert die Bestellung über 15 Stück ins Haus. Kein weiterer Kommentar. Danke.]

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So! Zurück zu Evi T. und ihren Gedanken zum Thema Bücherblogs. Bitte sehr, hier eine Kostprobe:

In meinem Feed-Reader befinden sich derzeit ca. 340 370 deutschsprachige Bücherblogs. Davon sind 20 die sogenannten „Lieblingsblogs“, die ich immer lese und bei denen ich oft kommentiere. 20 Blogs, die ich sehr oft lese und wo ich manchmal kommentiere. Der Rest – also ca. 330 (!) deutschsprachige Bücherblogs – ist die große schwammige Masse. Ok, da sind vielleicht nochmal 20 „gute“ dabei, die allerdings Bücher besprechen, die mich nicht interessieren. Macht noch immer eine Anzahl von über 300 Blogs, von denen viele kaum unterscheidbar sind, und zwar sowohl optisch als auch inhaltlich.

Mit ihren beiden Blog-Beiträgen How (not) to blog: Einheitsbrei sucks und How (not) to blog: Einmal geht’s noch hat sie die sonst so Wir-sind-alle-so-lieb-Lit.Blog-Szene ordentlich wachgerüttelt. Da ich die Szene nicht kenne, maße ich mir hier kein Urteil an und denke, dass Evi T. den Kern der Sache gut herausgearbeitet hat. Kurz gesagt: die Möglichkeit, öffentlich zu schreiben und gelesen zu werden, lässt viele Blogger (und Autoren und Journalisten und solche, die es werden wollen) korrumpieren. Für ein Rezensions-Exemplar vom Verlag wird schon mal eine gefälligere Benotung für ein schlechtes Buch gemacht. Warum? Es geht jetzt nicht unbedingt darum, gratis Bücher abzustauben, viel mehr ist es dieses Gefühl, ausgewählt worden zu sein und somit zu einer kleinen Gruppe zu gehören. Ja, man wird prominent. Tja. Das ist die eine Seite. Die andere ist aber, dass man zu einem willfährigen Handlanger der Publikumsverlage wird und nebenbei die breite Massenliteratur befördert. Freilich, ob das gut oder schlecht ist, muss jeder für sich entscheiden. Wer wissen möchte, welche bittersüßen Blüten so eine Einstellung bereit hält, nun, den verweise ich auf zwei hässliche Verrisse, die wohl im Besonderen dem Umstand geschuldet sind, dass ich mich getraue, meine Bücher in Eigenregie zu verlegen und nicht durch einen Verlag (»da könnte ja jeder kommen«). Hier geht man mit Rotkäppchen 2069 hart ins Gericht (»männlich-postpubertäres Stammtisch-Geschwätz«) und auf der Krimicouch scheißt man auf Schwarzkopf – sprichwörtlich.

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In Zeiten der Krisen tut es gut, wenn man kleine BuchhändlerInnen unterstützt. Also, die richtigen BuchhändlerInnen. Meine bisher gemachte Erfahrung zeigt mir, dass es in dieser Zunft solche gibt, die sich wenig Arbeit antun möchten, kaum lesen, einem Indie-Autorenverleger von oben herab behandeln und es nicht einmal der Mühe wert finden, eines meiner Bücher aufzublättern. Auf diese eingebildete Sippe, pardon, kann ich getrost verzichten und es würde mich nicht wundern, wenn diese alsbald vom Markt verschwinden. Buchhändler, die nur die bestverkäuflichen Schnelldreher promoten und bewerben, dürfen sich am Ende nicht wundern, wenn die Shopping-Tour ihrer Kunden in einer Buchhandelskette oder im Internetz endet. Bestseller verkaufen sich zwar hübsch ordentlich, aber auf der anderen Seite werden sie auch von allen anderen Shops angeboten. Wichtiger wäre es, den literarischen Spreu vom Weizen zu trennen und auch mal Perlen im literarischen Sauhaufen zu finden und anzupreisen. Ohne meinem Verlagsvertreter würde ich wohl heute noch Buchhandels-Klinken putzen (»das ist noch nicht sauber genug!«).

Und wenn man sich so umsieht, im sozialen Netzwerk, dann merkt man, dass es zwar viele Buchhandlungen gibt, die sich darin breit machen, aber deren Kommunikation äußerst bescheiden abläuft. Gewiss, das hat wohl auch damit zu tun, dass Zeit ein knappes Gut ist. Aber ich wage zu behaupten, würden sich die Buchhandlungen verstärkt mit all diese kleinen Autoren, Indie-Autorenverleger und Kleinverlagen auseinandersetzen, es würde auf fruchtbaren Boden fallen. Der süße Einheitsbrei, den Konzerne so lieben, muss jeder Einzelne mit kritischen Augen betrachten, sonst haben wir am Ende keine Literatur mehr, sondern nur noch Lesestoff.

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So. Und jetzt noch schnell die Losung des Tages in die weite Welt posaunt: ich bin auf Google+ zu finden. Wer möchte, kann mich gerne einzirkeln. Meine Facebook-Aktivitäten werde ich in den kommenden Wochen sicherlich reduzieren. Ich bin nämlich auf eine eklatante Einsicht gestoßen: das private Facebook-Profil sollte tatsächlich nur für private persönliche Kontakte herhalten, nicht für potenzielle Buchleser. Für zweitere gibt es nämlich die FAN-Pages auf Facebook, wo man mit dem Autor interagieren kann – im Moment habe ich eine Fan-Page für Schwarzkopf und eine für Erik. Ich schätze, es wird nun eine dritte, hochoffizielle Autoren-Fanpage hinzukommen. Nebenbei treibe ich mich auf Twitter, Diaspora* und XING herum und neuerdings, wie eingangs erwähnt, auf Google+. Sollte ich Sie also aus meiner Facebook-Freundesliste entfernen, bitte nehmen Sie es nicht persönlich, aber Entschlackungskuren im Social Media Bereich sind manchmal nötig. Wie gesagt, ich mache ja den Laden noch nicht dicht. Und, um ehrlich zu sein, Sie werden es vermutlich gar nicht bemerken, wenn ich nicht mehr da bin, weil Sie gar nicht gewusst haben, dass ich überhaupt da war. Ja, so funktioniert Social Media anno 2011.

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P.S.: Wer sich jetzt fragt, was das alles mit dem Busen der Leserin zu tun hat, tja, der hat wohl die Rezi nicht gelesen.

Die Macht, Inhalte legal zu verbreiten oder: Creative Commons rulez!

Cary Doctorow fotografiert von Jonathan Worth
Ein Statement von Cory Doctorow für Creativ Commons! CC as stated by Jonathan Worth http://www.jonathanworth.com/

Die Macht des frei Zugänglichen und Inhalte legal zu verbreiten. Die Creative Commons Idee hat weite Kreise gezogen. Die Idee ist simpel: mache Inhalte frei verfügbar und lege fest, was der andere damit tun und lassen darf. Ist dein Foto, dein Musik-Stück, dein Video-Clip, dein Text, dein Bild, dein Dingsbumsirgendwas kommerziell für andere nutzbar oder möchtest du es nur für nicht-kommerzielle Verbreitung vorsehen? Darf der andere es bearbeiten? Verändern? Und wenn er es gemacht hat, darf er es dann kommerziell verwenden oder auch nur für nicht-kommerzielle Verbreitung vorsehen? Und wichtig: ist Namensnennung des Urhebers notwendig oder nicht. Alle Details hierzu findet sich auf der Seite

http://creativecommons.org

Dass nicht nur Vollbärtetragende Marxisten-Schlurfs die Idee der legalen Verbreitung gut finden, soll der Profi-Fotograf Jonathan Worth oder die TED-Organisation oder das Isabella Stewart Gardener Museum in Boston, die über 100 klassische Musikstücke eingespielt und für nicht-kommerzielle Nutzung freigegeben haben, unterstreichen. Wer also das nächste Mal einen Podcast einspricht, voilà, hier gibt’s die dazupassende Musik. Übrigens, im Jahr 2010 gab es bereits 400 Millionen CC lizenzierte Werke. Auch nicht schlecht, oder? Und wo habe ich den Link für all das bekommen? DIASPORA* 🙂

Jonathan Worth – MA Photography Course Director at Coventry University hat übrigens einen interessanten Artikel zu diesem Thema im Telegraph geschrieben: How the Power of Open can benefit photographers – und wer sich einen Überblick verschaffen möchte, mit den herausragendsten Beispielen der CC-Gemeinde, dem ist das Buch der CC Organisatoren natürlich ans Herz zu legen – gibt es als hübsches 47seitiges PDF. Natürlich unter einer CC-Lizenz. Also ruhig in die weite Welt verschicken. Du darfst es.

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cover cartoon dschunibert von richard k. breuerÜbrigens, der dschunibert-Cartoon, von mir und dem Dresdner Zeichner Gunther Ecki Eckert, wurde vor vielen Jahren ebenfalls unter einer CC-Lizenz veröffentlicht und erzählt die Mühen der Eigenverlegerei. Der klingende Titel »das dschunibert prinzip – Alles, was Sie schon immer über die Schriftstellerei im Eigenverlag wissen wollten (sich aber nicht getrauten zu Fragen)« ist Programm. An einer Fortsetzung schreibe ich zwar noch nicht, aber ich lebe sie. Wirklich. Demnächst in diesem Theater zu bestaunen. Vielleicht.

14. Juli 2011 und ein Tag für DIASPORA* ganz allein

Diaspora Asteriks 180 PixelAm 14. Juli 1789 stürmte eine aufgebrachte Pariser Menschenmenge das Staatsgefängnis der Bastille. Eigentlich waren sie auf der Suche nach Schießpulver, um ihre erbeuteten Gewehre damit zu laden. Immerhin standen vor den Toren Paris ausländische Söldnertruppen des Königs, die vermutlich nur darauf warteten, die Stadt und ihre Bewohner auf den Kopf zu stellen. Und so wurde an diesem heißen Sommertag Geschichte geschrieben. Die erstürmte Bastille wurde abgerissen, die revolutionären Ideen vorangetrieben.

Heute, 222 Jahre später, habe ich mir gedacht, würde es vielleicht im Sinne der Revolutionäre sein, sich auf einem Web-Platz zu versammeln, das virtuelle Palais Royal, wenn man so will. Diesbezüglich eignet sich das Soziale Netzwerk DIASPORA* natürlich sehr gut – mein erster Aufruf ist hier nachzulesen. DIASPORA* ist nämlich kommerziell (noch) von keinem Konzern vereinnahmt und hat eine dezentrale Architektur. Damit soll ausgeschlossen sein, dass ein einzelner Dienstleister die Daten aller Benutzer in der Hand hält – so wie es ja im Moment bei facebook und Google+ und allen anderen sozialen Netzwerken der Fall ist. Aber wie bei allen guten Ideen, die eine bestehende kommerzielle Einnahmequelle in Frage stellen, bleibt das Momentum aus. Weil es nicht von Geld befeuert wird. Man könnte sich ja fragen, warum Google mit seinem neuen Sozialen Netzwerk in den ersten Tagen mehr mediale Aufmerksamkeit bekommen hat als DIASPORA* in einem Jahr. Die Funktionalität ist in beiden Netzwerken ähnlich – nur der Hype ist ein anderer und Qualität, aber vor allem Quantität machen nun mal ein soziales Netzwerk aus. Punkt.

Deshalb ist es wichtig, hin und wieder einem elitären Establishment zu zeigen, dass es am Ende darauf ankommt, was der User, der Bürger tut. Gäbe es morgen keine Facebook-Nutzer mehr, es wäre die teuerste Software der Menschheitsgeschichte, die floppte – der gegenwärtige Marktwert beläuft sich auf etwa 50 Milliarden US-Dollar. Und wie man bei myspace und studiVZ sieht, kann plötzlich eine große Völkerwanderung einsetzen, von einem Netzwerk zum anderen. Nichts ist im Web2.0 in Stein gemeißelt.

Natürlich wird der heutige Tag nicht mal ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Es ist ein niedlicher Versuch, dem Underdog DIASPORA* Mut zuzusprechen. Vielleicht auch sich selber. Immerhin heißt es doch, dass wir Menschen alles erreichen können, wenn wir nur fest daran glauben, oder? Und ich werde mir sagen können, später einmal, naja, ich habe versucht, in meinem Umfeld die Leute aufzurütteln. Tja. Aber niemand lässt sich gerne aus einem hübschen bunten Tagtraum wachrütteln. Kein Wunder also, wenn so mancher ungehalten reagiert. Wie dem auch sei, bringen wir den 14. Juli 2011 auf Spur.

Wer also auf DIASPORA* hineinschnuppern möchte, aber noch keine Einladung hat, einfach hier einen Kommentar einstellen und ich schicke einen Invite aus. Oder, noch besser, in seinem sozialen Netzwerk nach einer Einladung fragen. Ich bin sicher, es gibt viele Leutchen da draußen, die sich freuen würden, Einladungen zu verschicken. Und wer sich ein neues soziales Netzwerk nicht antun möchte, nun, der kann wenigstens so freundlich sein, DIASPORA* kurz zu erwähnen. Damit es nicht in Vergessenheit gerät. Und vielleicht, in naher Zukunft wird es doch noch mal so richtig befeuert. Vielleicht, weil Zuckerberg seinen Nickname in Napoleon ändert und das Wort Waterloo aus facebook verbannt wissen will, vielleicht weil Googles Machenschaften mit dem US-Militär aufgedeckt werden. Alles möglich. Nichts unmöglich.

Wir sehen uns im
Palais DIASPORA*

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Zwillingsleiden: ein Blog über erotische Literatur #Empfehlung

eine Empfehlung

Vermutlich habe ich es schon mal geschrieben, aber hin und wieder muss man sich einfach wiederholen. Wirklich. In diesem Falle geht es um den wunderbaren Blog Zwillingsleiden, der sich auf eine ernsthafte, aber gleichzeitig auch lockere Art und Weise mit erotischer Literatur beschäftigt. Die Wienerin Evi macht es wirklich ausgezeichnet. Freilich, ihr Zielpublikum darf als weiblich vorausgesetzt werden, aber als interessierter männlicher Zaungast fühlt man sich rundum wohl, in ihren zahlreichen Besprechungen und Rezensionen von Taschenbüchern und E-Books!

Dass sich Evi auch mit meiner hübschen Fiktion Die Erotik des Erik van der Rohe auseinandersetzt, freut mich besonders. Demnächst gibt es eine Besprechung. Wir dürfen gespannt sein.