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Trump vs. Clinton – Die erste Debatte

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As seen on twitter.

Das war sie also, die erste Debatte der beiden Präsidentschaftsanwärter: Donald Trump und Hillary Clinton. Dafür bin ich um 3 Uhr früh aus dem Bett gekrochen. Ich denke, Sie werden alles Wesentliche und Unwesentliche aus den Medien erfahren. Clinton, die sich streberhaft auf diese TV-Debatte vorbereitete, machte über die 90 Minuten einen sicheren Eindruck. Es erinnerte an einen Schüler, der sich gewissenhaft für die Prüfung gelernt hat und sich deshalb keine Sorgen macht, dass er scheitern könnte. Trump hingegen wirkte wie ein überheblicher Schüler, der von sich überzeugt ist, den Lernstoff im kleinen Finger zu haben und deshalb bei manchen Fragen aufs Glatteis geriet. Aber am Ende muss man Trump zustimmen, wenn er über seine Gegnerin sagt und damit alle Politiker meint: »All Talk, No Actions!« Ja, sie reden alle heiße Luft. Geht auch gar nicht anders. Politiker reduzieren das Politische auf ein paar Schlagwörter, auf hübsch anzuhörende Slogans. Das hat mit dem Führen eines Landes nichts zu tun. Gar nichts. Aber wie sonst soll man sich und seine Partei verkaufen?

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Verschwörung? Nein, nein, nur Lug, Betrug und Korruption.

Seit Monaten behandle ich die Social Media Welt sehr stiefmütterlich, eher passiv und zurückhaltend. Warum? Sagen wir, es ist einfach aus der Überforderung entstanden. Ich wollte im allergrößten Zeitdruck an meinem Con$piracy-Buch arbeiten und konnte daher keinerlei Ablenkung gebrauchen. Anfänglich habe ich mich ein wenig mit einem schlechten Gewissen geplagt, weil es doch um persönliche Beziehungen geht, die da mit einmal brach liegen. Andererseits, der allergrößte Teil von Social Media Aktivitäten verschwimmt in einer seltsam undurchsichtigen Kommunikationssuppe. Ehe man sich versieht, stapft man in den Schuhen eines Chefredakteurs, der eine Schlagzeile für die nächste Ausgabe seiner Zeitung verzweifelt sucht und dabei immer die Konkurrenz im Auge behält. Gewiss, es könnte auch ganz anders sein. Und vielleicht ist es das auch.

Über das Thema Verschwörung ist nicht gut plaudern. Zu viel ist darüber gesagt und geschrieben worden, der gewöhnliche Bürger zuckt nur noch mit der Schulter. Ich habe es auch getan. Und würde es weiterhin tun, hätte ich nicht die letzten Monate intensivst in vergangenen Ereignissen gestöbert und verwunderliche Erkenntnisse zu Tage gefördert. Heute bin ich um viele Einsichten reicher, aber ich gehe davon aus, dass ich nur den Bruchteil eines Bruchteils kenne, wiewohl sicherlich hundert Mal mehr als der gewöhnliche Bürger, der von jungen Jahren bereits ver-konditioniert wurde. Die Propaganda, manchmal subtil, manchmal plakativ, manchmal unterschwellig, manchmal vordergründig, die Propaganda frisst sich ihren Weg in unser Unbewusstes. Nicht nur in unseres. In die Masse der Bürger. Darin liegt nämlich die Macht der Propaganda. Dass es in der Masse der ver-konditionierten Bürger immer welche geben wird, die eine vermeintliche Wahrheit verteidigen – im besten Glauben, das Richtige zu tun.

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Der Spiegel über Ron Paul und die Macht der Medien

Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
Paul Sethe im Der Spiegel
anno 1965

Ehrlich. Mir war das Magazin Der Spiegel schon immer suspekt. Ich habe ihn links (sic!) liegen gelassen. Aber wie der Zufall so spielt, habe ich in einem US Blog über den Spiegel-Bericht zum amerikanischen Wahlkampf der Republikaner gelesen. Also hingeklickt und den Artikel überflogen. Hm. Stimmt. Die Kandidaten, von denen einer nächstes Jahr gegen den Demokraten Barack »Ich knalle jeden über den Haufen, wenn ich es will« Obama antreten wird, sind Witzfiguren ohne gleichen. Verschwörungstheoretisch würde man vermuten, dass die Republikaner alles daransetzen, Obama eine zweite Amtszeit zu gewähren. Vermutlich, weil die beiden Parteien sowieso schon längst im Boot sitzen und gemeinsame Sache machen. Republicrats, sozusagen. Dazu muss man kein Hellseher sein, sondern sich nur anschauen, welche Beschlüsse gemeinsam beschlossen werden und welche nicht: Wenn es um die Abschaffung der Demokratie und die Verwässerung der Constitution/Bill of Rights geht (jeder amerikanische Zivilist gilt als potenzieller Kriegsverbrecher und kann aller Rechte legal beraubt und ohne Anklage für alle Ewigkeit weggesperrt werden), wenn es um die Fortführung oder Ausweitung militärischer Konflikte, das Auslösen verschuldeter Privatbanken, die Erhöhung des Verteidigungsbudgets (früher hieß das Verteidigungsministerium folgerichtig Kriegsministerium – aber Spin Doctors dachten sich, Image is everything, und änderten den Namen. Voilà, schon dienen Präventivkriege als Verteidigung), dann sind sich die beiden Parteien schnell einig. Aber wenn es um Sozialeinrichtungen, Infrastrukturmaßnahmen, Umwelt- oder Arbeiterschutz geht, äh, ja, das wird gleich mal abgelehnt oder kommt erst gar nicht zur Abstimmung.

Zurück zum Spiegel-Artikel, der sich natürlich über die Republikaner lustig macht: »Club der Lügner, Demagogen, Ignoranten«, heißt es da fast folgerichtig. Wer diese Vorausscheidung ein wenig verfolgt, muss feststellen, dass man nie genau weiß, ob es sich hier um eine Polit-Parodie handelt oder ob all das wirklich ernst gemeint ist. Beinahe möchte  man alle Hoffnung fahren lassen. Entweder wählt man nächstes Jahr einen schießwütigen Friedensnobelpreisträger, der sich mit Banksters umgibt oder einen  korrupt verblödeten Soziopathen, der George W. Bush wie eine Lichtgestalt aussehen lässt. Faîtes vos jeux. Machen Sie Ihr Spiel.

Aber es gibt tatsächlich einen Hoffnungsschimmer. Er heißt Dr. Ron Paul und wird von den US-Mainstream-Medien generell unter den Teppich gekehrt. Hm. Warum? Eventuell hat John Stewart eine Erklärung dafür?

Ja, warum? Vielleicht hat CNN eine Idee dazu. Und wer weiß, vielleicht kanditiert er als dritte Partei.

Vermutlich hat Ron Paul Ansichten und Meinungen, die einem Establishment gefährlich werden könnten. Der Spiegel titelt hier „Radikal, einfach, erfolgreich“ und spricht von einer »kruden, einer polarisierenden Mixtur, die Ron Paul da kredenzt«. Ach? Barack Obama dürfte in den Augen des Spiegels scheinbar der nette Onkel sein, der zwar Folter, politische Morde, Präventivkrieg, Pax America, Unternehmen und Wall-Street befürwortet, aber sonst alles richtig macht.

Ron Paul, auf der anderen Seite, möchte die militärischen Konflikte beenden. Er möchte die US Verfassung und damit die Rechte der Bürger wieder stärken. Er brachte den Vorschlag ein, Hanf für industrielle Zwecke anbauen zu dürfen, in einer Zeit, wo die Obama-Behörden jeden Konsum von Marihuana, auch aus gesundheitlichen Gründen, um zB. Schmerzen zu lindern, strikt verbieten. Er möchte die Auslandshilfe nicht nur für Israel einstellen, sondern auch für arabische und sonstige ausländische Staaten (die damit sowieso wieder nur Waffen kaufen und damit die Nahost-Region destabilisieren). Dass AIPAC die größte Lobby-Gruppe in Washington ist, die wiederum Einfluss auf Mainstream-Medien hat, die wiederum Wahlen beeinflussen, möchte ich an dieser Stelle herausstreichen. Ist das Anti-Semitisch? Nope. Es ist ein Faktum. Und Fakten können in keinem Falle ideologisch besetzt sein. Nur die Interpretationen sind es. Und die überlasse ich dem Leser.

Ron Paul ist meiner Meinung die einzige vernünftige Wahl. Es gibt keine Alternative. Gewiss, es ist möglich, dass er, einmal gewählt, eine despotische Art an den Tag legt – analog Barack »to make that clear« Obama, der keine Hemmungen hat, Gesetze und Erlässe zu verabschieden, die eine breite Mehrheit der Bevölkerung ablehnt und nebenbei Verbrechen der Vorgängerregierung pardonierte.  Ach, es gab keine Massenvernichtungswaffen im Irak? Alles Lügen? Okay, what the hell. By the way: ein Gericht in Malaysia hat George W. Bush und Tony Blair als Kriegsverbrecher für schuldig befunden.

Ralph Nader spricht sich für Ron Paul aus. Das ist ein gutes Zeichen und bestärkt mich in der Meinung, dass wir es hier mit einem möglichen Präsidentschaftskanditaten  zu tun haben, der weiß, worum es in Wirklichkeit geht. Zum Beispiel wollte Ron Paul die Federal Reserve Bank (FED), die (private) amerikanische Zentralbank prüfen lassen, scheiterte aber an den bestehenden Gesetzen, die das verbieten (Warum?). Yep. Billionen von Dollars werden von privaten Bankiers an private Bank- und Finanzinstitute jährlich ausgeschüttet, die wiederum dem Staat und damit den amerikanischen Bürgern angelastet werden. Nice Biz. Ron Paul würde sogar soweit gehen, die FED abzuschaffen. Yep. Richtig! Der Staat muss wieder die Gewalt über die  Geldschöpfung haben, nicht Privatleute, die Milliarden und Abermilliarden auf ihren geheimen Konten liegen haben und sich einen Dreck um das Gemeinwohl scheren. Profit rulez! John F. Kennedy wollte die FED bereits in den 1960ern entmachten und ließ Dollarnoten drucken, die durch Silber gedeckt waren. Vermutlich war das, neben seinen Friedensambitionen gegenüber der UdSSR, mit ein Grund, warum man ihm das Hirn aus dem Schädel schießen musste. Übrigens, der Zapruder-Film, den jedes Kind kennt, dürfte manipuliert worden sein und zeigt nicht, wie die Limousine abgebremst wurde, damit die Schützen besser zielen konnten. Das nur am Rande angemerkt.

Wenn wir uns den Spiegel-Artikel ansehen – zugegeben, ich habe nach ein paar Zeilen bereits aufgegeben – dann ist klar, dass wir es hier mit einer Agenda zu tun haben: Ron Paul zu diskreditieren. Warum? Fragen Sie mich das bitte nicht. Die Antwort würde Sie nur in eine sehr tiefe Verzweiflung stürzen und das ist nicht meine Absicht.

Interessant: einer der »Leser-Kommentare« im Spiegel-Artikel kritisiert die Abschaffung der FED. Haha. Jeder Bürger, der sich mit der Thematik beschäftigt, kann nur zu diesem einen Schluss kommen, nämlich dass die FED und alle privaten Zentralbanken ein legalisiertes Betrugsmodell darstellen. Ja, schlicht und einfach B-E-T-R-U-G. Falls Sie also in Zukunft einen Artikel lesen oder TV-Nachrichten gucken und darin wird freundlich über die FED/Zentralbanken gesprochen, gehen Sie davon aus, dass die Zeitung/der TV-Sender gekauft, unterwandert oder manipuliert ist. Natürlich können Sie auch davon ausgehen, dass der Journalist keine Ahnung hat. Faîtes vos jeux.